Inhaltsangabe

Stella und Jason sind verheiratet, sie haben eine Tochter, Ava, sie leben in einem Haus am Rand der Stadt. Ein schönes, einfaches Haus, ein kleiner Garten, ein alltägliches ruhiges Leben, meist ohne Jason, der viel arbeitet. Aber eines Tages steht ein Mann vor der Tür dieses Hauses, ein Fremder, jemand, den Stella nie zuvor gesehen hat. Er sagt, er wolle sich einfach einmal mit ihr unterhalten, mehr sagt er nicht. Stella lehnt das ab. Der Fremde geht und kommt am nächsten Tag wieder, er kommt auch am Tag darauf wieder, er wird sie nicht in mehr in Ruhe lassen. Was hier beginnt, ist ein Albtraum, der langsam, aber unbeirrbar eskaliert.

In einer klaren, schonungslosen Sprache und mit irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe und vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens.
©2014 S. Fischer Verlag (P)2014 Rundfunk Berlin-Brandenburg / Der Hörverlag
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
2 out of 5 stars
Von K. aus O. Am hilfreichsten 03.03.2015

Geschichte unhörbar

Die Geschichte ist bestimmt schön, aber ich konnte sie nicht zu Ende hören. Die Sprecherin (Autorin) hat leider null Modulation in der Stimme und macht es damit unhörbar für mich. Dann lieber lesen!

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2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

2 out of 5 stars
Von mazika Am hilfreichsten 12.12.2014

"vorbei gelesen"

Judith Hermann, vormals in den deutschen Literaturhimmel gelobt, hat sich mit diesem Buch harsche Kritiken eingehandelt. Was sie sich mit diesem Werk so ganz genau gedacht hat, ist mir nicht klar geworden, da muss ich passen.

Zum Inhalt:
Stella und Jason sind verheiratet, sie haben eine Tochter, Ava, sie leben in einem Haus am Rand der Stadt. Ein schönes, einfaches Haus, ein kleiner Garten, ein alltägliches ruhiges Leben, meist ohne Jason, der viel arbeitet.
Wir begleiten Stella bei ihrer Arbeit als Pflegerin, zuhause beim Lesen, auf dem Weg zur Kita, beim Kaffee mit der Kollegin. Das Leben plätschert ereignislos dahin.
Die Beschreibungen der Charaktere und Eigenarten der Patienten, um die sie sich als Pflegerin kümmert, geben dem etwas mehr Detail. Andererseits betonen sie durch die Beschreibung der Einsamkeit und Abhängigkeit wiederum die Eintönigkeit des Lebens.
Und dann passiert plötzlich etwas: ein fremder Mann steht vor Stellas Tür und sagt ,dass er nur mit ihr reden will. Sie schickt ihn weg, aber er kommt wieder. Mit Briefen, Zettelchen, die in ihrem Briefkasten landen, er steht vor ihrem Haus und klingelt, weiss, dass sie da ist. Lässt sich nicht abwimmeln. Das stalking beginnt...

Stella wirkte für mich eindimensional in ihrem Tun, ihren Emotionen, ihren Handlungen, ihrer Beziehung zu Tochter und Ehemann, die beide immer nur am Rande auftauchen.
Als der Fremde in ihr Leben eindringt, scheint sie diese Aufmerksamkeit indirekt zu geniessen. Sie handelt nicht, konfrontiert ihn anfangs nicht, obwohl sie weiss wo er wohnt, weiss, dass er auch schon an der Kita ihrer Tochter war. Sie handelt zu spät, fast wiederwillig. Bis es zum Eklat kommt.

Judith Hermann liest selbst. Anfangs fand ich die ausdruckslose Sprechweise noch passend zur klaren Schreibweise, passend zur Ereignislosigkeit dieses Lebens. Nach eienr Weile fand ich es nervig und musste mich zussammenreissen, Frau Hermann nicht zuzurufen: "bring doch bitte etwas Leben rein in dieses Buch!" Dieses Leben, diese Tiefe der Charaktere und auch eine gewisse Nachvollziehbarkeit der Handlungen und identifikation mit Stella haben mir gefehlt, so dass das Buch leider an mir "vorbeigelesen" wurde. Schade!



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4 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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