Am Ende aller Zeiten

  • von Adrian J. Walker
  • Sprecher: Uve Teschner
  • 12 Std. 29 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer weiß er nur eins: So kann es nicht weitergehen. Als das Ende kommt, kommt es von oben: Asteroideneinschläge verwüsten die Britischen Inseln. Städte, Straßen, Internet - all das gehört plötzlich der Vergangenheit an. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Edgar wird von seiner Familie getrennt und vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er von Schottland nach Cornwall laufen, 500 Meilen durch ein sterbendes Land. Und er muss zu dem Mann werden, der er schon immer sein wollte.

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Beschreibung von Audible

Eine Katastrophe, die die Welt verändert - und einen einzelnen MannDas Gespenst heißt Alltag. Doch was passiert, wenn alles aus den Fugen gerät? Adrian J. Walker schickt in "Am Ende aller Zeiten" einen ganz normalen Familienvater auf eine unglaubliche Reise.
Edgar Hill ist unzufrieden mit seinem kleinbürgerlichen Leben, er will etwas ändern, doch eine Katastrophe kommt ihm zuvor. Ein Asteroidenschauer stürzt die Welt ins Chaos und trennt Hill von seiner Familie. Will er Frau und Kinder wiedersehen, muss er sich 500 Meilen weit durch das zerstörte England schlagen. Sein Kampf wird zu einem Selbstfindungstrip, der aus ihm einen neuen Menschen macht.
Adrian J. Walker präsentiert mit dem ungekürzten Hörbuch "Am Ende aller Zeiten" eine völlig neue Idee aus dem postapokalyptischen Genre. Gespickt mit gewaltigen Bildern und einer gehörigen Portion Spannung wird aus der Geschichte ein besonderer Hörgenuss. Sprecher Uve Teschner spricht die Rolle des Edgar Hill dabei so realistisch, dass Sie sich beinahe selbst in Endzeitstimmung wiederfinden.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Leider größtenteils recht langweilig.

Nach dem ich "Am Ende aller Zeiten" aufgrund der interessanten Thematik schon länger beobachtet hatte, habe ich aufgrund der vielen positiven Bewertungen zugeschlagen. Leider kann ich die Begeisterung kaum nachvollziehen. Ich fand das Hörbuch über weite Strecken ausgesprochen langweilig. Die ersten 7-8 Stunden waren teilweise fast unerträglich spannungsarm und die Handlung plätschert vor sich hin. Erst in den letzten Stunden nimmt die Geschichte an Fahrt auf und das Ende ist dann zumindest kein gewöhnliches. Uve Teschner macht seine Sache gut.
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- Jens-Ole Dobberstein

Bemerkenswerte Dystopie

Die Katastrophe kommt ohne wirkliche Vorwarnung aus dem All und löscht einen Großteil der Menschheit aus. Klingt spannend, oder? Ist es auch. Aber ganz anders, als erwartet.

Die eigentliche Katastrophe ist aber nicht wirklich wichtig. Wichtig in der Geschichte ist eigentlich nur, dass die gewöhnliche Ordnung plötzlich weg ist und es keine tägliche Routine, keinen langweiligen Job im Büro, keine Supermärkte und keine staatliche Ordnung mehr da ist.

Da ist plötzlich nur noch ein Mann und seine Familie. Und Fremde, die freundlich, gleichgültig oder feindselig sein können. Adrian J. Walker schickt seinen Helden auf eine lange Reise und mit ihm uns. Eine Reise durch eine gefährliche Welt voller oft tödlicher Bedrohungen. Wie einst Odysseus strandet Edgar mal hier, mal dort und durchlebt dabei allerhand Gefahren. Und wächst dabei.

Neben der Reise durch ein zerstörtes Land findet noch eine weitere Reise statt. Eine viel wichtigere Reise. Eine innere Reise. Edgar Hill ist ein ganz durchschnittlicher Mann ohne besondere Fähigkeiten oder Vorzüge. Ständig droht ihn sein Schicksal zu übermannen. Edgar ist ein kleiner Mann auf den die ganze Welt einstürzt. Buchstäblich. Außen wie innen. Aber Edgar nimmt sein Schicksal an und den Kampf auf. Gegen äußere Umstände und gegen seine eigenen Ängste, seine Defizite und seine Verzweiflung. Und das ist grandios geschildert.

Mich hat die Geschichte rundweg begeistert. Walker führt uns auf der langen Reise durch viele Ort, in denen die Wanderer auf immer neue Überlebende treffen. Teils lustig skurrile Gestalten, teils einfach nur blutrünstig um ihr Überleben Kämpfende oder Gesellschaften, die sich Tyrannen unterworfen haben. Überall neue Geschichten, die Spaß machen und zu faszinieren wissen. Alles ist unglaublich eindringlich und spannend geschildert. Aber die innere Reise Edgars, seine Selbstzweifel, sein Kampf mit dem inneren Schweinehund, gegen Verzweiflung, Schmerzen, Hunger und Durst … das alles ist noch viel eindringlicher und ergreifender beschrieben. Wirklich toll!

Bei einem so sprachgewaltigen Buch kann man nicht umhin und muss auch die hervorragende Leistung der beiden Übersetzer loben. Nadine Püschel und Gesine Schröder haben da wirklich einen tollen Job gemacht.

Und was wäre eine Hörbuch ohne Sprecher: Zwölf Stunden Rauschen. Hier raust nichts. Hier sorgt Uve Teschner mit seiner wunderbar wandelbaren Stimme und seiner stets den Punkt treffenden Betonung für absoluten Hörgenuss.
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- Saarpirat

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 25.08.2016
  • Verlag: Argon Verlag