Inhaltsangabe

Ein Mann, ein Kater, ein Mord... Was jetzt? Frauen? Zigaretten? Whiskey? Den lieben langen Tag? Richard Ellwanger ist es ein Rätsel, wie er von nun an seine Zeit verbringen soll. Den Dienst als Kriminalhauptkommissar hat er quittiert, nachdem er, der "Verhör-Ellwanger", die raffinierteste Verhörbegabung Münchens, einem Verdächtigen gegenüber die Beherrschung verloren hat. Da winkt ein Auftrag im fernen New York: Eine begüterte Frau ist zu Tode gekommen, und ihre Schwester und ihr Vater beschuldigen den trauernden Ehemann, ein anderer zu sein, als er vorgibt. Sie beauftragen Ellwanger mit privaten Ermittlungen. Und das heißt für den Mann aus dem Hohenlohischen nicht nur, seinen schwarzfelligen Hausgenossen Killmousky den Nachbarn anzuvertrauen. Es heißt auch, sich in einer Metropole zurechtzufinden, in der ihm die Sprache nicht behagt, die Gepflogenheiten der oberen Zehntausend fremd sind und ein möglicher Mörder lebt, der vielleicht aus Ellwangers Heimat stammt und dessen Persönlichkeit den Ex-Kommissar zunehmend fasziniert.

Die Sprachvirtuosin Sibylle Lewitscharoff nimmt sich eines Genres an, das mit ihr Millionen lieben: Killmousky ist ein grandioser Kriminalroman, in dem New York und die hohenlohische Provinz gleichermaßen unter Schneebergen begraben liegen, und zugleich ein Hörgenuss höchster Güte.
©2014 Suhrkamp Verlag (P)2014 Random House Audio
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
5 out of 5 stars
Von Katharina von Alexandrien Am hilfreichsten 06.09.2016

Brillant

Wunderbare Handlung in brillanter Sprache unterhaltsam erzählt. Geschliffen vorgetragen. Absolut empfehlenswert! Kaufen, hören und verzückt sein.

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3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

3 out of 5 stars
Von Rumburak Am hilfreichsten 08.01.2017

Herr Brückner reißt ' s raus!

Ehrlich- wahrscheinlich könnte mir Herr Brückner auch das Telefonbuch vorlesen und ich würde dranbleiben! Aber im Ernst, gar so schlecht wie der Genre- Wechsel der Autorin bei den meisten Rezensenten wegkommt, finde ich "Killmousky" nicht. Sicher hat der Vorleser immer einen erheblichen Anteil daran ob Dialoge funktionieren oder nicht. Wenn Herr Brückner liest funktionieren Dialoge irgendwie selbst wenn Sie bei eigener Lektüre noch so hölzern scheinen und hier liest er wieder schlicht klasse. Es geht ganz anständig los, Frau Letwitscharow erklärt uns was wir erwarten dürfen, nämlich einen Krimi mit mäßig glaubwürdigem Plot aber reizvoll provinziellen Akteuren in stimmungsvollem Ambiente, um dann mit ihrem Kommissar eine Figur einzuführen die zumindest scheinbar im Ansatz über Untiefen verfügt. Im Verlauf der Geschichte kommt dann allerdings nicht mehr in dieser Richtung, trotz einzelner Szenen die dann doch eine gewisse Dichte erreichen; insbesondere zurück in Bayern. Insgesamt verliert sich das Geschehen dann in den Ermittlungsdetails ohne dass die Personen an Tiefe gewinnen. Das Ende enttäuscht, da wäre mehr drin gewesen. Dass der Mörder sich als solche Flachpfeife herausstellen muss ernüchtert zusätzlich. Alles in allem könnte ich mir eine Fernseh- Verfilmung gut vorstellen, wenn Kulisse und Besetzung stimmen könnte dabei wirklich etwas rauskommen was amüsiert wie eben ein "Barneby" auch.

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1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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