Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

  • von Alex Capus
  • Sprecher: Ulrich Noethen
  • 7 Std. 40 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Der pazifistische Jüngling Felix Bloch studiert Atomphysik bei Heisenberg in Leipzig, flüchtet 1933 in die USA und gerät nach Los Alamos, wo er Robert Oppenheimer beim Bau der Atombombe helfen soll. Die rebellische Musikantentochter Laura D'Oriano versucht sich als Sängerin und muss erkennen, dass ihr das Talent für die große Karriere fehlt. Bei Kriegsausbruch geht sie als Spionin für die Alliierten von Marseille nach Italien, ohne zu bemerken, dass Mussolinis Leute ihr auf Schritt und Tritt folgen. Der Kunststudent Emile Gilliéron reist mit Schliemann nach Troja, zeichnet Vasen und restauriert Fresken, fertigt auf Wunsch auch Reproduktionen an - und stellt bald fest, dass es von der Kopie zur nicht deklarierten Fälschung nur ein kleiner Schritt ist. Nur einmal können die drei einander begegnet sein: im November 1924 am Hauptbahnhof Zürich, wo die Geschichte einsetzt. Danach führen ihre Wege auseinander und bleiben doch auf eigentümliche Weise miteinander verbunden.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

wunderschön erzählte Lebensläufe

Alex Capus erzählt hier wieder einmal wunderbar verschiedene Biographien aus dem letzten Jahrhundert und deren (teilweise erdachte) Schnittmengen und Berührungspunkte. Für mich ist der Stil und die teilweise detailversessene und teilweise lapidare Erzählweise unerreicht. Ich freue mich auf mehr von ihm.
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- hirt

ohne Linie

Capus kann erzählen. Sicherlich. Aber ihm fehlt die Geschichte im Buch. Da sind drei kleine Biographien, die nebeneinander stehen ohne in Berührung zu geraten - wobei der Leser von Camus auch noch angestachelt immer darauf wartet . Es scheint, als hätte Camus nicht die Kraft und die Phantasie gehabt, die Personen miteinander in Beziehung treten zu lassen. Das hätte dann einen Roman ergeben können. So ist es, als hätte er sich in der Bibliothek ein paar Lebensfakten besorgt , diese ausgeschmückt und das ganze in Buchform gebracht. Zu wenig. Ulrich Noethen wie immer gut, wobei selbst er im Vergleich zu anderen Hörbüchern ein wenig blass bleibt.
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- Markus Dahlke

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 12.08.2013
  • Verlag: Der Hörverlag