Das Objekt

  • von John Sandford
  • Sprecher: Oliver Siebeck
  • 20 Std. 45 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Es ist das Signal, auf das die Welt seit Beginn der Weltraumforschung wartet - in der Nähe des Saturns ist ein künstliches, unbekanntes Objekt gesichtet worden. Ein amerikanisches Team bricht sofort zu dem fernen Planeten auf. Doch alles auf der Reise geht schief, und noch bevor sie den Saturn erreichen, erkennen die Astronauten, dass es nahezu unmöglich sein wird, zur Erde zurückzukehren. Und auch auf zwei weitere Dinge sind sie nicht vorbereitet: Auf das, was sie in dem geheimnisvollen, kilometergroßen Objekt finden. Und auf ein skrupelloses, konkurrierendes Team, das ebenfalls als erstes am Ziel sein will. Bald geht es nicht mehr nur darum, die größte Entdeckung der Menschheitsgeschichte zu bewahren. Sondern ums blanke Überleben...

"Das Objekt" ist ein unnachahmlich spannender und cooler Trip in die Tiefen des Universums. Für alle Fans von "Der Marsianer".

weiterlesen

Beschreibung von Audible

Das Objekt - was ist, wenn wir nicht alleine im Universum sind?Leben im All? Blödsinn. Sandy ist Hilfshausmeister am CalTech und der festen Überzeugung, dass Außerirdische nicht existieren. Doch ausgerechnet er ist es, der bei einer Routineuntersuchung ein seltsames Objekt an den Ringen des Saturn entdeckt. Zwischen den Nationen der Welt entspringt ein Wettlauf gegen die Zeit. Besonders die Amerikaner und Chinesen liefern sich ein Kopf an Kopf rennen - doch wer ist als Erster am Saturn und kann das Objekt bergen?
"Das Objekt" von John Sandford ist ein Hörbuch voller Spannung, Action und unvorhersehbarer Ereignisse. Mit seiner angenehm ruhigen und doch ausdrucksstarken Stimme macht Oliver Siebeck selbst wissenschaftliche Ausflüge zu einem kurzweiligen Abstecher. Kommen Sie mit auf eine spannende Reise auf der Suche nach außerirdischem Leben!

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Weltraumtechnischer Politik-Ratgeber für 2066

