Inhaltsangabe

Holland im Jahr 1739. Der Heringsfischerei sind keine goldenen Zeiten beschieden. Auch die Reederfamilie von Roemer Stroombreeker muss sehen, wo sie bleibt. Als sich an der Frage nach dem rechten "Ton" biblischer Psalmen unter den Schiffsarbeitern ein Aufruhr entzündet, steht Roemer in einem Zwiespalt: Ausgerechnet sein unehelicher Sohn ist der Anführer der Aufständischen. Maarten 't Harts Sätze tönen wie die Akkorde eines mächtigen Chorals, wenn Max Volkert Martens die spannende Geschichte von Liebe, Macht und Musik zu Gehör bringt.
(c) + (p) 2007 RBB / Der Hörverlag, übersetzt von Gregor Seferens
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
4 out of 5 stars
Von Thomas v. Bülow Am hilfreichsten 22.10.2007

Parabel zu Generationenkonflikt und Zeitenumbruch

Dieser Roman ist ein gutes Beispiel für die große Bandbreite von Marten'T Hart. Es macht Spaß der Gschichte zu folgen und er schafft es hervorragend, Einblick in die Psyche eines Mannes zu geben, dem es materiell sein ganzes Leben gut geht, dem die äußeren Umstände nicht wirklich nahegehen, der aber dennoch nicht wirklich glücklich ist. Die Moral von der Gechichte läßt sich vielleicht am besten so zusammen fassen: wer nur den Forderungen des Umfeldes versucht sich anzupassen und nicht das Risiko einer Veränderungen eingeht kann nicht glücklich werden, weder heute noch früher. Der titelgebende Psalmenstreit selber ist eigentlich im Hintergrund, dient eher dazu, die Beziehungen zwischen Menschen und Ideen deutlich zu machen. Sein Wesen an sich bleibt unklar. An einigen Stellen wünscht man sich, mehr über das Lebensgefühl der Zeit und der Region vermittelt zu bekommen, was stärker durch die Bräuche und Lebensumstände nur oberflächlich vermittelt wird.

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1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

3 out of 5 stars
Von einohr Am hilfreichsten 08.10.2007

Etwas langatmig

Die traurige Geschichte eines Mannes, der es nach außen hin geschafft hat, dem aber nur ein kurzes Glück mit seiner wahren Liebe vergönnt ist und der um die Liebe seines Sohnes zeitlebens vergeblich kämpft. Zugleich eine Parabel davon, wie sich materielles Elend und Machtlosigkeit ihr Ventil suchen, ein beeindruckendes Zeitgemälde, in dem auch Marten tŽHaarts großes Thema, die Musik, ihren Raum findet - alles in allem ein wirklich guter Roman, der allerdings - trotz des ordentlichen Vortrags- seine Längen hat!

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1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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