Nebelmord

  • von Yrsa Sigurðardóttir
  • Sprecher: Daniel Drewes
  • 10 Std. 20 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Die Leuchtturminsel war ein winziger Punkt in den eiskalten Wellen des Atlantiks. Hier, auf dieser winzigen Schäre vor Islands Südküste, würden sie zwei Tage und Nächte verbringen. Doch in der ersten Nacht tobt ein Unwetter, und am nächsten Morgen ist einer von ihnen wie vom Erdboden verschluckt. Zur gleichen Zeit verschwindet in Reykjavík eine ganze Familie...

Der neue Island-Thriller von Yrsa Sigurðardóttir hat alles, was ein beunruhigend gutes Hörbuch braucht: Düsteres Island-Flair, spektakuläre Kulisse und eine aufwühlende Geschichte.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Beklemmend,spannend, nordisch...

Am Anfang fand ich die verschiedenen Anfänge der Geschichtsfäden, fast etwas anstrengend. Teilweise waren Dialoge etwas lang, bevor sie sich in eine andere Richtung entwickelten.
Aber die Spannung wurde nach dem 1.Viertel, fast unerträglich, als man die Zusammenhänge der Todesfälle zu erahnen begann. Es gibt Momente wo ich fast an die isländische Geisterwelt glaubte, und dachte es sei ein Mysticthriller. Es wird mit dem eigenen Unbehagen und eigenen Urängsten gekonnt jongliert.
Die Auflösung der Morde und der ganzen Geschichte, ist unerwartet und doch sehr nachvollziehbar. Und zum Glück weltlich grauslig.
Der Sprecher hat eine angenehme, akzentuierte Stimme, die er gekonnt einsetzt und der Geschichte zusätzliche Konturen setzt.
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- Rebekka

Ausgeklügeltes Gewebe

Yrsa Sigurdardottir

Nebelmord


Ausgeklügeltes Gewebe


Der Autorin ist ein feines Gespinst von Erzählsträngen gelungen.
Es gibt drei davon, die sie gekonnt miteinander verwebt, dass man sich nach der Lektüre richtiggehend darin eingewickelt fühlt.
Man braucht eine Zeit um sich davon loszumachen.

Das erste Szenario spielt im Haus eines isländischen Ehepaares, die gemeinsam mit ihrem Sohn wegen eines Häusertausches zu einem Urlaub in Florida kommen.
Nach ihrer Rückkehr ist alles irgendwie anders. Ganz langsam lässt die Autorin es uns ebenso gruseliger werden wie den betroffenen Häusletauscher.

Der zweite Schauplatz ist ein Leuchtturm mitten im eisigen Meer, mit einer winzigen Felslandschaft, auf der man sich kaum bewegen kann. Darauf landen vier sehr verschiedene Menschen, drei davon sind für die Wartung des Leuchtturmes zuständig und einer begleiten das Schauspiel journalistisch mit seiner Kamera. Leider müssen alle länger auf diesem an sich schon Furcht einflößendem Stück Erde bleiben als geplant war.

Und zu guter Letzt macht sich der Leser mit der Polizistin Nina Gedanken darüber, warum deren Mann und zwei andere, mit denen er zu tun hatte, Selbstmord begangen haben.

Mit handwerklichem Geschick werden diese verschiedenen Ebenen miteinander verbunden, das es ein wahrer Genuss ist.

Sehr kurzweilig zu lesen, richtig spannend und genauso gruselig.

Herr Drewes liest das Buch gut vor. Mir sind die Sprachmelodien der unterschiedlichen Charaktere etwas zu flach geraten.

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- Kohlenbeck,

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 23.10.2014
  • Verlag: Argon Verlag