Inhaltsangabe

Was passiert, wenn ein junger, erfolgversprechender Schriftsteller fern der Großstadt Ende der siebziger Jahre in ein vergessenes Dorf in Vorpommern kommt, um dort ungestört schreiben zu können? Auf jeden Fall nicht das, was sich er sich vorgestellt hat. Und nichts wird im Verlauf des Romans so bleiben, wie es am Anfang den Anschein hatte... Der Dramatiker und Schauspieler Reinhard Kuhnert - bekannt als der Erzähler der Fantasy Saga "Das Lied von Eis und Feuer" - erzählt in seinem Debütroman in oft heiterem Grundton, aber immer mit viel Empathie von Menschen, deren Gradlinigkeit, Eigenwilligkeit und Skurrilität sie zu unverwechselbaren Charakteren macht.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2013 Jonas Plöttner Verlag UG (P)2013 Audible GmbH
Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Regulärer Preis: 7,95 €

Details zum Angebot: Details zum Angebot:
  • 1 Hörbuch pro Monat
  • 30 Tage kostenlos testen
  • Dann 9,95 € pro Monat
  • Jederzeit kündbar
  • Unbegrenzt Audible Original Podcasts hören
Bitte wählen Sie ein Zahlungsmittel aus oder fügen Sie ein Neues hinzu

Für 1 Guthaben kaufen

Bei Abschluss Ihrer Bestellung erklären Sie sich mit unseren AGB einverstanden. Bitte lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung und unsere Erklärungen zu Cookies und zu Internetwerbung.

Für 7,95 € kaufen

Kauf durchführen mit: Zahlungsmittel endet auf
Bei Abschluss Ihrer Bestellung erklären Sie sich mit unseren AGB einverstanden. Bitte lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung und unsere Erklärungen zu Cookies und zu Internetwerbung.

Bei Abschluss Ihrer Bestellung erklären Sie sich mit unseren AGB einverstanden. Bitte lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung und unsere Erklärungen zu Cookies und zu Internetwerbung.

Kundenrezensionen

Hilfreichste
5 out of 5 stars
Von Matthias Am hilfreichsten 15.09.2013

Anrührender Rückblick

An Erinnerungsbüchern zum Thema "Ich als DDR-Opfer" herrscht kein Mangel. Einige davon sind erschütternd, wie Hultenreichs "Schillergruft", andere eher peinlich.
Das Besondere an Kuhnerts kleinem Roman ist, dass einer, der der DDR enttäuscht den rücken gekehrt hat, sich dem Thema Dorfleben in der DDR liebevoll nähert, überhaupt ohne Verbitterung zurückblickt, sondern mit viel Humor, Liebe und einer Prise Wehmut. In Kuhnerts Roman gibt es nicht die klischeehafte Trennung von Opfern und Tätern, es gibt eigentlich nur Leute mit schwächerem und stärkerem Charakter, und das kommt der Wahrheit wohl näher als manche moralische "Aufarbeitung".
Überhaupt - ich selbst habe meine Kindheit auf einem Dorf in Mecklenburg verbracht - ich erkenne diese Typen wieder, skurril bis zum Äußersten, versoffen, listig, eigenbrötlerisch bis zur Psychose - das ist brillant beschrieben - ja, genauso waren sie! Vor allem würde ich es nie schaffen, sie so liebevoll zu zeichnen wie Kuhnert - das ist eine große Leistung des Buchs. Es ist keine Spur von Überheblichkeit in dem Buch.
Klar - es hat auch Schwächen - "Roman" ist eigentlich ein zu großes Wort, Passagenweise wird nur eine sonderbare Dorfgeschichte an die andere gereiht, manche davon laufen ins Leere, andre sind schön in sich abgeschlossen. Aber am Schluß wird es nochmal sehr intensiv und romanhaft - für einen Erstling ein schöner Wurf!
Oft gehts schief, wenn Autoren selber lesen - aber Audible-Fans dürften sich ja hier keine Sorgen machen - Kuhnert gehört zu den Top-Vorlesern, und das ist natürlich auch hier, wo er jede Zeile kennt, nicht anders.

Mehr anzeigen Weniger anzeigen

7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars
Von Klaus Am hilfreichsten 06.01.2018

Unterhaltsame Miniaturen - Gesoffen wird immer!

Reinhard Kuhnert spricht seinen eigenen Text - der sogar in "Ich-Form" erzählt wird. Dennoch ist es ein literarisches "Ich", das da spricht. Oder nicht? So ganz klar wird das nicht. Denn die autobiographischen Züges sind unübersehbar. Das Verhältnis zur DDR wird anschaulich dargestellt, die Bewohner des Dorfes sind authentisch gezeichnet. Eine richtige Handlung will sich mir nicht erschließen; es sind in meinen Augen Miniaturen, die da gemalt werden. Es ist gefällig, ohne dass mich das "vom Hocker" reißt.
Auffällig: Der Titel des Buches hätte auch heißen können : "Gesoffen wird immer", denn es gibt einen guten Einblick in den täglichen Alkoholismus der DDR.
Dieses Buch ist eines der wenigen Bücher, die der Autor selbst sehr gut liest - kein Wunder, denn seine Sprechertätigkeit ist der zweite Beruf dieses Schriftstellers!

Mehr anzeigen Weniger anzeigen
Alle Rezensionen anzeigen