Die rote Antilope

  • von Henning Mankell
  • Sprecher: Edgar M. Böhlke
  • 5 Std. 37 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Ein Kind kauert wie ein Tier in einer Kiste. Molo ist ein vielleicht Achtjähriger, der bei einem Massaker übersehen wurde. 1877, eine Handelsstation in der Kalahari-Wüste. Das schwarze Kind wird in die Obhut eines selbst ernannten Insektenforschers geraten, der es mit nach Schweden nimmt. Damit es überlebe. Er wird Schuhe tragen, an Türen anklopfen und sich pausenlos anstarren lassen. Er wird wissenschaftlich untersucht und dem staunenden Publikum vorgeführt werden. In seinen Träumen aber sieht er die rote Antilope, die sein leiblicher Vater in den Felsen geritzt hat...

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Kritikerstimmen

Mit seinem poetischen Realismus vermittelt Henning Mankell mehr vom wahren Kern Afrikas als mehrere Wochen Tagesberichterstattung.
--DIE WELT

Edgar M. Böhlke liest fabelhaft eindringlich.
-- HÖRZU

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Mankell driftet ab in Klischees

Im ersten Teil des Buches schreibt Mankell interessant, abwechslungsreich und spannend über die Reise des Jungen aus der Kalahari-Wüste nach Schweden. Im zweiten Teil driftet er aber zu sehr ins Klischeehafte ab. Die geistig Behinderten verstehen die armen Wilden ist eine Botschaft, die ich nicht brauche. Das ist zu abgeschmackt und nicht wirklich hilfreich im Verständnis der unterschiedlichen Kulturen.
Warum thematisiert Mankell überhaupt die Probleme von 1877? Das er ein großer Afrikakenner und Liebhaber ist, ist ja hinlänglich bekannt. Aber es gibt heute andere und dringendere Probleme als kleine Afrikaner, denen die große Welt gezeigt werden soll und die daran zu Grunde gehen, das sie niemanden verstehen und nicht verstanden werden.
Im Epilog wird angedeutet, dass es den Jungen tatsächlich gegeben hat, ebenso gehe ich davon aus, dass die Mädchenleiche in Schonen eine Tatsache ist. Die Verquickung der beiden zu einer Geschichte ist Mankell aber gründlich misslungen.
Edgar M. Böhlke ist für diese Geschichte der richtige Leser. Mit seiner ruhigen Art schafft er es, trotz der Schwächen des Buches bis zum Schluss zu fesseln.
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- Manfred

kein echter Mankell

Neben seinen Krimis hat Mankell richtig gute und interessante Bücher über Afrika geschrieben. Dieses Buch jedoch ist ein Gemisch aus Krimi und Afrika-Ethno, das weder richtig spannend noch aufklärerisch ist (in dem Sinn von Wissensvermittlung oder besseres Verstehen eines anderen Kontinents).Ich habe es bis zum Ende gehört, aber ....
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- plaisirdecouter

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 02.07.2007
  • Verlag: Der Hörverlag