31 Tage

  • von Michael Nolden
  • Sprecher: Engelbert von Nordhausen, Simon Roden
  • 3 Std. 12 Min.
  • Hörspiel

Beschreibung

Tote. Sie sind für den Polizisten zu einem regelrechten Hobby während der Arbeitszeit verkommen. In der Abgeschiedenheit seines Büros wartet er auf seine Pensionierung, die Archivierungsarbeiten, denen er nachgehen soll, interessieren ihn nicht. Er vergräbt sich in alten und neuen Fällen - die Hauptsache ist, dass sie ungeklärt sind. Der Polizist ist verbittert. Seit eine Kugel eines seiner Fußgelenke zertrümmerte, ihn in den Innendienst verbannte und seinem Ehrgeiz ein jähes Ende bereitete, ist er nicht mehr der, der er einmal war. Und er ist nicht der geworden, der er einmal sein wollte. Ziele. Der Mann hat Urlaub. Er hat ihn sich verdient. 31 Tage lang wird er seinem Hobby nachgehen: Der Jagd. Er hat in den vergangenen Monaten und Jahren ausführlich recherchiert. Er weiß, wann und wo er zuschlagen wird. Gelassen und zielstrebig arbeitet er sich durch seinen Plan und tötet jedes Mal auf andere Weise. Er ist sicher, sie haben sich den Tod verdient. Geleitet von seinem eigenen Sinn für Gerechtigkeit, beginnt er seine mörderische Reise im Süden Deutschlands. Vier Wochen später soll in Berlin wieder alles vorbei sein. - Bis zum nächsten Jahr. Wie im letzten Jahr. Doch der Mörder hinterlässt eine Spur, auch wenn er nicht glaubt, dass irgendjemand diese Spur zu lesen vermag.
Ein fesselndes Krimidrama mit packendem Finale: Die Jagd auf einen Mörder, eine Suche nach sich selbst. Zwei Männer gehen an ihre Grenzen. Wer gewinnt?

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Atemlos zuhören

Die Stärke des Hörspiels liegt in seinem Spannungsaufbau, der mich immer mehr hineinzog. Aus der Sicht der beiden Charaktere erzählt, einnmal Mörder (erstklassig kühl, fast sezierend: Simon Roden) und einmal Polizist (wunderbar "krachend" und gefühlvoll: Engelbert von Nordhausen, die dt. Stimme von Samuel L. Jackson), gibt es das sprichwörtliche Wechselbad der Gefühle. Während der Mörder kraftvoll, taktisch und präzise vorgeht, ist der Polizist zuerst eine verlorene Person. Aber ganz langsam findet ein Positionswechsel statt. Ohne es zu wissen, kann der eine ohne den anderen nicht sein, ergänzen sie sich. Als Zuhörer wird man zur dritten Person, zum heimlichen Beobachter, indem man das weiß, was die beiden schließlich ... Mehr will ich nicht verraten, nur dass es für mich am Ende über drei Stunden atemlose Spannung waren. Erste Sahne!
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- marykruemel

Hochspannende Deutschlandreise

Aachen, Dortmund, Münster, Bremen ... Und noch einige Stationen mehr. Das Hörspiel überraschte mich mit einer Deutschlandreise der besonderen Art. Man könnte auch sagen: Ganz Deutschland wird zum Tatort. Wie die beiden Sprecher Engelbert von Nordhausen (Polizist), Simon Roden (Mörder) diese Mörderhatz gestalten, ist ganz großes Kopfkino. Der Gegensatz der beiden Stimmen allein, ihr Spiel mit den Emotionen erzeugt manchmal schon Gänsehaut. Die Einteilung der Kapitel in Tage ist wie eine Treppe. Mit jeder Stufe wird die Spannung angedreht. Bei der Schilderung der letzten Tage habe ich mich dabei ertappt, wie ich stellenweise die Luft angehalten habe. Ich bin ein Fan von Deutschlandkrimis, ganz gleich welcher Art, aber 31 Tage ist für mich ein Höhepunkt der letzten Jahre! Klasse!
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- suedtiroler

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 13.04.2010
  • Verlag: NAVARRA Verlagsgesellschaft mbH