Die letzten Tage der Nacht

  • von Graham Moore
  • Sprecher: David Nathan
  • 7 Std. 2 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Millarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

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Bei diesem Buch bzw. Hörbuch wusste ich nicht so genau, worauf ich mich da einlasse. Literarisch oder nicht?! Dann hatte ich was gehört von Edison und seiner Glühlampe. Also egal, drauf einlassen. Anfangs war es nicht ganz einfach, lag vielleicht doch am Hörbuch, wäre mir dem Buch evt. einfacher gewesen. Aber später war ich mittendrin und auch ganz begeistert.

Das Cover von Buch und Hörbuch gefällt mir super und passt einfach genau. Der Sprecher war mir sehr wohl bekannt und ich kenne ihn aus verschiedenen Hörbüchern. Und mit David Nathan kann man einfach nichts verkehrt machen.

Der Inhalt hat mir auch sehr gut gefallen. Das was für uns total bekannt und eigentlich nicht mehr wegzudenken ist, ist für die Zeit und die Menschen damals noch ganz neu und sie kennen die Gefahren, aber auch die Annehmlichkeiten noch nicht. Sie tasten sich gewissermaßen langsam da ran. Und es geht hier aber auch um die Hintergründe, um Edison selbst, um Patente, um Gerichtsverfahren und die Menschen und Firmen drumherum. Ich fand das alles sehr spannend und gut beobachtet und rechieriert. Vor allem als dann die Geschichte um den Elektrischen Stuhl kommt, hat man doch ein komisches Gefühl dabei.

Also vom Inhalt her, ein tolles Buch, aber auch als Hörbuch genial und gut gelesen, ein sehr gutes Tempo.
Kann ich nur empfehlen
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- MissWatson76

Geschichte top, Erzählung flop

Die letzten Tage der Nacht wirkt über weite Strecken wie Handlungsanweisungen aus einem Drehbuchskript. Sehr akkurat, wenig subtil. Ob es an der Übersetzung liegt kann ich nicht beurteilen. Worte wie nasslippig, wohlfeil oder Istzustand dürfen für mich jedoch nicht auftauchen. Durchbrochen wird die Handlung immer wieder von etwas peinlich blumigen Umschreibungen wie "Ein Lied schwang sich hoch über das Getöse hinauf und hing in süßer Wehmut zart dort oben in der Luft".

Der Autor schafft es zwar, Spannung zu erzeugen. Wenn man dann gebannt auf dramatische Beschreibungen wartet, flüchtet er in eine erzählerische Struktur oder gar Zusammenfassungen. Der Erzähler übernimmt oftmals Erläuterungen, die man mit etwas Geschick der Geschichte selbst überlassen hätte können.

Der Sprecher hat eine angenehme Stimmlage. Es fehlt allerdings an Modulation. Den serbischen Akzent von Tesla imitiert er dagegen erstklassig.

Nun zum Positiven: Die letzten Tage der Nacht ist eine Biografie, ein Wirtschaftskrimi und Geschichtsroman zugleich. Juristische Winkelzüge, Verschwörungsspiele, plötzliche Wendungen. Und immer wieder gut eingestreute Aphorismen. Graham Moore gibt in der zweiten Hälfte nochmal alles und die Fäden laufen verblüffend zu einem großen Ganzen zusammen. Alles in Allem rettet die zweite Hälfte das Buch. Keine Weltliteratur aber ein gutes Stück Geschichte. Für 4 Sterne reicht es trotzdem nicht ganz. Als Verfilmung sicher besser - Freue mich auf Benedict Cumberbatch als Edison!
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- DM85

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 16.02.2017
  • Verlag: Lübbe Audio