Naokos Lächeln

  • von Haruki Murakami
  • Sprecher: David Nathan
  • 12 Std. 32 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

"I once had a girl / Or should I say, she once had me" - John Lennon / Paul Mc Cartney... Der Beatles-Ohrwurm "Norwegian Wood" ist für den siebenunddreißigjährigen Toru Watanabe ein melancholischer Song der Erinnerung: an den Aufruhr der Gefühle in einer schmerzvollen und schicksalhaften Jugend, die er zu bewahren und zu verstehen versucht. "Naokos Lächeln" erzählt lebendig und leidenschaftlich von einer Liebe mit Komplikationen in den unruhigen sechziger Jahren: Toru, der einsame, ernste Student der Theaterwissenschaft, begeistert von Literatur, Musik und wortlosen Sonntagsspaziergängen auf Tokios Straßen, erfährt früh, dass der Verlust von Menschen zum Leben und zum Drama des Erwachsenwerdens dazugehört. Der Jugendfreund Kizuki begeht Selbstmord, die geheimnisvoll anziehende Naoko verirrt sich in ihrer eigenen unerreichbaren Welt und Toru Watanabe muss sich zwischen ihr und der vor Lebenslust vibrierenden Midori entscheiden.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Unverwechselbar Murakami

"Naokos Lächeln" ist jetzt das vierte Buch, das ich von Murakami gelesen habe, aber es ist sicherlich eines der besten.
Murakami gelingt es wie keinem anderen Autor, und das trotz Übersetzung, nicht nur die äußere Welt sondern auch das Innenleben der Figuren so lebendig zu transportieren ohne dabei in plumpen Kitsch oder unsinnige Gefühlsduselei zu verfallen, dass einem nichts anderes übrig bleibt als die Geschichte im Wortsinne zu "erleben". - Großartig!
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- Jan-Andre

Alltagsleben eines Studenten in den 60ern

Nachdem ich die wundervollen 3 Bücher um “1Q84” gehört habe, ebenfalls in ungekürzter Ausgabe von Audible, war klar, dass ich mir das neue Hörbuch auch gleich sichern würde. Zumal auch hier wieder David Nathan liest.

Doch diesmal war ich enttäuscht. Der Grundton dieser Liebesgeschichte ist schwermütig, traurig und mit so viel Sexualität durchsetzt – damit hatte ich gerade nicht gerechnet und war nicht darauf eingestellt. Erwartet habe ich wieder eine solche Liebesgeschichte wie in 1Q84, in der zwar ein jahrelanges Warten auf den/die Richtige bestimmend war, aber viel Handlung beinhaltete, viel Mysteriöses und Faszinierendes.

Hier geht es um ein gestörtes Mädchen namens Naoko (wobei mir immer noch nicht so wirklich klar ist, worin ihre Krankheit eigentlich bestand – ich fand sie nämlich ganz normal) und den Studenten Toru, der langsam erwachsen wird, sich in sie verliebt, aber auch in die lebenslustige Midori (und seltsamer Weise hatte ich hier eher das Gefühl, dass bei ihr ein Schräubchen fehlt).

In dem Buch nimmt niemand ein Blatt vor den Mund und ist sehr offen und direkt. Und irgendwie scheint sich alles entweder um “6” oder um Selbstmord zu drehen… etwas seltsam.

Zum ersten Mal war ich mir nicht so sicher, ob David Nathan der richtige Sprecher für dieses Buch ist. Er liest zwar wirklich klasse, aber hier kann er zum einen sein Talent, solche Schreckgestalten wie in ES bravourös herüberzubringen nicht einsetzen und zum anderen kommen hier mehr Frauen als Männer zu Wort. Zwar sollte das Hörbuch ein Mann sprechen, weil der Autor Toru in der Ich-Form erzählen lässt, aber vielleicht wäre hier ein anderer als der Horror-Sprecher Nathan besser gewesen, einer der mir mehr Gefühl für die Story hätte vermitteln können…

Für mich ist dieses Hörbuch im Ganzen nur 06/10 Punkte wert. 6 Punkte für die Story und 7 für den Sprecher – zusammen 06/10 Punkte.
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- Sunsy

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2013
  • Verlag: Lübbe Audio