Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod

  • von Gerhard Jäger
  • Sprecher: Peter Matić, Manuel Rubey
  • 7 Std. 14 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Eine unerfüllte Liebe, ein ungeklärter Mord und eine große Lebenslüge.

Als der junge Wiener Historiker Max Schreiber im Herbst 1950 in ein Tiroler Bergdorf kommt, um einem Geheimnis aus dem 19. Jahrhundert auf den Grund zu gehen, stößt er auf eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, die nach ihren eigenen Regeln funktioniert. In seiner Einsamkeit verliert er sich in der Liebe zu einer jungen Frau, deren Sprache verschüttet ist. Mehr und mehr gerät er in einen Sog aus Misstrauen und Aberglauben, und als der Winter mit tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation für ihn dramatisch zu.

Peter Matić und Manuel Rubey machen Jägers betörenden Roman zu einem eindringlichen Hörerlebnis.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Spannend bis zur letzten Minute

Der fast 80jährige Amerikaner John Miller -toll gesprochen von Peter Matic- fliegt noch einmal in seine alte Heimat Österreich. Er möchte einer Geschichte nachgehen, die sich 1950 während einer Lawinennacht in einem kleinen Alpendorf abgespielt hat. Warum er das tut, bleibt bis zum fulminanten Schluss unklar.
Die eigentliche Geschichte geht um den jungen Historiker Dr. Max Schreiber, der in diesem Bergdorf eine Hexenverbrennung von 1856 historisch aufarbeiten will. Dazu braucht er das Vertrauen der Dorfbewohner, die ihn natürlich misstrauisch beäugen. Hier spricht grandios als Ich-Erzähler der Wiener Schauspieler Manuel Rubey, der auch schon "Gruber geht" genial eingelesen hat.
Der Titel hat alles, was ein gutes Hörbuch braucht: Sensationelle Sprecher, eine spannende Geschichte und gut gezweichnete Charaktere. Klare Hörempfehlung!
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- Barbara Gubela

Story sehr gut, jedoch nur ein Sprecher überzeugt

Die Geschichte fesselte mich von Beginn an. Die ruhige und so überzeugend unaufgeregte Stimme von Peter Matic trägt einen davon. Wehmut, liebevolle Erinnerungen und schmerzhafte Erlebnisse klingen in seinem Vortrag wieder und machen insbesondere seine Erzählabschnitte zu einem großartigen Hörerlebnis. Langsam wird der Hörer in der eisig-romantischen Umgebung eines einsamen Bergdorfes an die zentralen Themen Liebe, Tod und Schuld herangeführt.
Leider fällt das Leseniveau bei dem Sprecher des jungen Schreiber dramatisch ab. Der Lesestil ist schlicht lieb- und betonungslos, wirkt amateurhaft.
Dieses Defizit vermögen auch die gleichsam dramatischen und poetisch anmutenden Ereignisse in dem Tiroler Bergdorf nicht vollständig aufzufangen. Ein Hörbuch bemisst sich nun einmal auch an der Qualität des Vorlesers. Manuel Ruby ist - leider - eine Fehlbesetzung.
Trotzdem empfehle ich dieses Hörbuch aufgrund seiner hohen erzählerischen Atmosphäre und der hohen Erzählkunst von Peter Matic.
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- Korte, Philipp

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 26.09.2016
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland