Inhaltsangabe

Henning Mankells letzter Roman: Zeit des Abschieds.

In jener Herbstnacht wecken Fredrik Welin lodernde Flammen. Nichts von seinem alten, abgelegenen Haus auf der Schäreninsel, nichts von seinem bisherigen Leben ist zu retten. Die Polizei mutmaßt Brandstiftung. Und plötzlich sieht sich Welin nicht nur mit dem Verdacht des Versicherungsbetrugs konfrontiert, er muss sich auch der Frage stellen, ob es mit beinahe siebzig Jahren überhaupt noch möglich ist, neu anzufangen. Oder ist bereits die Zeit des Abschieds angebrochen?

Meisterhaft und ungekürzt interpretiert von "Tatort"-Darsteller Axel Milberg, der deutschen Stimme von Henning Mankell.
©2016 Paul Zsolnay Verlag. Übersetzung von Verena Reichel (P)2016 Der Hörverlag
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
2 out of 5 stars
Von habdichlieb Am hilfreichsten 08.10.2016

Der Sprecher lässt durchhalten

Die Geschichte selbst ist mittelmäßig ....Um nicht zu sagen langatmig. Das Buch schwächelt da es 3-4 Themen verbinden will:
-Krimi
-Auseinandersetzung mit dem Thema Alter
-Vater/ Tochter Geschichte
-Migration und Humanismus
Nichts davon ist wirklich gutgemacht/ausreichend fesdelnd und so tümpelt das Ganze auf unterem Mittelmaß dahin.
Die Hoffnung, dass eine der Thematiken nochmal zum Ende Schwung aufnimmt und der tolle Sprecher haben mich durchhalten lassen...Als Buch hätte ich es vermutlich weg gelegt.

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9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

2 out of 5 stars
Von Udolix Am hilfreichsten 21.09.2016

Etwas zu betrüblich...

Ich habe gehofft, Geduld geübt, war offen für einen würdigen Abgang, hatte Verständnis für einen erkrankten, genesenden, gealterten Mankell am Ende seiner Schaffensperiode an den die Erwartungen mit Sicherheit hoch waren. Dennoch, ich habe mich gelangweilt und wurde nicht gut unterhalten. Meine Assoziation waren die (brillanten) Italienischen Schuhe und ein noch traurigerer Bruder von Wallander. Ja, die schwedischen Impressionen hat er in der Tat drauf der Mankell, und die machen auch Freude. Seine schönen Beschreibungen der Landschaft und des Lebens, aber es wird irgendwann zu viel und für eine Story zu wenig, wenn ein 70 jähriger sich wegen seiner Einsamkeit noch selbst bedauert und von der Idee besessen ist, das Verlangen zu einer 30 Jahre jüngeren Frau brächte wieder Leben in die Bude. Die Idee, durch einen Totalausfall nochmals mit der blanken Existenz konfrontiert zu werden ist auf jeden Fall gut, Bardo nennt man das wohl in den buddhistischen Lehren, aber die Essenz bleibt schwach und auf jeden Fall viel zu lang und wage.
Die gekürzten Wallander hatten ein gutes Maß. Meine Favoriten waren allerdings immer „Der Chinese“ und „Kennedys Hirn“. Henning Mankell bleibt mir in guter Erinnerung, aber nun ist mal gut…

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7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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