Inhaltsangabe

Der Text ist fast gänzlich als innerer Monolog gestaltet, was als Neuheit in der deutschsprachigen Literaturgeschichte gewürdigt wird; er stellt die Ängste, Obsessionen und Neurosen eines jungen Leutnants der k.u.k. Armee aus der Innenperspektive des Protagonisten dar.


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Kundenrezensionen

Hilfreichste
4 out of 5 stars
Von horchmal Am hilfreichsten 18.02.2018

Wiener Schmäh

Unterhaltsamer innerer Monolog eines jungen Leutnants, der so einiges über die Gesellschaft in Wien um 1900 verrät und A. Schnitzer entsprechende Kritik wegen der wenig schmeichelhaften Darstellung des Militärs einbrachte. Ich hänge ja selbst gern im Konzert meinen Gedanken nach und war erfreut, dass die ganzen ungeordneten Überlegungen, die einem da so durch den Kopf gehen, mal literarisch gewürdigt wurden. Nur der Schluss hat mich nicht völlig überzeugt, da reichlich unwahrscheinlich. Aber was soll's. Der Sprecher macht seine Sache gut und interpretiert den jungen Gustl sehr kurzweilig und glaubwürdig mit Wiener Schmäh.

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5 out of 5 stars
Von Anonymer Hörer Am hilfreichsten 15.01.2018

schön bööös

Gut getroffen, obwohl die Zeiten gründlich vorbei sind, vorbei und trotzdem ... hat sich in den Männerhirnen wirklich was geändert? In manchen ja, in machen nein und in manchen sicher gar nichts. Die Geschichte läßt einen nicht los, weil bis zum Schluß offen ist, ob der Kerl sich nun umbringt oder nicht. Die junge Stimme des Sprechers paßt wunderbar der leichte Akzent ist charmant. Und in einem leeren Sprecherraum den nackten Text allein zu spielen ist Schwerstarbeit. Alle Achtung. Sitzt da heute überhaupt noch ein Regisseur hinter der Glasscheibe? Die ganze Geschichte gehört in die lange österreichische Tradition des rabenschwarzen Humors.. Heutzutage ist es Wolfgang Haas, aber da gibt es sicher noch mehr .... der Stoff geht nie aus in Ösiland. Bei uns ins Deutschland natürlich auch, aber hier gibt es keine so genial gemeinen Autoren, die mich fröhlich stimmen.

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