Inhaltsangabe

Jean-François Rameau (1716-1777) leidet darunter, nur der Neffe seines berühmten Onkels, des großen Musikers Jean-Philippe Rameau, zu sein. Er ist ebenfalls Musiker, Organist und Komponist und hält sich für ein verkanntes Genie. Er kritisiert den Kulturbetrieb, zeigt sich zugleich aber abhängig von demselben. Mit "Rameaus Neffen" legt Diderot die Seele eines gescheiterten Künstlers offen: überheblich und maßlos in seiner Leidenschaft, zugleich abhängig von der Gunst seiner Gönner. Dem verzweifelten Verächter stellt Diderot mit dem feinsinnigen Ich-Erzähler einen Philosophen gegenüber. Die illusionslose Weltbetrachtung des Zynikers begegnet der aufklärerischen Menschenliebe des Philosophen. In beiden Figuren können Gedanken Diderots gesehen werden. Diderot wählte den Dialog als Gestaltungsform, um auf ungebundene Weise mit kulturkritischen und philosophischen Gedanken spielerisch umzugehen.
©2013 Christoph Merian Verlag (P)2013 Christoph Merian Verlag
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