Rosenkind (Astrid Sammil 1)

  • von Ingrid Hedström
  • Sprecher: Sabine Arnhold
  • 14 Std. 16 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Astrid Sammils steiler Laufbahn droht das Aus: Die Parade-Diplomatin mit engsten Verbindungen zum schwedischen Außenministerium ist jüngst in einen Skandal geraten und hat ihren Boss, die Außenministerin, gleich mit hineingezogen.
Ihre Karriere und ihre Ehe liegen in Trümmern, sie kehrt zurück in ihre Heimat im ländlichen Schweden. Doch im Haus ihres Onkels macht Astrid plötzlich einen merkwürdigen Fund: Hat ihre Familie etwas mit dem vermissten Jungen Mikael zu tun, der vor zwanzig Jahren einfach spurlos im Wald verschwand?
Ihre Nachforschungen führen sie tief in die Vergangenheit und zu den dunklen Seiten schwedischer Nachkriegsgeschichte, in einen Fall, der Machenschaften in halb Europa aufdecken wird...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Pharmaindustrie in der Provinz

Endlich einmal ein Schwedenkrimi in dem keine Menschen zerhackt oder gespalten oder gebraten werden, auch sind nicht alle Protagonisten entweder irre oder schwerst depressiv wie in diesen Krimis üblich. Nein, es geht um ein reales Problem, nämlich um die Machenschaften der Pharmariesen. Dachte ich, aber sie schaffen es einfach nicht, die Schweden! Mir ist aufgefallen, dass viele schwedische Autoren offenbar einen Minderwertigkeits- Komplex haben, sie sehen ihr Land gerne als Nabel der Welt und als Zentrum politischer und wirtschaftlicher Aktivitäten. In Wirklichkeit ist Schweden eine dünn besiedelte Randregion Europas. Bei Ingrid Hedström ist das ganz besonders ausgeprägt. So hat sie in ihrem Roman den Hauptsitz eines amerikanisch-schwedisch-schweizerischen Riesenkonzerns in dem kleinen Städtchen Falun angesiedelt, dazu noch in einer „Waldlichtung wo zwei Quader aus Holz und Kupfer" stehen. Nun ich wohne in der Region Basel, wo gleich zwei Pharma-Riesen ihren Hauptsitz haben. Der eine ist gerade dabei seine Verwaltung zu konzentrieren, das Resultat sind zwei Bürotürme von 180 und 205 Metern höhe, daneben kommt noch ein Forschungsgebäude von 130 Metern. Multinationale Pharma Konzerne brauchen für ihren Hauptsitz die entsprechende Infrastruktur wie sehr viel hochqualifiziertes Fachpersonal, Flughäfen, internationale Bahnlinien und nicht zuletzt, günstige Steuern. Das alles ist in der schwedischen Provinz Dalarnas, die so gross ist wie Belgien, aber nur 270 000 Einwohner hat, sicher nicht zu finden. Der Roman wird mit Astrid Sammli 1 bezeichnet, was will denn die hochrangige Diplomatin Sammli nach diesem Fall noch in der tiefsten schwedischen Provinz ermitteln? Dies ist der Kern meiner Kritik, die Geschichte ist unstimmig, das vorige Beispiel ist nur eines von vielen. Man hat das Gefühl dass Ingrid Hedström ihren Wald noch nie verlassen hat, und einfach nicht weiss „wo die Musik spielt“. Dalarnas ist schlicht der falsche Ort für solche Geschichten, schliesslich käme keiner auf die Idee einen Bergbauernroman in Frankfurt anzusiedeln.
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- aetti611

Nette Idee, aber unglaublich schlecht umgesetzt

Ein spannendes Thema und eine Ausgangslage mit viel Potential, das jedoch in keinster Weise genutzt wurde. Die Figuren agieren unlogisch und unkoherent. Manchmal ist die Geschichte unnötig brutal (Beil im Kopf... wieso blos), dann wieder lahme versuche Spannung zu erzeugen (hunde bedrohen kind...keine bessere Ideen gehabt, wie eine kindsentführung ausgehen könnte... nur lame). Ein möchtegern Stieg Larsson-Plott, der nur zeigt wie großartig das Original ist.
Ich gebe zu, das Höhrbuch bloß desshalb zu Ende gehöhrt zu haben um meinem Unmut hier in einer Rezension kund zu tun.
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- Michael

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 11.02.2016
  • Verlag: Audible Studios