Perlmanns Schweigen

  • von Pascal Mercier
  • Sprecher: Walter Kreye
  • 10 Std. 38 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Ein Hotel an der ligurischen Küste im Spätherbst. Philipp Perlmann, ein angesehener Sprachwissenschaftler, erwartet eine Gruppe von berühmten Kollegen zu einem Forschungsaufenthalt. Umstellt von den hohen Erwartungen der anderen, wird Perlmann von der Einsicht überwältigt, dass ihm seine beruflichen Gewissheiten völlig abhanden gekommen sind. Diese Erfahrung macht die anderen zu bedrohlichen Gegnern. Verschanzt in einem entlegenen Zimmer des Hotels, flüchtet er sich in das Übersetzen eines russischen Textes. Durch diese Flucht nach innen gerät Perlmann mit jedem Tag mehr in eine ausweglose Situation, die ihn schließlich in einen Strudel von Lügen und an den Rand eines Mordes treibt. Ein psychologischer Roman par excellence, der den Hörer durch raffinierte Komposition und einen großen Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Zeile in Atem hält.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

All die großen Fragen, die wohl jeden beschäftigen

Das war meine erste Begegnung mit diesem Autor - ich war hin und weg, wie fein und ansprechend er die großen Fragen angehen kann - über den Sinn dessen, womit sich einer beschäftigt, über Freundschaft, Zuneigung, Verlust, über Kreativität und Routine...
Selber begeistert kann ich mir natürlich kaum vorstellen, dass das Linguistisch-Philosophische uninteressant sein könnte, aber rein objektiv gesehn soll das Buch wohl keine leichte Kost bzw. eine anspruchsvolle Lektüre sein. Für den Ausgleich sorgen die richtig gekonnt eingesetzte italienischen Kulisse und witzige Details. Und die literarische Qualität sorg für einen echten Genuss!
Ist kein Buch zum Verschlingen, trotz der Krimispannung, aber eins zum Nachdneken und Überlegen. Dabei sind die vielen Schnittstellen, wo verschiedne Facetten vum Vorschein kommen, besonders faszinierend.
Walter Kreye ist ein guter Sprecher. In "Lea" hat er mir aber besser gefallen.
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- Kristina

Behandlungsbedürftig?!

Ich hoffe von Herzen dass dieses Buch des Autors keine autobiografischen Aspekte beinhaltet...denn sonst müßte man sich Sorgen machen, ob er nicht umgehend fachärztlicher Behandlung zugeführt werden sollte.
Was mir am "Nachtzug nach Lissabon" ausgesprochen gut gefallen hatte..an den inneren Prozessen eines Menschen, der seine Lebensweise hinterfragt, Teil zu haben, . wurde mir hier zum Verhängnis und ich geriet mitten in eine skurile Lebenskrise des Protagonisten hinein...die bis zum Ende immer schlimmer wurde.
Was beim "Nachtzug" noch interessant war - und reizvoll - detailliert das Innenleben eines Menschen zu erfahren und die selbstzweifelnden Aspekte schmunzelnd und liebevoll mit zu bekommen....wird hier zum Depri-Trip.
Stundenlange hochneurotische Gedankenspielereien und Wortglaubereien , gemischt mit Selbstmitleid und Depression, sollten mich mehrmals fast abbrechen lassen...was mich bis zum Ende durchhalten liess waren der Sprecher und die -leider enttäuschte- Hoffnung dass die ganze Gedankenpein doch noch ein auflösendes und versöhnendes Ende nähme....ich wurde auch da enttäuscht.
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- habdichlieb

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 03.08.2012
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH