Killmousky

  • von Sibylle Lewitscharoff
  • Sprecher: Christian Brückner
  • 5 Std. 59 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Ein Mann, ein Kater, ein Mord... Was jetzt? Frauen? Zigaretten? Whiskey? Den lieben langen Tag? Richard Ellwanger ist es ein Rätsel, wie er von nun an seine Zeit verbringen soll. Den Dienst als Kriminalhauptkommissar hat er quittiert, nachdem er, der "Verhör-Ellwanger", die raffinierteste Verhörbegabung Münchens, einem Verdächtigen gegenüber die Beherrschung verloren hat. Da winkt ein Auftrag im fernen New York: Eine begüterte Frau ist zu Tode gekommen, und ihre Schwester und ihr Vater beschuldigen den trauernden Ehemann, ein anderer zu sein, als er vorgibt. Sie beauftragen Ellwanger mit privaten Ermittlungen. Und das heißt für den Mann aus dem Hohenlohischen nicht nur, seinen schwarzfelligen Hausgenossen Killmousky den Nachbarn anzuvertrauen. Es heißt auch, sich in einer Metropole zurechtzufinden, in der ihm die Sprache nicht behagt, die Gepflogenheiten der oberen Zehntausend fremd sind und ein möglicher Mörder lebt, der vielleicht aus Ellwangers Heimat stammt und dessen Persönlichkeit den Ex-Kommissar zunehmend fasziniert.

Die Sprachvirtuosin Sibylle Lewitscharoff nimmt sich eines Genres an, das mit ihr Millionen lieben: Killmousky ist ein grandioser Kriminalroman, in dem New York und die hohenlohische Provinz gleichermaßen unter Schneebergen begraben liegen, und zugleich ein Hörgenuss höchster Güte.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Brillant

Wunderbare Handlung in brillanter Sprache unterhaltsam erzählt. Geschliffen vorgetragen. Absolut empfehlenswert! Kaufen, hören und verzückt sein.
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- Katharina von Alexandrien

Seeehr enttäuschend!!!

Ein neues Buch der wundervollen und mit den edelsten Literaturpreisen bedachten Autorin Sibylle Lewitscharoff. Dazu noch gelesen von Christian Brückner, das kann nur gut sein - dachte ich und bestellte es sofort. Voller Vorfreude begann ich das Hören.

Die Freude ließ schnell nach. Ich wurde zunehmend ratlos .Nichts von Lewitscharoffs sprühendem Geist zu spüren. Statt Raffinesse ein lauer, kunstloser Krimi. Bis zum Schluß hoffte ich, es würde sich doch noch ein Sinn zeigen. Nix. Hohle Nuss gekauft. Wär ja egal, wenn es nicht die große Autorin wäre. Was sie sich wohl bei diesem Werk gedacht haben mag?

Das sprachlich Witzigste am ganzen Buch ist noch der Titel "Killmousky" für eine Katze. Die wird denn auch schön auf dem Titel abgebildet. Das erweckt die Vorstellung, der zugelaufene Kater spiele eine große Rolle in der Geschichte.Tut er aber nicht. Ist bloß eine Deko-Figur, die am Ende nur mit Mühe in ein paar Schlußsätzen wieder in die Story zurückgequält wird: der Detektiv will vom seinem Lohn prima Katzenfutter kaufen.

Alles sehr irritierend. Ein Buch kommt nicht ohne Verlag in Druck. Hatten die Suhrkamp-Lektoren nicht den Mut, einer Star-Autorin zu sagen, dass dieses nicht grade ihr bestes ist?. Hat sich die Geldabteilung zwecks Verkaufe optisch und im Titel-Namen an erfolgreiche Katzenstories angehängt?

Sowas ist dem Leser gegenüber nicht redlich.und auch nicht gegenüber der Autorin.

(Eben stelle ich fest, dass ich es auch noch andere Ratlose gibt: Im Internet nachzulesen: Buchrezension von Judith von Sternberg: Aber hier liegen die Dinge anders.14.4.2014.)

Damit es nun nicht ganz so mies endet: Ganz großes Lob für Christian Brückner. Ohne sein wundervolles Vorlesen hätte ich dieses Ichweißnichtwasesist überhaupt gar nicht fertig gehört..
Bleibt die Hoffnung, dass Frau Lewitscharoff mal von der Muse wieder richtig doll geküßt wird...
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- ilonka

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 11.04.2014
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland