Ein Diktator zum Dessert

  • von Franz-Olivier Giesbert
  • Sprecher: Carmen-Maja Antoni
  • 8 Std. 53 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Eine Hymne auf das Leben und das Überleben:

Mit ihren 105 Jahren ist Rose eine der besten Köchinnen von Marseille. Rose schreibt ihre Memoiren, um das Leben zu feiern. Ein Leben wie eine abenteuerliche Reise durch die Weltgeschichte, auf der sie ihre Familie verliert und sich auf manchmal gar nicht so subtile Weise an den Gewaltherrschern rächt. Rose hat vor nichts und niemandem Angst. Ihre Waffe ist immer griffbereit in ihrer Handtasche. Und weil sie nach wie vor an die Kraft der Liebe und des Lebens glaubt, lässt sich Rose auf dem Sozius ihres jugendlichen Restaurantgehilfen durch Marseille kutschieren, treibt sich im Internet auf Singlebörsen herum und hört dazu Patti Smith. Doch damit nicht genug...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Absolut herrlich - das beste Hörbuch

Ich habe das Buch noch nicht einmal zu Ende gehört, bin aber jetzt schon begeistert. Es ist so ein Buch, von dem man nicht genug bekommen kann und von dem der Abschied schwer fällt, wenn es vorbei ist. Absolut herrlich - diese ironische und doch blumige und bildhafte Erzählweise. Ein großes Lob auch an die Übersetzerin! Die Sprecherin macht ihre Sache auch großartig. Kann ich jedem mit Sinn für schwarzen Humor und Ironie nur wärmstens and Herz legen.
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- Nadine

Na ja.... die Hälfte hätte es auch getan

Für eine lustige, unterhaltsame Story war der Ansatz zu ernst, manchmal gar predigerartig, für eine ernste fehlte am Tiefgang, das Ganze war zu sehr nach Gefälligkeiten (Küche der Provence, Hitlers Essgewohnheiten etc. ) konstruiert. Das Thema – wie sich die große Geschichte im Leben eines kleinen Mannes bzw. einer einfachen Frau auswirkt – wäre sogar sehr ansprechend, wenn der Autor ohne Zeitungsschlagzeilen und ähnlichen Zusammenfassungen der jeweiligen innen- und außenpolitischen Lage auskommen könnte. Leider kann er das nicht. Daher wohl auch die Versuche, mit Anekdoten ein wenig dagegen zu steuern. Wirkt aber eher billig. Da hilft auch der zweite, Gegenwartstrang, gar nichts, der erscheint bloß plakativ und überkonstruiert.
Ich will keinesfalls alles schlecht machen, es gibt witzige, komische Situationen und richtig spannende Passagen, manches kleine Detail geht sehr geschmeidig ins große Bild rüber, manches historische Ereignis ist sehr gelungen bebildert… Die Protagonistin an sich und ihr bewegtes Leben hätte sowohl für eine profunde, als auch für eine leichtfüßige Geschichte gereicht, hätte man nicht beides in einem bringen wollen. Für einen weiblichen Schelmenroman hätte es bestimmt auch die Hälfte des Plots getan, denn es nervt ein wenig, wenn der Autor auf Sexpraktiken- und Mundgeruchbeschreibungen, darüber hinaus noch auffällig auf Trüffel als Zutat in der Küche besteht und verbittert zu begründen versucht, wie inkonsequent etc., beispielsweise, Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir waren. Hat wohl selber gespürt, dass das Kopfkino an machen Stellen einfach versagt.
Ich habe gar nichts gegen Bücher mit Rezepten drin, aber wenn auch die Rezepte in diesem Buch richtig gut klingen, war ich ein wenig verblüfft, sie zu hören…
Zum Vorlesen: das Mikro war wohl zu nah… ab und zu waren Bemühungen der Sprecherin zu hören, die Stimme „auf alt zu machen“. Ansonsten passt alles.
Mein Fazit: weniger ist fast immer mehr, und bei diesem Buch – auf jeden Fall.
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- Kristina

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 16.03.2015
  • Verlag: Der Hörverlag