Jagd vor Afrika

  • von Peter Brendt
  • Sprecher: Sven Leimann
  • 10 Std. 12 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Frühjahr 1940: Der Krieg beginnt sich in seiner ganzen Grausamkeit zu offenbaren, die U-Boot-Schlachten fordern ihre Opfer. Kapitänleutnant Heinz-Georg von Hassel kämpft noch immer mit den Erinnerungen an den Untergang seines ersten Bootes und den Verlusten seiner Männer. Doch bleibt ihm kaum Zeit für Sentimentalitäten. Unter seinem Kommando geht es südwärts an die Küsten Afrikas, um dort so viel Schaden wie möglich unter den Schiffen der Alliierten anzurichten.

Ohne Geleitzug und nahezu auf sich allein gestellt operiert U-68 in einer Mission, bei welcher der Tod ein ständiger Begleiter ist...

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

U-Boot-Krieg im Münsterland

Was braucht dieses Hörbuch, um für Sie zu einem 4- oder 5-Sterne Hörerlebnis zu werden?

Dieses Buch hat mich wirklich erstaunt. Und hier sind die Gründe dafür:

Die Story. Ein U-Boot läuft in den ersten Kriegsjahren zu einem Kampfeinsatz vor der Küste Afrikas aus. Soweit, so gut. "Der Alte" kommandiert, "der Tommy" bombardiert, ein torpedierter Tanker explodiert und schließlich dreht Maschinist "Elektro-Willi" komplett durch. Äh… Genau! "Das Boot"! Nur hat das schon Lothar-Günther Buchheim geschrieben. Was Peter Brendt nicht daran hindert, ein astreines Plagiat abzuliefern. Erstaunlich.

Der Sprecher. Auf seiner Homepage gibt Sven Leimann seinen Wohnort mit "Plz 48…"
an. Das ist die Region Münster. Er hätte auch gar keinen Wohnort angeben müssen, denn man hört eh deutlichst, wo er weg kommt, wie es dort heißt. Ganz ehrlich, ich bin Gesinnungs-Westfale. Aber eine U-Boot-Story mit Münsterländischem Akzent… Nä, hör ma'! Besonders störend war, dass Sven Leimann ständig "Herr Kaleun" sagt, wenn es um den Kommandanten geht. Eine Folter für Seemänner, denn spätestens seit dem "Boot" weiß jeder, dass es korrekt "Herr Kaleu" (Kapitänleutnant) heißt. Wo er das her hat weiß ich nicht. Autor Peter Brendt ist vom Fach – er war Marinesoldat und Kampftaucher. Also kennt er die Marine-Sprache. Erstaunlich.

Die historischen Fakten. U 96, "Das Boot", gab es wirklich. U 68, das Boot in diesem Buch, gab es auch. Doch hat diese Geschichte nichts, aber auch gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Im Buch operiert U 68 in den ersten Kriegsjahren. Tatsächlich aber wurde es erst 1941 in Dienst gestellt und 1944 nach neun Einsätzen im Atlantik versenkt. Einen Kommandanten "von Hassel" gab es ebenfalls nie. Gut, dichterische Freiheit. Doch es gibt die Familie von Hassel tatsächlich. Also finde ich die Verwendung dieses Namens fragwürdig, zumal Joachim von Hassel als Oberleutnant zur See 1970 beim Absturz seines Starfighters ums Leben kam.

Fazit. Eine Marine-Schmonzette, voll gepackt mit Weltkriegs-U-Boot-Slang, die Handlung kopiert, der Sprecher nett aber unpassend, eine Story ohne Höhepunkte und Spannung, weil bereits bestens bekannt. Das es ein Verlag fertig bringt, dieses Hörbuch anzubieten – erstaunlich.


Lesen Sie weiter...

- Flyboy01

gut, aber zu sehr gekürzt. spannende Story und s

Sehr guter Sprecher. .Bitte mehr davon . Bitte nicht so viel kürzen. trotzdem sehr gut
Lesen Sie weiter...

- Ole

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2014
  • Verlag: Action Verlag