Inhaltsangabe

Die ersten Meldungen klangen absurd. Auf einen russischen Dissidenten, der früher in Diensten des KGB und der Nachfolgeorganisation FSB gestanden hatte, sei ein Giftanschlag in einer Sushi-Bar verübt worden. Doch als sich Litwinenkos Zustand verschlechterte, nahm die Geschichte eine ernste Wendung. Am 23. November 2006 starb er an den Folgen einer Polonium-210-Verstrahlung. Zuvor gab er eine Erklärung ab, in der er Kreml-Funktionäre und Putin für seinen Tod verantwortlich machte. Wer war Alexander Litwinenko? Weshalb konnte er nicht in seiner Heimat bleiben? Warum schwebte er auch in England, wo ihm politisches Asyl gewährt worden war, in solcher Gefahr? Wie kam er wirklich ums Leben? Der Bericht der Witwe und des Freundes über den Mord und seine Hintergründe, der deutlich macht: Die Intrige gegen Litwinenko ist nur die Spitze eines Eisbergs.
Die Autoren:
Alex Goldfarb, regimekritischer Naturwissenschaftler, verließ Russland in den siebziger Jahren. Er arbeitete an der Columbia University, beendete seine wissenschaftliche Laufbahn jedoch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 und leitete zusammen mit George Soros humanitäre Initiativen in Russland. Er lernte Alexander Litwinenko in den neunziger Jahren kennen, und sie wurden enge Freunde, als Goldfarb den Ex-Spion und seine Familie 2000 auf der dramatischen Flucht nach England begleitete. Später arbeitete er mit Litwinenko an dessen Memoiren und politischen Artikeln. Goldfarb ist verantwortlicher Leiter der von Boris Beresowski gegründeten International Foundation for Civil Liberties, einer Dachorganisation für Menschenrechtsaktivisten.

Marina Litwinenko begegnete ihrem späteren Ehemann erstmals 1993 an ihrem 31. Geburtstag. 2000 wurde der Familie politisches Asyl in Großbritannien gewährt und 2006 die britische Staatsbürgerschaft zuerkannt. Marina Litwinenko und ihr zwölfjähriger Sohn leben in London.

Der Sprecher:
Stephan Benson, geboren 1964, war an renommierten Theatern wie dem Schauspielhaus Zürich, dem Thalia Theater und dem Ernst-Deutsch Theater in Hamburg engagiert. Außerdem ist er ein gefragter Film- und Fernsehschauspieler. Er liest regelmäßig Hörbücher für Hoffmann und Campe, zuletzt den Roman "Der Fundamentalist, der keiner sein wollte" von Mohsin Hamid.

(c)+(p) der Tonträgerproduktion Hoffmann und Campe Verlag GmbH 2007, Regie: Vlatko Kucan, Übersetzt von Violeta Topalova
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
4 out of 5 stars
Von Oleg Choubine Am hilfreichsten 18.10.2007

Unabdingbar für alle Russland-Liebhaber

Alle, die sich für Russland interessieren, vor allem alle, die den offiziellen Beteuerungen glauben, sollten sich dieses Buch unbedingt anhören. Richtig haarsträubende Geschichten, die gut recherchiert und strukturiert dargestellt sind. Dickes Lob dem Sprecher. Schade nur, dass ca. 80 Prozent der russischen Namen falsch ausgesprochen werden. Das sticht richtig ins Ohr und hinterlässt einen Eindruck einer nicht perfekt genug getanen Arbeit. Ein russischer Native Speaker hätte m.E. problemlos gefunden und als Sprachtrainer für paar Tage hinzugezogen werden können. Ein Stern in der Bewertung muss deshalb leider abgezogen werden als ein Signal an Verlage. Ein Paar falsch gesprochener Namen in irgendeinem Buch macht nichts, aber wenn so ein Buch über gegenwärtige politische Entwicklung in Russland erzählt, ist es unzulässig. Zumal in Deutschland sehr viele Russen leben, unter anderem solche, die an den beschriebenen Ereignissen nicht unbeteiligt waren. Aber Gesamteindruck bleibt: Super!!!

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12 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars
Von Peter Schwier Am hilfreichsten 17.07.2007

nicht ganz einfach, aber unglaublich spannend

Am schwierigsten ist es, die Namen aller Beteiligten innerhalb der ersten drei Stunden zuzuordnen. Danach wird es einfach nur unfassbar, wenn man bedenkt, dass das alles wirklich geschehen ist bzw. heute noch geschieht. Fuer Menschen, die Politthriller moegen ist dieses Buch sicherlich ein Gewinn.

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17 von 19 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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