Gefrorener Schrei

  • von Tana French
  • Sprecher: Nina Petri
  • 22 Std. 47 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Aislinn Murray ist jung, hübsch und liegt tot in ihrem Haus, der Tisch ist für ein romantisches Abendessen gedeckt. Eindeutig wieder so eine Beziehungstat, denkt die Polizei. Doch bald stoßen die Detectives Antoinette Conway und Stephen Moran auf Ungereimtheiten. Und es wird immer offensichtlicher, dass jemand in der Mordkommission ihre Arbeit behindert. Weil sich Antoinette mit ihrer toughen Art Feinde gemacht hat? In einem nervenaufreibenden Ermittlungskreisel wird nur eines immer deutlicher: Unschuldig ist hier niemand.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

... tiefgekühlte Seelen

Mit "Grabesgrün" war Tana French für mich eher eine zufällige Entdeckung, die mich jedoch nie mehr losgelassen hat. Ihre Sprache (kongenial übersetzt), ihre Figurenzeichnung und Milieustudien sind einzigartig: berührend und tiefgründig.

Allerdings habe ich mich mit dem "gefrorenen Schrei" zunächst etwas schwer getan: Komm`endlich zum Punkt" habe ich bis fast zur Hälfte des Buches gedacht. Aber letztendlich musste ich (wieder einmal) einsehen::

Tana French schreibt keine Krimis nach dem Motto: Who was the Murder? Sie analysiert oder besser seziert die Seelen ihrer Protagonisten. Und am Ende versteht man auch den fiesesten Täter bzw. Kollegen.

Die leicht brüchige Stimme von Nina Petri ist die perfekte Besetzung für dieses Kopfkino.
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- Kerstin Schmiedeknecht

Ermittler in Echtzeit

Was hat mich geritten Tana French zu hören? Auf jeden Fall meine Begeisterung für ihren Krimi „Schattenstill“. Der war großartig. Die Andersartigkeit von Aufbau und Blickwinkel ihrer Krimis macht die Sache auf jeden Fall interessant, verlangt einem aber auch einiges ab, vor allem Geduld. Wer eher Aktion und Schocker sucht, sollte einen Bogen machen denn es sind eher die leisen Töne die hier angeschlagen werden. Im Vordergrund steht die Arbeit der Ermittler, deren Herangehensweise und ihre psychologischen Verhörtechniken, subtil und raffiniert. Es hat was von absoluter Echtheit und ich denke so manches Mal: „Raffiniert, ich werde wohl lieber keinen Mord begehen, die kommen mir sowieso auf die Schliche, ganz unbemerkt!“ ;-) Die Autorin ergießt sich in psychologischen Ränkespielen und Betrachtungen von Verdächtigen, Zeugen und Kollegen gleichermaßen, die einer Psychologischen Diplomarbeit das Wasser reichen können, manchmal aber auch ihre Längen haben. Die Grundeinstellung der Hauptermittlerin : „Alle Männer sind Schweine oder zumindest Pfeifen“ geht mir gelegentlich auf die Nerven, ist aber sicher notwendig für deren Charakteristik und den daraus resultierenden Handlungen, wer`s mag, ran an den langen Schinken, ein Krimi mit unübersehbaren Qualitäten, bei mir sind`s 4 Sterne.
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- Udolix

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 29.12.2016
  • Verlag: Argon Verlag