Die Gestirne

  • von Eleanor Catton
  • Sprecher: Sascha Rotermund
  • 30 Std. 43 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Ein Netz aus Glück und Schicksal.

Neuseeland zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die einer Serie ungelöster Verbrechen nachgehen: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheuerliche Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden.

Mit der Stimme von Sascha Rotermund wird der Hörer hineingezogen in ein Geheimnis, wie mit Goldstaub bestreut und in Opium getränkt.

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Kritikerstimmen


Der perfekte literarische Page-Turner.
-- The Guardian

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

sprachlich beeindruckend, inhaltlich konstruiert

Ich habe es geschafft, habe mich durch über 30 Stunden "Gestirne" gehört, was dank der auch hier wieder beeindruckenden Leistung von Sascha Rotermund möglich war.
Eine kleine neuseeländische Goldgräberstadt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, ein seltsamer Todesfall und eine nicht unbeträchtliche Zahl unterschiedlichster Protagonisten bilden die spannenden Zutaten dieser Geschichte. Das klingt zunächst vielversprechend. Beeindruckend auch, dass der Roman komplett in der Sprache des 19. Jahrhunderts gehalten ist, auch der Übersetzer hat hier ganze Arbeit geleistet.
Negativ fiel auf, dass das Hörbuch etwas nachlässig geschnitten ist, manche Sätze werden nicht beendet, andere Sätze dagegen doppelt gelesen. Da müsste mal jemand Korrektur hören.
Ich habe mich gefragt, warum ich nicht richtig in das Hörbuch "hineinkomme" und zunehmend enttäuscht war von der Geschichte. Dafür gibt es m.E. verschiedene Gründe:
– Die Handlung wirkt insgesamt extrem konstruiert, es stellt sich nach und nach heraus, dass fast alle Protagonisten, egal woher sie kommen, oft schon seit Jahrzehnten miteinander irgendwie in Verbindung stehen, natürlich nicht alle miteinander, doch ist das Netz so verwoben, dass es für mich nicht mehr glaubwürdig wirkt.
– Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch die Details und Hintergründe nach und nach enthüllt werden. Während die Vergangenheit zunächst im Rahmen einer geheimen Versammlung ausgebreitet wird, gibt es im weiteren Verlauf zunehmend unvermittelt Rückblenden, die zeitlich nicht immer gleich einzuordnen sind.
– Es gibt keine Hauptperson in dieser Geschichte, niemanden, mit dem man sich identifizieren könnte. Die meisten Personen sind von eher fragwürdiger Persönlichkeit und so war ich insgesamt wenig berührt von den Ereignissen, blieb außenstehender Beobachter und distanziert.
Das Ambiente und viele Details sind offensichtlich sehr gut recherchiert und man kann sich so ein gutes Bild von den Gegebenheiten in einem Goldgräberstädtchen des 19. Jahrhunderts machen. Trotz aller Kunstfertigkeit kann ich das Hörbuch nur eingeschränkt empfehlen. Es fehlt an Emotionen, die Geschichte ist zu lang und zu verworren.
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- Franz

Worauf läuft die Geschichte nur hinaus?

Ich kapituliere und gebe nach der dritten Datei auf.
Das Szenario wäre eigentlich sehr interessant, aber mir wird nicht klar, wo die Geschichte hinführen soll. Da ist eine Art Kriminalfall, der aus vielen Perspektiven beleuchtet wird und immer verstrickter wird, ohne das ein Funke auf mich über springt. Ich bekomme keinen rechten Eindruck von dem Milieu und dem Zeitgeist.Spannend ist die Sache für mich auch nicht.

Vielleicht bin ich auch einfach nicht die Zielgruppe.

Sascha Rotermund ist als Sprecher natürlich gut und macht einen prima Job.
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- lala

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 06.11.2015
  • Verlag: Der Hörverlag