Und Gott sprach: Wir müssen reden! (Jakob Jakobi 1) : Jakob Jakobi

  • von Hans Rath
  • Sprecher: Johannes Steck
  • Serie: Jakob Jakobi
  • 6 Std. 54 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Jakob Jakobi hat das Glück verlassen. Geschieden, pleite, beruflich gescheitert und mit einer blutige Nase vom Neuen seiner Ex: So gebeutelt trifft Jakobi auf Abel Baumann, einen ebenfalls glücklosen Zirkusclown. Der leidet offenbar an einer kuriosen Persönlichkeitsstörung, denn er hält sich für Gott. Und sucht einen Therapeuten. Jakob ist fasziniert von den vielfältigen, aber seiner Meinung nach komplett irdischen Talenten des sympathischen Spinners. Doch bald ist der Psychologe nicht mehr so sicher, mit wem er es wirklich zu tun hat. Und wer hier eigentlich wem hilft...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

überraschend und fesselnd

Ich habe das Buch spontan und ohne vorherige Kenntnis gewählt und es innerhalb einer Woche durchgehört (vor und nach der Arbeit, abends und nachts). Es hat mich gefesselt und einerseits oft zum Schmunzeln und andererseits sehr nachdenklich gemacht. Die Ausführung der Idee ist gut. Empfehlenswert.
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- Jene

Raffinierte Story grandios gelesen

Es sollte nach manchem Krimi oder Roman einfach mal eine leichte Story sein, die mir diverse Gassi-Gänge mit meinen Hunden versüßt. Eher aus Zufall wurde ich auf diese Geschichte aufmerksam. Und bald wurde klar: Es ist eines der besten Hörbücher, die ich bisher runtergeladen habe.
Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen ist es die grandiose Sprecherleistung. Johannes Steck gelingt es, selbst den Randfiguren eine Identität und ein Charisma einzuhauchen, die sie unverwechselbar macht. Seine Bandbreite - wer Dialekte nachmacht, bewegt sich oft auf sehr dünnem Eis - ist enorm. Die Nebenfiguren, die Sächsich, Bayerisch (Maria und Josef) und Wienerisch sprechen, würzen die Geschichte und sorgen für so manchen Lacher.
Zu Lachen gibt es überhaupt viel in dieser "göttlichen" Komödie mit Tiefgang. Als Zuhörer bzw. Leser fragt man sich mit der Hauptfigur Jakob Jakobi, ob dieser Abel Baumann nun ein liebenswerter Spinner ist, der sich für Gott hält, oder ob eben doch mehr dahinter ist. Die Geschichte ist nicht abgedreht, sondern auf eine sehr spezielle Weise "rund". Bei allem Witz hat sie etwas Tiefgründiges. Es könnte tatsächlich so sein. Obwohl es mehr und mehr um Gott geht, ist das Buch nicht etwa religiös oder spirituell. Die Selbstironie des gescheiterten Psychologen Jakob Jakobi macht die Hauptfigur äußert sympathisch. Dass er am Tiefpunkt seiner Karriere offenbar vor der größten Geschichte seines Lebens steht, verleiht der Geschichte ihren besonderen Charme.
Ich habe mich nach so mancher Lese-bzw. Hörpause immer wieder gefragt, wie die Geschichte wohl weitergehen kann. Richtig vorhersehbar ist sie nie. Das Ende macht Sinn und entlässt den Hörer nachdenklich, aber immer noch sehr heiter. Manche Sätze, so lustig sie daherkommen, geben einem selbst nach der Lektüre noch zu denken.
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- Müller

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 16.10.2013
  • Verlag: Kuebler Verlag