Inhaltsangabe

Der zweite Fall für das ostfriesische Ermittlerduo Tjark Wolf und Femke Folkmer: Ein Mann ohne Fingerabdrücke, ein Raum voller Leichen - die Polizei jagt einem Phantom nach, einem Wahnsinnigen, der ein Arsenal von Waffen und Sprengstoff an sich gebracht hat und ein Massaker plant. Bevor die Polizei den Gesuchten fassen kann, entführt er eine voll besetzte Nordseefähre, um sie in die Luft zu jagen. Ermittler Tjark Wolf schafft es in letzter Sekunde, an Bord zu gelangen. Ein perfides Spiel beginnt: Der Attentäter gibt Tjark eine Stunde Zeit, dann will er die Fähre in die Luft jagen...


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Kundenrezensionen

Hilfreichste
5 out of 5 stars
Von Maximilian Am hilfreichsten 07.05.2014

Düsterer Nordsee-Krimi

Mit DÜNENTOD erscheint der zweite Fall des Hauptkommissars Tjark Wolf von der Kriminalpolizei in Oldenburg. Dieses Mal beschäftigt ihn ein Amokläufer, sowie organisierte Kriminalität.

Der Klappentext ist wirklich irreführend meiner Meinung nach, die Geiselnahme auf der Fähre nimmt nur vier Stunden der Handlung ein. Der Plot beginnt mit einer Attacke auf eine befreundete Polizistin. Außerdem folgt man Maxim, der wild entschlossen ist, dass man "sich an ihn erinnert".

Das Thema dieses Krimis - Bandenkriminalität, der Weg eines einsamen Menschen zum Amokläufer - all diese Themen sind nicht neu, doch Sven Koch verpackt die Story einfach sehr spannend.

Die Atmosphäre in diesem Krimi ist durchweg düster, wer einen Nordsee-Krimi à la Gisa Pauly erwartet, liegt falsch. Dieser Krimi könnte auch in einer deutschen Großstadt spielen (gut, bis auf die Fähre), doch das Setting macht DÜNENTOD zu so einem besonderen Krimi. Das Cover verdeutlicht diesen Eindruck.

Man folgt gespannt und wartet darauf, dass alles sich aufklärt. Beim Vorgänger wurde in den Rezensionen ja oft der Sprecher kritisiert. Anzumerken ist, dass er wirklich "anders" liest, als andere Sprecher. Meiner Meinung nach passt es aber zu Tjark Wolfs Charakter und ich konnte mich gut an die raue Küste wegdenken.

Das Ende lässt auf einen dritten Band hoffen, der als Hörbuch hoffentlich wieder so gut unterhält.

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6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars
Von Sunsy Am hilfreichsten 19.08.2014

Der Mann ohne Fingerabdrücke

Tjark Wolf hat sich zum Ende des ersten Buches vom Polizeidienst beurlauben lassen und taucht mehr oder weniger unter. Als seine ehemalige Kollegin Ceylan niedergestochen wird, spürt Femke Folkmer ihn auf, und Tjark entscheidet sich, zurück zu kommen und als Berater bei der Aufklärung des Überfalls zu helfen, indem er auch unorthodoxe Methoden anwendet.

Menschen ohne Fingerabdrücke – es gibt sie wirklich. Doch gerade das macht sie einzigartig. Maxim Ferner ist Zeit seines Lebens Außenseiter, denn er leidet an einem Gendefekt, der ihn hindert, normal zu leben. Nicht nur, dass seine Haut sensibel ist und keine Rillen an den Fingerkuppen aufweist, er kam ohne Schweißdrüsen zur Welt, so dass kleinste Anstrengungen Überhitzungen verursachen können. Ein ausgelassenes Spielen als kleines Kind ist also nicht möglich. In der Schule wird er gehänselt, verspottet, gemobbt… Kinder können grausam sein. Eines Tages beschließt Maxim nicht mehr länger Maxim zu sein, sondern Charon, der Fährmann aus der griechischen Mythologie. Und das “Spiel” beginnt…

In diesem Buch kommen sich Tjark und Femke näher, aber es bleibt am Ende dennoch alles offen.

Was mir auch hier wieder negativ aufgefallen ist: Äußere Erscheinungen werden oft mit Popstars etc. verglichen. Diese Assoziationen empfinde ich als unglücklich gewählt, denn damit wird die Zielgruppe der Leser bewusst oder unbewusst eingegrenzt. Selbst wenn dem Leser/Hörer der eine oder andere Name eines Stars etwas sagt, ich zumindest hatte nicht immer vor Augen, welche Frisur er oder sie gerade trägt etc., somit blieb die Figur des Romans weiterhin nebulös.

Zum Sprecher:
Reinhard Scheunemann hat auch das zweite Buch wieder gut eingelesen. Seine Stimmgebung, Klangfärbung und auch sein Tonfall passen hervorragend zu den Küstenbewohnern. Er liest mir lediglich etwas zu langsam, weshalb ich auch dieses Buch auf 1,25facher Geschwindigkeit gehört habe.

Ich gebe auch hier wieder 08/10 Punkte.

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3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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