Silver Linings

  • von Matthew Quick
  • Sprecher: Tobias Kluckert
  • 8 Std. 24 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Eigentlich hat Pat nach seinem Psychiatrie-Aufenthalt nur eins im Sinn: seine Frau Nikki zurückzuerobern. Aber so sehr sie ihn auch beschäftigt, zu Gesicht bekommt er sie nicht. Und dafür gibt es gute Gründe. Stattdessen ist da Tiffany, die Schwägerin seines besten Freundes. Sie ist verwitwet, depressiv, nymphoman und läuft ihm beim Joggen hinterher. So beginnt die skurrile Freundschaft zwischen zwei Außenseitern, die beide fest an ein Happy End im Leben glauben.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Doch ganz anders als der Film...

Mir hatte der Film sehr gut gefallen, als ich ihn vor einigen Monaten im Kino sah und nun kam das Hörbuch. Ich dachte mir - die Charactere möchte ich mir selbst ermalen können und begann zu hören. Ich war überrascht, wievieles doch so anders als im Film ist und im Grunde eine ganz andere Geschichte erzählt. Sie erzählt viel eindringlicher die Geschichte eines psychisch Erkrankten, seine Sicht auf die Dinge, seine Bemühungen, sein Innerstes und man geht gerne mit. Man fühlt mit Pat mit und obwohl man Dinge nicht versteht, geht man mit. Silver Linings - der Titel ist dann doch etwas ironisch, aber nicht unzutreffend.

Ich hätte Pat gerne noch viel länger zugehört, ihn erlebt, wäre gerne länger dabei gewesen, wie er langsam gesund wird und sich in sein Leben einfindet. Er ist gut gesprochen, aber manchmal ein wenig zu lethargisch und "kleinjungenhaft" für meinen Geschmack. Daher da nur 4 von 5 Sternen. Ansonsten fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Zu empfehlen!
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- Astrid

Silver Linings

Meine Meinung:
Pat Peoples‘ sehnlichster Wunsch ist es, endlich wieder bei seiner Frau Nikki sein zu dürfen.
Um so zu sein, wie sie ihn haben möchte tut er eine ganze Menge. Er treibt Sport, wie ein Besessener, liest Bücher und übt sich darin ein netter Mensch zu sein. Wenn nur endlich die Auszeit vorüber wäre.

Wir lernen den „30-jährigen“ Pat kennen, als seine Mutter ihn überraschend aus einem Psychiatrischen Krankenhaus, das er immer nur den „schlimmen Ort“ nennt, abholt.
Bei seinen Eltern versucht er schnellstmöglich in sein altes Leben zurückzufinden, weil er sich erhofft, Nikki würde die „Auszeit“ beenden, wenn sie nur sehen könnte, wie er sich für sie geändert hat. Er geht mit seinem Bruder zum Football, trainiert weiterhin im Keller, den seine Mutter mit reichlich Fitnessgeräten ausgestattet hat, geht täglich Laufen , liest u.s.w.

Leicht wird es ihm jedoch nicht gemacht. Sein Vater spricht kaum mit ihm, behandelt ihn wie einen Fremden, es wird generell vieles verschwiegen, und seit kurzem, wird er beim Joggen ständig von Tiffany, der Schwägerin seines besten Freundes Ronnie verfolgt. Tiffany ist ganz schön schräg, denn auch sie redet kaum mit ihm und wenn, dann ist es nicht unbedingt etwas Nettes.

Es ist anrührend mitzuverfolgen, wie Pat langsam immer ein Stückchen mehr über sich und die Umstände seines Aufenthalts in der Psychiatrie herausfindet. Er kann sich einfach nicht erinnern, was damals geschehen ist, und ebenfalls weiß er nicht, wie lange er überhaupt weg war.

Ich fand das sehr gut und auch glaubwürdig beschrieben. Natürlich hätte er mehr darauf pochen können, dass man ihm endlich sagt was damals geschehen ist, aber gerade die Art, wie Pat die Sache angegangen ist, wie er sich vielleicht noch ein Weilchen vor der Wahrheit zurückgezogen hat, hat mir sehr gut gefallen.

Tobias Kluckert hat mit seiner Stimme Pats Persönlichkeit wirklich hervorragend zur Geltung gebracht. Ich hätte ihm noch stundenlang zuhören können. Er hat das so überzeugend vorgelesen, dass man Pat beinahe schon neben sich spüren konnte.

Nun geht es in der Geschichte auch sehr viel um Football, was mich jetzt leider nicht so wirklich interessiert, aber es gehörte halt dazu und war größtenteils die einzige Möglichkeit für Pat mit seinem Bruder, seinen Freunden und manchmal sogar mit seinem Vater in Verbindung zu bleiben. Ab einem gewissen Punkt hat es mich dann auch nicht mehr gestört wenn wiedermal brüllend und Schlachtruf skandierend durch die Gegend gezogen wurde.

Fazit:
Eine bewegende und einfühlsame Geschichte, glaubwürdig erzählt und grandios gelesen.
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- MacBaylie

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 22.08.2013
  • Verlag: Argon Verlag