Ein wenig Leben

  • von Hanya Yanagihara
  • Sprecher: Torben Kessler
  • 35 Std. 54 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe - ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Wie in ein schwarzes Loch werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten.

"Ein wenig Leben" ist zugleich realistischer Roman und Märchen - ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Erlösung. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch. Ein unvergleichlich mutiger und erschütternder Roman über Freundschaft als wahre Liebe - und die Frage, ob sie uns retten kann.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Triggerwarnung wäre sinnvoll- sensibel, grausam

Während der ersten 5 Stunden fragte ich mich mehrfach, ob ich das wirklich erfahren will, was Jude im Leben widerfährt, aber irgendwann habe ich mich entschieden weiterzuhören...
Ich wäre nie in der Lage gewesen dieses Buch zu lesen, da ich etwa 15 der 35 Stunden geweint habe: vor Wut, vor Mitgefühl, vor Entsetzen, ja auch vor Rührung ...
Ich bräuchte auch immer wieder Pausen um gehörtes zu verarbeiten
Eine Geschichte von der ich mich mit Sicherheit eine Weile erholen muss mit sehr leichter Hörlektüre.

Es gibt bei manchen Filmen oder Büchern zum Thema Misshandlung, Missbrauch eine Triggerwarnug. Ich glaube die sollte man diesem Buch beifügen!

Mein besonderer Dank an Torben Kessler, der immer den richtigen Ton traf!
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- Wolke7

Bei ein wenig Leben wäre weniger mehr gewesen

Ich kann mich den üblichen Rezessionen nur bedingt anschließen.
Für mich hat dieser Roman von allem zu viel und von vielem zu wenig.

Zu überdreht, zu dramatisch, zu emotional, zu klischeehaft, und vor allem: zu viele Wiederholungen!

Sicherlich ist die Basis der Geschichte gut, aber für mich persönlich wird der Bogen eindeutig überspannt! Und alles dreht sich immer wieder im Kreis...

Da läuft der Protagonist "40 Jahre lang" durch die Story und wird von fast jedem männlichen Wesen das seinen Weg kreuzt dazu genötigt sich zu prostituieren?

Was soll ich sagen? Das ist mehr, als schräg!

Natürlich, ein Missbrauch ist dramatisch, zwei auch, drei sind mehr, als man sich vorstellen kann, beim vierten wird es unglaubwürdig und beim fünften fragt man sich, was Hanya Yanagihara geritten hat die Geschichte des Jude so derart zu überdrehen und man fragt sich auch, warum die ganze Welt so einen hype um dieses Buch macht..

Dann die stundenlangen, detaillierten Erläuterungen über die Selbstverstümmlungspraktiken des, vom ewig abgrundtief Bösen verfolgtem Pechvogels Jude.. das ist irgendwann einfach nur noch nervig.

Am Schluss ist man fast erleichtert, dass Jude (oder das, was von ihm noch übrig bleibt) dem ganzen Elend und somit auch dem Roman ein Ende setzt.

Schade eigentlich. Ich liebe lange Bücher, aber hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen!
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- Judy007

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 30.01.2017
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH