Empfindliche Wahrheit

  • von John le Carré
  • Sprecher: Matthias Brandt
  • 11 Std. 16 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

In der britischen Kolonie Gibraltar findet eine streng geheime Anti-Terror-Operation statt: Ein islamistischer Waffenkäufer soll entführt werden. Die Drahtzieher: Fergus Quinn, ein hochrangiges Regierungsmitglied, und Jay Crispin, Chef einer internationalen Sicherheitsfirma. Toby Bell, ein Mitarbeiter Quinns, stolpert über die geheime Aktion. Irgendetwas ist an der Sache faul und soll vertuscht werden. Seine Nachforschungen bringen ihn in eine gefährliche Lage. Toby muss sich zwischen seinem Gewissen und der Verpflichtung gegenüber dem britischen Geheimdienst entscheiden. John le Carrés neuer Roman ist hochaktuell und brisant.

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Eine aktuelle und intelligente Spionagegeschichte

John le Carré ist ja mittlerweile seit einem halben Jahrhundert eine Institution des Genres Spionage-Roman, und das auf höchstem Niveau. Natürlich wird derjenige enttäuscht, der hier den Hollywood-James-Bond oder eine Action wie aus Bourne-Geschichten erwartet. Es ist eine intelligente Geschichte mit intelligenten Dialogen und empathischen Szenen, kaum, dass eine clanestine Aktion geschilder würde.
Aber auch hier erwartet man von dem erfahrenen und exzellenten Erzähler nicht zu viel, wenn man einen stringent erzählten Plot um eine fehlgeschlagene Operation zur Eliminierung einer dieser Zielpersonen des Kriegs gegen den Terror erwartet. Die Erzählung kreist um die Erinnerung der Teilnehmer, eines älteren Beamten des Foreign Office als rotem Telefon seines Ministers während der Aktion und um einen jungen und vom Ehrgeiz getriebenen Mitarbeiter, der als Assistent des Außenministers wissen wollte, was im Ministerium gespielt wurde. Alle beide werden nach drei Jahren erneut mit der Geheimoperation um eine außerordentiche Auslieferung konfrontiert, erleben robuste Verhörmethoden und die Möglichkeiten eines Apparats, der Geheimoperationen als Staatsgeheimnisse privatisiert und vertuscht.
Ein wirklich hörenswerter Roman des Bestseller-Autors, einer seiner besten Romane der letzten Jahre. Das Ganze wird vorgelesen von einem außerordentlich gut besetzten Mathias Brandt, der seiner Stimme eine so fragile Ironie und intellektuelle Distanz zu geben vermag, dass hier ein wirklich kongeniales Team zu erleben ist. Bravo!
Lesen Sie weiter...

- F. Emery

elf Stunden Belanglosigkeiten

Früher las ich sowohl Frederick Forsyth als auch John le Carré sehr gerne, so dass ich, nach dem ich die neuen (Hör)bücher von Frederick Forsyth verschlungen habe, es auch mit dem neusten Roman von John le Carré versuchte und ... elf Stunden vergeudete.

Nicht nur der Sprecher verbreitet Langweile mit einer monotonen unterschiedslosen Erzählweise, sondern auch die Geschichte ergiesst sich über Stunden z.B. mit dem Leben eines pensionierten Beamten des Außenministeriums, mit Belanglosigkeiten, die zwar eine Botschaft für die Geschichte liefern, aber völlig unnötig sind in dieser Breite.

Getoppt wird das Ganze dann nur noch mit dem abruptem Ende, nämlich einer völlig absehbaren Reaktion der Gegenseite und der einzig verbliebenen Handlungsalternative für den Protagonisten.

Grausam !
Lesen Sie weiter...

- A. Blechschmidt

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 02.12.2013
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH