Inhaltsangabe

Ist es Magie? Oder einfach nur das Leben?

Die Welt des 18-jährigen Milan gerät aus den Fugen, als seine Sandkastenfreundin Jo bei einem Kletterunfall ums Leben kommt. Doch dann fliegt ihm plötzlich ein weißer Wellensittich zu, der ihn ganz bewusst zum Zirkus Salto lockt. Dort lernt Milan die schöne, aber womöglich verrückte Trapezkünstlerin Julie kennen. Angezogen von ihrer sonderbaren Theorie über magische Menschen und Seelentiere reist Milan mit dem Zirkus und lernt: Es erfordert eine Menge Mut, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen. Oder Magie - ganz wie man es nimmt.


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©2017 Mira Valentin (P)2017 Audible Studios
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
5 out of 5 stars
Von Sarah Trimagie Am hilfreichsten 05.11.2017

Ein Buch, was zum Lebensgefühl wird

Das Hörbuch
Bevor ich dieses Hörbuch gehört habe, bin ich bereits selbst auf den Spuren Milans und seiner Überfliegerin durch den Zirkus und das Leben gewandelt.
Die Bewertung des Buches an sich folgt getrennt zum Hörbuch.
Der Sprecher des Hörbuches konnte mir den Inhalt des Buches fast genauso nah bringen, wie es mir durch das selbst lesen gelang. Einige Male habe ich geschluchzt, geschluckt und sogar Tränen vergossen.
Ein paar Kritikpunkte habe ich jedoch:
Die Aussprache der Protagonistennamen passten für mein Empfinden nicht zur inhaltlichen Darstellung des Buches. (eine leicht französisch angehauchte Aussprache) Dies zog sich logischerweise durch das komplette Buch. Außerdem waren Einzelszenen emotional irreführend betont, so dass ich diesbezüglich für den Sprecher einen Stern abziehe. Mit dem Inhalt der Geschichte hat das jedoch nichts zu tun.

Die Geschichte
Im Buch "Der Mitreiser und die Überfliegerin" schickt die Autorin Mira Valentin Milan auf die Reise durch die Achterbahn des Lebens.
Milan kämpft mit sich, mit den Erfahrungen der Täler, mit seiner Selbstwahrnehmung und die nicht übereinstimmende Fremdwahrnehmung. Ich, als Leser, habe Milan nicht nur von außen begleitet, sondern bin instinktiv - mittendrin statt nur dabei- mit ihm mit gereist.

Es war, als würde ich selbst am Abgrund stehen und durch den Gegenwind bedrohlich schwanken, müsste auf einer Slackline über in den Weg gelegte Steine springen - obgleich sowohl sie als auch ich bei einer etwaigen Berührung zu zerbrechen drohen.
Es war, als wüsste ich nicht, welcher Weg der richtige ist, wo das Ende und wo der Anfang sind.
Es war, als wenn ich selbst hätte weglaufen müssen, schnell wie der Blitz oder ein Pferd - aber wo hätte ich hinlaufen sollen. Auch das wusste ich selbst ebenso wenig wie Milan.
Es war als würde ich selbst den steilen schmerzhaften Weg durch mein inneres zusammengefallenes Geröll nehmen, das Licht am Ende des Tunnels erblicken - nichtwissend, was richtig ist.
Es war, als wenn ich selbst zu feige wäre überhaupt Entscheidungen zu treffen und wenn ich welche träfe, sie immer nur falsch sein können.
Es war, als würde ich selbst vor Angst zerfressen alle helfenden Hände in den Wind schlagen.
Es war, als würde ich selbst alle meine aufgeladenen Pakete des Lebens komplett ablegen, um sie mit sehr viel Mut, Ehrlichkeit, Offenbarung und Akzeptanz neu zusammen zu stellen, in tragbare Pakete zu schnüren und durch die bedingungslos angebotene Hand meiner Begleiter auf unterschiedliche Schultern aufteilen zu dürfen. Geteiltes Leid ist vielleicht nicht halbes Leid, aber in jedem Fall tragbareres Leid.
Es war, als würde ich mich selbst nach helfenden Händen umsehen und dabei feststellen, dass nicht jeder der mir seine Hand reicht auch fähig ist, meine geschnürten Schnürpakete zu sehen, geschweige denn diese ein Stück des gemeinsamen Lebensweges für mich mit zu tragen.
Es war, als würde ich selbst erkennen, dass ich dennoch nicht jedem meine Hand und Schultern zum tragen seiner Last anbieten muss und auch, als wenn ich selbst derlei Fragen nach Trageplatz auf meinen Schultern mutig und ehrlich verneinen würde.
Es war, als würde ich selbst den Zaun des Zirkus vor mir sehen und die Welt wäre klar und sichtbar eingeteilt.

Für die einen ist es ein Vogel, für die anderen ist es der Vogel.
Für die einen ist es vor dem Zaun, für die anderen ist es hinter dem Zaun.
Für die einen sind es "private", für die anderen sind es Menschen.
Für die einen sind es Vertreter, für die anderen ist es normal.
Für die einen ist es ein Buch, für die anderen ist es ein Lebensgefühl.

Für mich ist es kein Buch, es ist ein Gefühl. Ich möchte auch außerhalb meiner Stunden der Mitreise einen weißen Vogel als Begleiter haben, der mir entscheidende Hilfestellungen gibt - das würde mein Leben wirklich einfacher machen.

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6 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars
Von Lotti Haltermann Am hilfreichsten 10.02.2018

Ein kleines Erwachsenen Märchen

Schön zu lesen, in eine Welt zu tauchen die man nicht kennt. Bis zum Ende einfach schön

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1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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