Das Rosie-Projekt : Don Tillman

  • von Graeme Simsion
  • Sprecher: Robert Stadlober
  • Serie: Don Tillman
  • 8 Std. 9 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Don Tillman ist hochintelligent, sportlich, erfolgreich – und er will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.

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Beschreibung von Audible

Perfekt organisierter Nerd sucht Frau, Gefühle nicht ausgeschlossen!Genetik-Experte Don Tillmann ist das Bild eines intelligenten, erfolgreichen Mannes. So schätzt er sich auch selbst ein: als zuverlässig und pünktlich, als gute Partie. Überflüssige Emotionen haben in diesem durchgeplanten Leben allerdings wenig Platz.
Nun will Don Tillmann heiraten. Die passende Frau ist schon geplant. Als Ergebnis eines sechzehnseitigen Fragebogens steht sie bereits fest. Die Kriterien sind klar: nichtrauchend, vegan und aus geordneten familiären Verhältnissen stammend.
Stattdessen taucht Barkeeperin Rosie auf. Ausgerechnet sie verwickelt ihn in die schwierige Suche nach ihrem leiblichen Vater. Und da kommen einige in Frage. Rosies verstorbene Mutter war kein Kind von Traurigkeit. Wird der Vater am Ende gefunden? Und finden auch Don und Rosie zueinander?
"Das Rosie-Projekt" von Graeme Simsion gerät dem Sprecher Robert Stadlober zu einem Kabinettstückchen. Grandios, wie er uns den skurrilen Nerd-Charme dieses Frauennichtverstehers in all seinen seltsamen Facetten vorführt.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Herzerfrischend anders

Don Tillmann – entweder man kann mit ihm oder man kann nicht mit ihm. Denn etwas eigenartig ist er schon. Ich gehöre zu der Kategorie Mensch, die Don eindeutig ins Herz geschlossen hat.

Er ist Universitäts-Professor und geht voll und ganz in seiner Arbeit auf. Sein Tag ist durchgeplant, sein Essensplan auch. Ist ja auch praktisch, wenn man sich montags, dienstags, mittwochs … in jeder Woche immer das Gleiche kocht, dann kennt man die Einkaufsliste auswendig und hat dies quasi im “Joggingschritt” auf dem Markt erledigt. Denn die Markthändler haben seine Einkaufstüte jeweils schon fertig vorbereitet. Auf Don ist eben Verlass.

Don ist zufrieden mit seinem Leben. Glücklich – nun das kann er nicht so genau sagen. Er kann mit diesem Ausdruck und dem Gefühl an sich nicht so richtig etwas anfangen. Er weiß aber, dass der glücklichste Tag seines bisherigen Lebens war, als er zum ersten Mal im Naturkundemuseum war. Der zweitglücklichste Tag in seinem Leben war der 2. Tag, an dem er im Naturkundemuseum war…

Don forscht nicht nur, er hält auch Vorträge. Z. B. über das Asperger-Syndrom. Er kennt die Anzeichen in- und auswendig. Jedoch zählt er sich selbst nicht zu dazu, obwohl er das beste Beispiel für einen typischen “Aspi” ist. Das fand ich äußerst charmant beschrieben.

Nun beschließt Don, sich eine Frau zu suchen. Und klar – er ist ja schließlich Wissenschaftler durch und durch – entwirft er einen Fragebogen, mit dessen Hilfe er die perfekte Ehefrau finden will. Oh man. Ich habe bei der Auflistung der Fragen viel gelacht. Typisch männlich und dann noch der Aspi-Aspekt dazu – heidenei, der war schon krass, dieser Fragebogen.

Und dann schickt sein bester Freund Rosie zu ihm. Don denkt, sie gehört zu der in die engere Wahl gekommenen Frauen aus seinem Projekt. Doch nein, sein bester Freund hat ihm eine “Wild-Card” geschickt. Beide treffen sich also unter völlig unterschiedlichen Voraussetzungen und Annahmen. Denn Rosie weiß nichts von dem Fragebogen, sie hat vielmehr eine genetische Frage an ihn als Wissenschaftler. Ich könnte mich gerade schon wieder totlachen über die Situationskomik, die dabei entstand und vom Autor richtig gut zu Papier gebracht wurde.

Und von da an wird Dons Leben mächtig auf den Kopf gestellt. Doch es sind nicht nur witzige Episoden. Auch durchaus sehr tiefgreifende Gedanken und Überlegungen kommen hier zur Sprache. Die gelungene Mischung von Humor und Tragik bleibt aber stets vorhanden. Die Geschichte rutscht eigentlich nie zu tief in die eine oder andere Richtung ab. Und diese Mischung hat mir so gut gefallen, dass ich das Hörbuch in jeder freien Minute weiter hörte.

Das Ende – besonders den letzten Absatz – fand ich einfach genial – typisch Don eben.

Robert Stadlober kannte ich bereits von einem anderen Hörbuch her und auch hier hat er mir wieder gut gefallen. Ich finde, er hat sich sehr gut in die Rolle des Don hineinversetzt und seinen Charakter sprachlich sehr gut dargestellt.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass dieses Hörbuch sicherlich nicht jedermanns Sache ist. Don ist schon sehr speziell. Aber ich habe ihn lieben gelernt und fand die Geschichte einfach nur toll. Deshalb gibt es von mir für dieses Hörbuch die volle Pingu-Punktzahl.
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- Ute

Ein absolutes Vergnügen!

Ich habe beim Hören immer wieder schmunzeln müssen. Tolle Geschichte und bis zum Schluss einfach köstlich. Der Sprecher hat seinen Teil beigetragen und alles abgerundet. Ein absolutes Vergnügen! Ein Hörbuch, was man sicherlich auch ein zweites mal mit Genuss hören kann.
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- Sabine

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 27.12.2013
  • Verlag: Argon Verlag