Inhaltsangabe

Die Wahrheit ist vielschichtig

Der neue Jugendthriller von "Erebos"-Autorin Ursula Poznanski

Dorian lebt auf der Straße und steckt so richtig in der Klemme: Er fühlt sich von der Polizei verfolgt. Unverhofft hilft ihm ein Fremder und versteckt ihn in einer Villa, wo Dorian Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. Doch umsonst ist nichts im Leben. Als Gegenleistung soll er geheimnisvolle, versiegelte Werbegeschenke verteilen. Als Dorian eines der Geschenke für sich behält, gerät sein Leben in Gefahr.
©2015 Loewe Verlag GmbH, Bindlach (P)2015 Der Hörverlag
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
3 out of 5 stars
Von Sunsy Am hilfreichsten 09.09.2015

Surrealer Jugendthriller

Ursula Poznanski hat mir bisher immer sehr spannende Lese- oder Hörstunden beschert. Ob nun die Jugendbücher wie die Eleria-Dystopie-Trilogie, “Erebos” oder aber die Bea Kasparsky-Reihe im Thriller-Bereich. So habe ich mir auch ihr neuestes Buch trotz oder gerade wegen der interessanten und weit auseinander driftenden Kritiken im Hörbuch-Format geholt.

Was den Sprecher angeht, war dies auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Man nimmt Jens Wawrczeck jede Rolle ab. Wie ein Virtuose führt er uns durch die haarsträubende Story und weckt so in uns doch immer wieder Zweifel, ob wir mit unserer Vermutung richtig liegen und gehen über langatmige Strecken des Nachdenkens leichter hinweg. Hätte ich gelesen, hätte ich da wohl quer gelesen.

Die Idee hat was. Ein auf der Straße lebender Jugendlicher wird in einer sehr merkwürdigen Situation von einem jungen Mann entdeckt und zu einer Villa gebracht, wo er zusammen mit anderen Jugendlichen besser lebt als bei seinem gewalttätigen Vater. Die einzige Gegenleistung, die die Jugendlichen erbringen sollen ist, Flyer mit Spendenaufrufen zu verteilen oder kleine Botendienste zu erledigen. Doch Dorian hinterfragt, rebelliert und gerät langsam in eine lebensbedrohliche Situation.

Zeitweise hatte ich das Gefühl, kein Jugendbuch mit einem 17jährigen Hauptdarsteller, der seine erste Liebe entdeckt, sondern eher ein spannendes Abenteuerbuch für einen 12jährigen zu hören, mit Drachen, Schlangen, Würmern und anderen Fantasiegebilden bzw. virtuellen Trugbildern. Aktionen waren für mich nicht immer nachvollziehbar, vor allem, weil ich bereits ganz zu Anfang “wusste”, was MIR seltsam vorkam und was ICH hinterfragen würde.

Eine interessante Wendung gab es dann für diejenigen, die nicht mit mir schon sehr früh durchschaut haben, vor wem man sich besser in Acht nehmen sollte und ein Ende, das zum Nachdenken anregen kann.

Das Buch hat Potential, war durchaus spannend, wenn auch mit etlichen Längen, aber nicht so gut, wie all ihre anderen Bücher, die ich bislang gelesen oder gehört habe. Etwas hat gefehlt. Für mich die Glaubwürdigkeit. Die ganze Situation war surreal. – Und eine für mich entscheidende Frage wurde nicht beantwortet: Warum bekam Dorian ständig diese furchtbaren Kopfschmerzen, die immer schlimmer wurden? Was genau war der Auslöser?

Ich gebe 06/10 Punkte oder 65/100.

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9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

3 out of 5 stars
Von BrokenLullaby Am hilfreichsten 26.09.2016

Das kann Frau Poznanski besser.

Ich habe bisher alle Bücher (außer die neuen Elanus und Anonym) gelesen oder zumindest gehört. Bis jetzt war ich auch immer voll überzeugt von den Geschichten, sei es Thriller oder Jugendbuch gewesen. Jedoch wurde ich hier komplett enttäuscht, da sich bei mir dieses Mal eher Langweile und keinerlei Spannung breitgemacht hat.
Selbst der grandiose Sprecher, den ich von den ??? kenne, hat dies nicht wettmachen können.

Der Hauptcharakter war mir unsympathisch und erschien einfach nur dumm. Es tut mir Leid das sagen zu müssen, aber ich empfand ihn wirklich als dumm.
Er glaubt alles was man ihm sagt, fasst viel zu schnell vertrauen und nimmt Dinge einfach so hin, ohne diese zu hinterfragen.

Die Grundidee fand ich gut, es geht um virtuelle Realität. Mehr in die Tiefe kann ich leider nicht gehen, da ich sonst spoilern würde.
Unser Hauptcharakter Dorian lebt auf der Straße und wacht eines Tages neben einem Toten auf. In der Blutlache sein Taschenmesser. Aus Angst vor Polizei geht er mit einem Mann mit, der plötzlich neben ihm und der Leiche auftaucht. Er wird in eine Villa geführt, in der ein Mann Jugendliche von der Straße aufnimmt und diesen ein geregeltes leben ermöglicht. Lediglich ein paar Zettel verteilen und Botengänge ausführen müssen diese um in der Villa zu bleiben.

Alleine das hinterfragt er nicht und nimmt es einfach so hin. Aber Stella soll ja naiv sein.
Seine Liebe zu Stella habe ich auch nicht ganz nachvollziehen können. Das ging mir persönlich etwas zu schnell, sodass ich nicht verstehen konnte wo seine starken Gefühle plötzlich herkommen.

Zwischendrin wurde es immer unlogischer, aber es musste so geschrieben werden, denn sonst wäre das Buch ja direkt vorbei gewesen. Zur Auflösung habe ich dann auch verstanden dass es so gemacht werden musste, sonst hätte der Schluss keinen Sinn mehr ergeben.

Alles in allem eine Enttäuschung, kein Spannungsaufbau und sehr zäh zu hören. Ohne Spoiler leider nicht detailiert erklärbar. Da hat Frau Poznanski schon viel bessere Werke verfasst.

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2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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