Zur Geschichte:
Ich gebe der Geschichte nur 3 von 5 Punkten. Und dies finde ich selbst schade. Warum? Weil der Roman bzw. das Hörbuch so hervorragend anfängt, dann aber in einigen kritischen Punkten den Leser allein lässt.
Die Story ist HERVORRAGENST recherchiert. Top! Die in Fünfzig Jahren vorherrschende Technik und die daraus entstehende Umgebung und Atmosphäre ist schlicht toll in Szene gesetzt. Es ist nichts Unplausibles dabei. Ganz im Gegenteil, man spürt schon fast den inneren begeisterten Aufschrei „Ja, genau so könnte und wird das tatsächlich dann aussehen!“ In diesem Punkt: Brillante Science Fiction! – und dafür wird dieser Roman ja auch – zu Recht – gelobt.
Ebenso die Weltraumtechnologie, das Zusammenspiel der Flugbahnen der Schiffe und deren Aufeinandertreffen. Alles wurde mit liebevoller Kleinarbeit entwickelt und zusammengetragen. Der technische Einfallsreichtum der Autoren und dem, was sie zusammengetragen haben, grenzt an Genialität, und das spürt man auch beim Lesen/Hören dieses Romans.
Ebenso die detaillierten Verflechtungen der Großmächte, das Agieren und Reagieren, das Abschätzen der (politischen) Handlungsalternativen nach jedem Schritt, alles lupenrein recherchiert und/oder so gestaltet, dass es voll und ganz vorstellbar und plausibel erscheint.
Der Roman ist technisch, aber mit dem geistigen Handwerkszeug, das jeder SF-Fan mit sich bringt problemlos verständlich und vorstellbar. Genau der richtige Level.
Ebenso widmet sich der Roman dem wohl in 50 Jahren vorherrschenden Livestyle, Schwerpunkt Internet und Fernsehen, was in realistischer Weise vorgeführt wird. Der Roman startet mit einem interessanten Set an Charakteren, alle mit ihren Stärken, Schwächen und Eigenheiten, keine austauschbaren Dummy-Protagonisten.
So weit so gut. Aber aus meiner Sicht finde ich einige Aspekte nicht in diesem Roman, was – zumindest für mich – wichtig ist und damit zum Abzug von gleich zwei Sternen führt:
Der Roman heißt „Das Objekt“, er könnte auch „Weltraumtechnischer Politik-Ratgeber für die Welt von 2066“ heißten. Der Roman beginnt – wie soll es auch anders sein – mit einem hohem Anteil an (technischen) Erklärungen – und behält diesen bis zum Schluss bei. Ebenso widmet der Roman EXTREM viel seiner Aufmerksamkeit der Darstellung der politischen Gegebenheiten und Verflechtungen. Oben erwähnte ich, dass es top recherchiert ist. Aber das Thema drängt sich schlicht und einfach viel, VIEL zu deutlich auf. Es geht ständig nur über die eingesetzte Technik ODER über die sich (eventuell) in der Zwischenzeit geänderte politische Situation, gepaart mit der Veranschaulichung, wie heuchlerisch die Weltpolitik eigentlich unter deren Fassade sein kann. Ach ja, da war ja noch das mit dem Alien-Artefakt…
Der Roman hat 65+1 Kapitel. Zwei Kapitel (!) beschäftigen sich mit der Begegnung mit „dem Objekt“, was ungefähr zur Mitte stattfindet. Ein Kapitel (!!! Ein einziges !!!) dreht sich um den echten Kampf der chinesischen gegen die amerikanische Crew. Es gibt so gut wie keine Action. Der Spannungsbogen hängt teilweise unglaublich weit durch. Der Roman widmet sich lieber der Umgebungsbeschreibung als der Aufrechterhaltung der Spannung.

Ein Roman lebt in der Regel von a) der Entwicklung der Protagonisten und b) dem Spannungsbogen. Dies ist es, was den Leser in den Bann zieht und nicht - oder nicht nur – eine perfekte Darstellung der Technik, Raumfahrtechnik und des Weltpolitikgefüges.
„Das Objekt“ weicht auch mit Finale und Schluss von der Norm ab: Es gibt nämlich kein wirkliches Finale. Jenes, was damit gemeint ist, findet Kapitel vor dem eigentlichen Schluss statt, und fällt zudem nach meinem Geschmack VIIIEEL zu kurz aus. Danach kommt erneut die Schilderung von was noch passierte, und hier passierte, und dort geschah, und dies und das, weil doch dort und dann, usw. usw.

Der Roman enthält ganze Kapitel an nicht handlungsrelevanter Information. (SPOILER) Warum wird der Sex Pott so ausführlich ausgebaut? Weshalb diese umfangreiche Darstellung der Videoaufnahmen von Sandy mit Fiorella? Weshalb die redundanten Informationen am Schluss nach dem eigentlichen Finale, z. B. (SPOILER) das Heimkehren Clovers, oder der Prozess gegen Sandy Darlington, oder der – erneut technisch bis ins Detail beschriebenen – Verschrottung der USS Nixon. Warum wird Sandersons PTBS Erkrankung so häufig erwähnt und aufgegriffen, obwohl diese keine Relevanz für die Kernhandlung besitzt. Warum wird das Anfertigen von Gitarren auf 3D Druckern so exzessiv diskutiert?
Die Liste noch weiterer solcher nicht handlungsrelevanten Aspekte ist (leider) lang…

Keine Charakterentwicklung. So facettenreich die Charaktere im Roman eingeführt werden, so starr bleiben sie auch. Jeder der Protagonisten ist nach Ablauf des Romans mehr oder weniger der gleiche wie zu Beginn. Kaum ausgetragene innere oder äußere Konflikte, kein Ringen nach der richtigen Entscheidung, kaum zu überwindende Ängste, innere Barrieren. Keine wirkliche Love Story, in welcher zwei Menschen um ihre Zukunft kämpfen. (Die Love Story, die bei „Das Objekt“ vorkommt, wird gleich nach deren Erschaffen so schlagartig und unmissverständlich zerschlagen, dass ich mich Frage, weshalb sie überhaupt eingebaut wurde). Kaum etwas, wo es sich für den Leser lohnt mitzufühlen, kaum etwas um den Leser ans Buch zu fesseln. Die Protagonisten handeln einfach immer gleich so dahin.
Und es wäre nicht schwer, dem Roman diese fehlenden Komponenten noch zu verpassen. Das Grundgerüst, die Hintergrundstory, das Fundament, ist solide, massiv, TOP. Aber – um im Bild zu bleiben – oben auf dem darauf stehenden Gebäude fehlt das Dach, oder gleich ein ganzes Stockwerk. Warum nicht mehr Spannung, warum nicht mehr Action. Es werden sogar einmal im Roman aufgegriffene Spannungsbögen einfach fallengelassen! (SPOILER) Was ist aus dem Spion an Bord der Nixon geworden. Warum tritt er nicht aggressiver, z. B. mit weiteren Sabotagen, in Erscheinung? Warum nicht fieberhaft auf der Nixon versuchen, den Spion ausfindig zu machen? Warum tritt der Spion beim Finalkampf (der sich irgendwo im dritten Viertel der Story befindet…) nicht in Aktion? Was macht der Roman: Es wird mehr oder weniger im Epilog mit einem Halbsatz angedeutet, das man den Spion – lange nachdem alles vorbei ist – ausfindig gemacht hat. Da wäre sie gewesen, eine Möglichkeit, Spannung in den Roman zu bringen. Oder: Warum wird Sandy Darlington zum Beginn als harter Hund und Kämpfer einer Spezialeinheit eingeführt und nimmt dann im Endkampf nicht die geringste kämpferische Rolle ein? Die Liste der Möglichkeiten, diesen Roman fesselnder zu gestalten, wäre lang…


Zum Sprecher:
Der Sprecher Oliver Siebeck ist hervorragend. Die einzelnen Protagonisten bekommen durch den Sprecher je eine eigene Stimme, aber es ist nicht zu dick aufgetragen. 5 Sterne, volle Punktzahl.
Nur – sofern dies tatsächlich jemand liest – ein Hinweis an die Audio-Crew: Wenn hier von Graphen gesprochen wird, dann hat dies nichts mit Kurvendiskussion und Diagrammen, sondern mit einem auf Graphit basierenden Material zu tun. Ein Graphenseil wird also nicht als „Grafnseil“ sondern „Grafeeenseil“ ausgesprochen, „Grafeeenhülle“ statt „Grafnhülle“.

Hoffe, geholfen zu haben!
Lesen Sie weiter...

- Mac

Toller Weltraumtrip

Die Geschichte hat mich sofort gefesselt.
Ich finde die Grundidee absolut faszinierend und so realitätsnah, dass dieses Szenario in einer nicht allzu fernen Zukunft denkbar wäre.
Die schlechten Kritiken kann ich nicht nachvollziehen. Es geht mir um gute Unterhaltung und die bekommt man hier geboten. Glänzend umgesetzt von Oliver Siebeck. Gerade seine distanziert amüsierte Grundhaltung, mit einem Schuss spöttischer Arroganz, wird dem Text sehr gerecht und macht das Hören zum Vergnügen. Danke Herr Siebeck!
Lesen Sie weiter...

- Mark Bremer

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 06.04.2016
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH