Transalp

  • von Marc Ritter
  • Sprecher: Robert Frank
  • 9 Std. 25 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Eine alte Handschrift des Nibelungenlieds wird aus der Münchner Staatsbibliothek gestohlen. Der Dieb platziert am Tatort einen deutlichen Fingerabdruck, sodass der kurz vor der Rente stehende Hauptkommissar Anselm Plank sofort Bescheid weiß: Sein Widersacher, Kunsträuber Benno Spindler, fordert ihn erneut heraus! Gemeinsam mit seiner designierten Nachfolgerin, der attraktiven Stephanie Gärtner, macht er sich auf die Suche nach Spindler. Was Plank jedoch nicht weiß: Spindler hat kürzlich die Diagnose bekommen, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat, und dieser Coup soll sein Meisterstück und finales Katz- und Maus-Spiel mit Plank werden. Deshalb gibt er Plank Rätsel auf, die ihn auf Spindlers Spur bringen. Diese führen das ungleiche Polizistenduo von München quer über die Alpen - doch nicht nur die Polizei hat größtes Interesse an Spindlers pikanter Beute. Und dieser ist bald tiefer in eine internationale Verschwörung verwickelt, als er es sich jemals hätte vorstellen können...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Vui zvui, wie der Bayer sagt ...

... oder neudeutsch: echt too much. Die Gratwanderung eines Alpen-Thrillers, die Marc Ritter zuletzt mit seinem Erstling "Kreuzzug" wirklich gelungen ist, führt bei "Transalp" leider in den Abgrund der Langeweile.

"Kreuzzug" war ein spannender Popcorn-Thriller mit bayerischem Setting und einer guten Prise Humor. "Transalp" ist dagegen eine Melange aus Heimatkrimi, Schnitzeljagd à la DaVinci-Code, "Heiter bis tödlich"-Rentnerkömodie im ZDF, Forsyths "Akte Odessa" und einem Rother-Bergwanderführer. Eine Mischung, die bei mir leider gar nicht gezündet hat.

Helden wie Schurken schwanken unnachvollziehbar zwischen Brillanz und Idiotie, Heldentum und Hilflosigkeit; die alpinen Hintergrundinfos gleichen den "Geheimtipps" und "Wussten Sie schon"-Rubriken eines Reiseführers. Die Story gerät so weder wirklich lustig noch wirklich spannend, und nach vielem Brimborium bleibt davon nur ein nasser McGuffin übrig.
Kurz: Ritter hat mit dem Nachfolger seines Besteller-Debüts vui zvui gewollt, und sehr wenig erreicht. Da ist er nicht der erste Autor. Vielleicht bin ich auch deshalb so enttäuscht, weil ich "Kreuzzug" so mochte.

Zum Sprecher: Während "Kreuzzug" von Detlef Bierstedt eingelesen wurde - einem der besten Sprecher überhaupt, nur leider des Bayerischen nicht mächtig - hat der Verlag diesmal einen Muttersprachler an Mikro geholt. Robert Frank spricht gepflegten Dialekt und liest ansehnlich, aber nicht auf Bierstedt-Niveau. Etwas ärgerlich: Die beiden Hauptprotagonisten, zwei bayerisch sprechende Herren im Pensionsalter, klingen absolut identisch - und wegen Franks zu junger Stimme auch nicht authentisch.
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- Stephan

sehr zu empfehlen fuer alle, die den traumpfad marienplatz - markusplatz gegangen sind

schoene erinnerungen an eine sagenhaft traumhafte fernwanderung !!! und die umrahmt von einer spannenden und skurril anmutenden kriminalstory

super
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- Gut

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 19.09.2013
  • Verlag: Audible Studios