Amalthea

  • von Neal Stephenson
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • 34 Std. 26 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund. Die Uhrzeit würde man später als A+0.0.0 oder schlicht Null bezeichnen...

05:03:12 Weltzeit. Die Stunde Null. Nach der Explosion des Mondes wütet über Jahrtausende ein Meteoritensturm, der die Erdoberfläche in eine unbewohnbare Wüstenei verwandelt. Um die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren, schickten die Nationen der Erde eine Flotte von Archen ins All. Der Asteroid Amalthea, der ursprünglich zu Forschungszwecken an eine internationale Raumstation angedockt worden war, soll der Kolonie als Schutzschild dienen. Doch das Leben im Weltraum fordert einen hohen Tribut, und die meisten Menschen sterben, bis schließlich nur noch sieben Frauen übrig sind, um eine neue Zivilisation zu begründen.

5000 Jahre später existieren zwei Völker: die Nachfahren derer, die die Katastrophe auf der Erde überlebt haben, sind primitive Siedler; die sieben Stämme der Nachkommen der Sieben Evas von der Raumstation hingegen hochkultiviert - und sie machen sich auf, die Erde zu kolonialisieren.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Bleibt deutlich unter den Erwartungen zurück

Eigentlich ein gutes Buch. Eine interessante Idee, die, zumindest in den ersten Teilen, auch sehr logisch und für mich auch oft nachvollziehbar umgesetzt wird. Leider verliert sich der Autor dabei immer wieder in unzähligen Kleinigkeiten und (vermutlich fundierten) technischen Beschreibungen, die das Buch einfach nur aufblähen und aus einer im Grunde spannenden Geschichte eine Art Logbuch machen, was leider oft staubtrocken ist.

Auch Detlef Bierstedt hat mir schon besser gefallen, seine oft recht gleichförmige Lesung trägt dazu bei, das Buch wie eine sachliche Nachrichtensendung wirken zu lassen.

Ich denke schon, dass sich viele der geschilderten Dinge, jedenfalls in den ersten Teilen, so abspielen könnten. Alles in Allem geht es mir aber doch zu friedlich, zu vernünftig und zu emotionslos zu. Dann der Sprung fünftausend Jahre in die Zukunft. Das klingt zwar viel, ist meiner Meinung nach aber doch viel zu wenig um die Katastrophe auch nur annähernd überwunden zu haben. Aber darum geht es ja auch eigentlich nicht. Danach gefällt mir die Geschichte etwas besser. Aber auch hier gilt: Weniger wäre mehr gewesen. Der wirklich gute Inhalt wurde in viel zu viele Lagen an Beiwerk eingepackt um wirklich noch fesseln und sein Potential entfalten zu können. Ein paar kräftige Kürzungen hätten dem Buch wirklich gut getan. So zieht es sich leider oft wie Kaugummi und die Gedanken des Hörers, jedenfalls mein, schweifen ab.

Mein Fazit: Eine wirklich tolle Idee, deren Umsetzung für den normalen SF-Hörer aber nicht gelungen ist. Um viel technischen und philosophischen Ballast gekürzt, könnte das Buch ein echtes Highlight sein, so ist es mit aber zu zäh, langatmig und streckenweise einfach zu langweilig um über drei Sterne heraus zu kommen.
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- Saarpirat

Dystopie in einer mondlosen Welt

Neal Stephenson schafft es ein vorstellbares Endzeitszenario zu entwickeln und Detlef Bierstedt trägt es gekonnt vor.
Sehr detailliert wird der Untergang der Welt inszeniert , geradezu episch. Und das Ende der Welt als möglicher Neubeginn .
Leider hat man am Ende des Buches noch zu viele offene Handlungsfäden , die aus meiner Sicht zu schnell beendet wurden, so als hätte es ein Seitenkontingent gegeben-oder eine Fortsetzung ist angedacht.
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- dombor

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 06.11.2015
  • Verlag: Der Hörverlag