The Girls

  • von Emma Cline
  • Sprecher: Suzanne von Borsody
  • 11 Std. 19 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden - aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann begegnet sie den Girls. Junge Frauen, die nicht von dieser Welt scheinen. Ihr lautes, freies Lachen. Das Haar lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben für immer zerstören könnte. Suzanne von Borsody liest Emma Clines Debüt mit sanfter, dunkler Stimme - sinnlich, verstörend, eindringlich.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Tolle Geschichte, Sprecherin Geschmackssache

der Vorrezensentin kann ich mich nur anschließen, was die Geschichte betrifft. Toll. S. v. Borszody ist leider als Sprecherin so gar nicht mein Geschmack. In manchen Passagen ist es ganz ok, aber teilweise spricht sie sehr gedehnt und irgendwie weinerlich und klagsam, ich kann es gar nicht genau beschreiben, habe aber sehr lange gebraucht, um mich daran zu gewöhnen und das nicht mehr als extrem störend zu empfinden.
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- blattlaus

Eine großartige Geschichte

Ich habe mich bei "The Girls" dazu entschieden, das Buch in der deutschen Version zu hören. Daran ist allein Suzanne von Borsody schuld. Ich halte sie für eine sehr gute Schauspielerin und wollte wissen, wie sie sich als Vorleserin macht. Und ganz ehrlich, sie hat meine Erwartungen übertroffen! Jederzeit wieder, Frau von Borsody!

"The Girls" ist ein Stück Zeitgeschichte, meisterhaft von Emma Cline verarbeitet. Das Buch gibt die Lebensphilosophie der 1960ger Jahre wieder und erzählt über die Untaten von Charles Manson und seiner Sekte. Natürlich fällt dieser Name nicht, aber die Parallelen sind eindeutig. Evie Boyd verfällt als 14jährige der Sekte und insbesondere Suzanne, einer etwas ältere Frau, die ihrerseits dem Sektenführer Russell verfallen ist. Evie lebt mit den Mädels auf einer Ranch, die versteckt liegt. Mit ihr leben Frauen, Männer und Kinder. Letztere werden sich selbst überlassen, um ihre "freie" Entwicklung zu gewährleisten. Russel wird als eher unattraktiver Typ beschrieben und ähnelt dem äußeren Erscheinungsbild des Charles Manson. Obwohl Evie von Anfang an Zweifel kommen, schafft sie es zunächst nicht, sich von der Sekte zu lösen. Erst als ein grausames Ereignis geschieht, trennt sie sich zumindest körperlich. Innerlich schafft sie es auch als erwachsene Frau nicht, dauerhaft auf eigenen Beinen zu stehen.

Das Buch erzählt in Rückblenden Evie's Geschichte. Es ist erstaunlich, wie eindringlich, detailgetreu und überwältigend Emma Cline diese Zeit wiedergibt und verarbeitet.
Dieses Buch hat meiner Meinung nach so etwas wie den Pulitzer Preis verdient!
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- Martina Arnold

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 25.07.2016
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH