Die Rote Burg (Metropolis Berlin)

  • von Oliver Schütte
  • Sprecher: Peter Lontzek
  • 7 Std. 59 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

1926. Die Goldenen Zwanziger Jahre. In Berlin tobt das pralle Leben, Kunst und Kultur blühen auf, die Menschen amüsieren sich in den Filmpalästen und Tanzlokalen der Stadt. Inmitten dieser glanzvollen Atmosphäre muss der junge Kriminalkommissar Martin Forster einen der spektakulärsten Mordfälle lösen, den die Hauptstadt je gesehen hat: Das Opfer wurde einem Löwen zum Fraß vorgeworfen. Wer ist der mysteriöse Tote? Wer hat ihn auf so bestialische Weise aus dem Weg geräumt? Und warum?
Martin Forster wagt sich bei seinen Ermittlungen in die Tiefen der Berliner Unterwelt. Er dringt dabei bis zu den berüchtigten Ringvereinen vor, hinter deren bürgerlicher Fassade sich die größten Verbrecherbanden der Stadt verbergen.

Berlin in den Goldenen Zwanziger Jahren ist die Welt von "Metropolis Berlin" - Schauplatz der Hörbücher "Die Rote Burg" und "Champagner, Charleston und Chiffon". Jedes Hörbuch erzählt eine in sich abgeschlossene Handlung. Die Figuren begegnen sich jedoch über die Romangrenzen hinweg, ihre Wege kreuzen sich und ihre Geschichten sind eng miteinander verwoben.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Epigonal und eindimensional

Was genau hat Sie an Die Rote Burg (Metropolis Berlin) enttäuscht?

Das Setting ist exakt einer weiteren, bisher fünfteiligen Krimiserie entnommen, die zwischen 1929 und 1933 in Berlin angesiedelt ist. Welche ich meine, ist unschwer zu erraten. An sich ist es nichts Verwerfliches, etwas Gutem nachzueifern, hier wurden jedoch allerhöchstens die Namen ausgetauscht, ansonsten kopiert man 1:1.


Was hat Sie am meisten an Oliver Schüttes Geschichte enttäuscht?

Die Eindimensionalität der Charaktere; kein Protagonist weist auch nur den Hauch von Mehrschichtigkeit auf, alle sind bloße Typen, Abziehbilder, Klischees der unerreichten Vorlage.


Hat Ihnen Peter Lontzek an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?

Der Leser ist gut. Daran liegt es nicht. Beim Selberlesen hätte ich wohl früher aufgegeben.


Welche Szenen dieses Hörbuchs hätten Sie als Regisseur gestrichen?

Wo soll ich anfangen? Am besten bei den klischeehaft, ja groschenromanhaft geschilderten, vollkommen überlüssigen Sexszenen (und das hat nichts mit Prüderie zu tun – auf das Wie kommt es an!)


Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Wer sich die Wartezeit bis zum 6. Teil der besagten Krimireihe verkürzen will, der wird hier bitter enttäuscht werden.

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- Amazon Kunde

Ein weiterer Held aus der roten Burg

Nach den Reihen von Volker Kutscher und Susanne Goga kenne ich mich gefühlt gut aus. Da passt diese Geschichte gut dazu, wobei doch die Ermittlungen aus Zufällen und Durststrecken bestehen.
Der Sprecher klingt mir manchmal zu cool und machohaft. Auch der korpulente Berliner gesprochen mit einer Helmut-Kohl-Stimme war nicht mein Fall. Aber trotzdem hörenswert und spannend.
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- Verena

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 10.09.2015
  • Verlag: Lübbe Audio