Inhaltsangabe

Privatdetektiv Kemal Kayankaya versucht gerade eine Wespe aus seinem Büro zu vertreiben, als es an der Tür klingelt. Herein tritt eine kleine Türkin in Trauerkleidung. Ihr Mann ist vor ein Paar Tagen in einem Bordell ermordet worden, und die Polizei kümmert sich nicht gerade eifrig darum, den Mörder zu finden. Ein neuer Fall und dringend gebrauchtes Kleingeld für Kayankaya.
(c)+(p) 2007 Diogenes Verlag AG
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Kritikerstimmen

Dank Rufus Beck wird die authentische Milieubeschreibung Jakob Arjounis zum Hörgenuß.
--Heusenstammer Stadtpost
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
4 out of 5 stars
Von folgren Am hilfreichsten 26.10.2007

Istanbul liegt am Main

Als Jakob Arjouni diesen Roman herausbrachte, überboten sich die beigeisterten Kritiken mit Lobeshymnen, verglichen den lakonischen Ton mit Chandler und man mußte Angst um den Autor haben, daß er das alles übersteht. Er war klug genug, sich selbst nicht gleich ins Rampenlicht der literarischen Öffentlichkeit zerren zu lassen und sein Können durch weitere Krimis um den Privatdetektiv Kemal Kayankaya zu untermauern. Mit ihnen wurde der saloppe, Frankfurter Ton in die deutsche Krimilandschaft gehoben. Schon der Ansatz ein Türke, der kein Türke spricht, verheißt weniger tragische Selbstbespiegelung als einen ordentlichen Schuss Ironie, mit der Kayankaya Frankfurt und das Verbrechen an sich betrachtet. Als der Fall beginnt, ist sogleich klar, daß er sich in der Tradition der amerikanischen Filme der fünfziger Jahre bewegt. Die verzweifelte, türkische Klientin, die einen nicht erst zu überreden brauchte, um ihren Fall zu übernehmen, obwohl man sie nicht versteht. Arjouni verstickt Kemal Kayankaya in ein Verbrechen, das ihn fast Kopf und Kragen kosten wird. Fast ein Sam Spade vom Frankfurter Bosporus. Daß der Autor den Kosmos der Türken in Deutschland ins Blickfeld rückt, hat viele Nachfolger gefunden. Selten mit solch leichtem Ton beschrieben wie hier. Rufus Beck liest den Roman kongenial, als sei ihm Privatdetektiv Kemal Kayankaya bestens bekannt.

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7 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars
Von Bina Am hilfreichsten 09.02.2010

genial

Jakob Arjouni's Kajankaja-Krimis sind nicht nur gelesen genial... gehoert gewinnen sie nochmal an "Farbe"!
Sehr empfehlenswert!

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2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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