Kellerkind (Hauptkommissar Waechter 1) : Hauptkommissar Waechter

  • von Nicole Neubauer
  • Sprecher: Richard Barenberg
  • Serie: Hauptkommissar Waechter
  • 11 Std. 36 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Eiskalte Spannung!

Staranwältin Rose Benninghoff liegt mit durchschnittener Kehle in ihrer Wohnung. Im Keller des Hauses kauert der vierzehnjährige Oliver Baptiste, die Hände blutverschmiert. Er erinnert sich an nichts. In einem klirrend kalten Jahrhundertwinter nimmt das Team um den Münchener Hauptkommissar Waechter die Jagd nach dem Mörder auf. Doch bald verschwimmen die Grenzen zwischen Tätern und Opfern mehr und mehr. Ein altes und ungesühntes Verbrechen wirft seine Schatten voraus...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Guter, düsterer Krimi mit interessanten Ermittlern

Die erfolgreiche Anwältin Benninghoff wird mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Münchner Mietwohnung gefunden. Im Keller entdeckt die Kripo einen vierzehnjährigen Jungen mit blutverschmierten Händen und jeder Menge Kratzern und blauen Flecken, der sich aber an nichts erinnern kann. Wie sich herausstellt, ist der Vater des Jungen ein einflußreicher Unternehmer, der dem Ermittlerteam um Hauptkommissar Waechter viele Steine in den Weg legt ...

Die Geschichte spielt in einem frostigen, tiefverscheiten München. Auch die Themen sind düster: neben Mord geht es um Kindesmißbrauch.

Im Gegensatz zu vielen anderen Krimis gibt es in »Kellerkind« keinen einzelgängerischen Ermittler, der den Fall durch Scharfsinn löst. Wir erleben ein Team und erfahren eine Menge über ihr Privatleben. Der altgediente Kommissar Waechter hat ein Problem damit, Dinge wegzuwerfen, der energische Hannes wollte eigentlich Jurist werden und lebt vegan, Elli ist etwas stabiler gebaut, aber trotzdem flink (Spitzname Rennsemmel) und nicht auf den Mund gefallen. Schließlich gibt es noch einen Kollegen, den alle nur »Hüter des Schweigens« nennen.

Alle Personen fand ich sehr überzeugend geschildert. Auch die Ermittlungsarbeit scheint mir realistisch beschrieben. Keine Action am laufenden Band, sondern eine Menge nervtötender Routinekram.

Trotz aller Düsternis habe ich bei vielen Stellen schmunzeln müssen. Gott sei Dank, kann ich nur sagen. Solche Passagen müssen einfach sein, um Luft zu holen. Vorgesetzte und Anwälte bekommen ihr Fett ab. Laut gelacht habe ich bei der Szene, als Waechter seinem ausgehungerten Kollegen Hannes Kekse anbietet. Als der überzeugte Veganer den fünften Keks verschlungen hat, fragt er »Ist das etwa Milchschokolade?« und bekommt als Antwort »Freilich, von sadistischen Massentierhaltern den Kühen bei lebendigem Leib aus dem Körper gepresst!« (nicht wörtlich wiedergegeben; als Hörbuchkonsument ist es etwas mühsam, die Stelle wiederzufinden)

Von Richard Barenberg hatte ich bisher noch nichts gehört. In seinen Vorlesestil musste ich mich erst eine Weile einhören. Dann hat es mir gefallen. Den bayerischen, knurrigen Tonfall von Kommissar Waechter fand ich großartig (ist das im Buch in Dialekt geschrieben?), ebenso die kurze hessische Einlage bei einem Zeugen (wenn ich mich recht erinnere). Nicht zu vergessen die französisch angehauchten Passagen.

Fazit

Ein spannender, realistisch geschriebener Krimi mit sympathischen, menschlichen Ermittlern. Habe mir gleich den zweite Roman »Moorfeuer« (mit dem gleichen Team) heruntergeladen ;-)
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- Klaus_N

Stellenweise langwreilig

Die Geschichte ist nicht schlecht allerdings hat man das Gefühl dass es irgendwie nicht vorangeht. Die Ermittler in diesem Mordfall drehen sich im Kreis und es kommen keine neuen Kenntnisse hinzu bis zum letzten Teil des Buches.
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- Karin

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 16.01.2015
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland