Der Kaiser von China

  • von Tilmann Rammstedt
  • Sprecher: Tillmann Rammstedt
  • 4 Std. 26 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Nach China? Dahin wollte natürlich niemand mit, auch Keith nicht, ein pathologischer Lügner, der seinen sonderbaren Großvater auf die Reise hätte begleiten sollen. Also fährt der Großvater alleine los, mit dem Auto, und schickt Postkarten aus dem Westerwald, die er mit "Grüße aus Schanghai" übermalt. Doch dann ist er plötzlich tot, und Keith, der sich versteckt, erfindet lange Briefe an die Geschwister, über China, Land und Leute: "vielleicht werde ich mich noch ein wenig umsehen. Es ist schließlich ein großes Land." Tilman Rammstedt liest seinen Roman selbst, so sprühend komisch, dass man sich gerne belügen lässt.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Heulen oder lachen? ;-)

Entweder liebt man dieses Buch oder man hasst es. Ich für meinen Teil liebe es Es ist derart urkomisch, so etwas habe ich selten gehört. Obwohl ich mich stellenweise schon fragte: soll ich nun heulen oder lachen? Ich entschied mich für letzteres

Der Autor liest dieses Buch selbst. In den ersten 10 Minuten war ich darüber nicht sehr erfreut, da er kein geübter Sprecher zu sein schien. Aber dann habe ich mich an ihn gewöhnt. Und was soll ich sagen: jetzt, da ich das Buch zu Ende gehört habe glaube ich, hätte es kaum ein anderer Sprecher besser hinbekommen, als Tilmann Rammstedt selbst. Seine sehr seltsame Art der Betonung und seine etwas ungewöhnliche Aussprache passt einfach hervorragend zu diesem äußerst außergewöhnlichen Schreibstil und dieser skurrilen Geschichte.

Ja, wem könnte dieses Buch zusagen? Ich habe irgendwo gelesen, dass sein Schreibstil mit dem von John Irving verglichen wird. Und ja, dem kann ich zustimmen. Ich habe von Irving “Garp und wie er die Welt sah” gehört. Und das fand ich toll. Wenn man es nun also ganz unkompliziert betrachtet, dann könnte man sagen: wer Irving mag, wird wohl auch Rammstedt mögen
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- Pingu1000

könnte echt komisch sein

Leider muss ich mich der Meinung von jeditech anschließen. In der Mitte der ersten CD dachte ich, au Weia und das soll ich jetzt 4 CDs lang ertragen? Also ich habe in der Grundschule eine völlig andere Betonung von Satzmitte und -ende gelernt. Nun, aber genau das scheint auch der Schreibstil des Autoren zu sein. Die Sätze bestehen aus endlosen Aneinanderreihungen aller Informationen die er gerade in diesem Satz loswerden möchte. Fast so, als würden Punkte und Satzanfänge extra kosten. Aber wenn man sich an diese Art erst mal gewöhnt hat, dann kann man sich auch für die Komik und den Wortwitz dieser Lesung öffnen. Der Wechsel zwischen den Briefen und dem "wahren Leben" waren am Anfang auch etwas verwirrend, aber nachdem ich mich eingehört hatte war es irgendwie doch gut. Und am Ende fand ich es sogar fast etwas traurig dass der Reisebericht schon zu Ende war. Punktabzug für die grsuelige Betonung und das Anfängliche Verwirrspiel.
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- charly427

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 25.05.2009
  • Verlag: Der Hörverlag