Beschreibung von Audible

Frieden und Sicherheit herrschen im Universum - doch das Böse ist erwacht! Es ist das Goldene Zeitalter der Menschheit. Im Jahre 2600 AD haben die Menschen in Peter F. Hamiltons Roman "Die unbekannte Macht", dem ersten Teil des Armageddon-Zyklus, den Weltraum erobert. Durch Gentechnik und florierenden Handel ist Frieden eingekehrt und die Menschen haben sich Lebensraum in der ganzen Galaxis erschlossen. Doch auf einem primitiven Planeten regt sich etwas - und zwar nichts Gutes. Ein unmenschliches Wesen entfesselt den Untergang und stürzt die Menschen in einen wahren Albtraum...
Peter F. Hamilton beschwört das blanke Entsetzen in "Die unbekannte" Macht herauf. Oliver Siebeck unterstreicht das pure Grauen in diesem ungekürzten Hörbuch mit einer stimmlichen Meisterleistung. Seine Stimme weckt tiefsitzende Urängste in einem packenden Science-Fiction-Abenteuer für eingefleischte Dystopie-Liebhaber.
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Inhaltsangabe

AD 2600. Die Menschheit entdeckt endlich ihr ganzes Potential. Hunderte von Kolonien, verstreut über die ganze Galaxis, bieten eine Unzahl unterschiedlichster Kulturen und unermesslichen Reichtum. Gentechnik hat die Grenzen der Natur gesprengt. Der Handel blüht, und die Konföderation sorgt für Frieden und Sicherheit. Ein goldenes Zeitalter scheint angebrochen.

Doch etwas ist schiefgelaufen. Extrem schief! Auf einem kleinen primitiven Planeten trifft ein Mensch rein zufällig auf ein vollkommen nichtmenschliches Wesen - und löst die Apokalypse aus: eine Macht, die all unsere Ängste wahr werden lässt.

Mit dieser Serie beweist Peter Hamilton endgültig, dass er vom Hoffnungsträger der modernen SF zu deren Bannerträger geworden ist. Was zahllose Autoren vor ihm versucht haben, ist ihm alleine mit unvergleichlicher Bravour gelungen: einen klassischen Space-Opera-Roman zu schreiben, der alle Tugenden dieses alten Genres in sich birgt, ohne antiquiert zu sein, und der alle Entwicklungen der modernen SF, von Gen- bis Nanotechnologie aufgreift und logisch in die Geschichte integriert.


>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.
©2010 Bastei Lübbe AG. Übersetzung von Axel Merz (P)2014 Audible GmbH
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Kritikerstimmen


Hamilton bringt die britische SF wieder an die Spitze: und zwar mit der Kraft eines interstellaren Antriebes!
-- The Times


Eloquent und genial... eine ganze Riege glaubhafter Charaktere inmitten phantastisch gestalteter Welten und lebender Raumschiffe. Jedes Detail hat seinen Platz, und alles fügt sich in ein großes Ganzes.
-- Daily Telegraph


Selten wurde die Space Opera mit solch majestätischer Kunstfertigkeit behandelt... Armageddon-Zyklus ist ein origineller, ehrgeiziger Entwurf - und wie alle großen Würfe weckt er das unbändige Verlangen nach MEHR.
-- Daily Express


3000 Seiten: beunruhigend gut, wirklich originell. Hamilton verliert niemals die Kontrolle über seine Erzählung. Der Zyklus braucht den Vergleich mit den besten Werken Asimovs, Clarkes oder Herberts nie zu scheuen. Eines der bedeutendsten Werke der britischen SF!< br />-- SFX
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
5 out of 5 stars
Von G. Kiphard Am hilfreichsten 28.08.2015

In Hamiltons Welt der Zukunft versunken, großartig

SiFi sehen ja, aber gelesen oder gehört habe ich bislang nicht so viel. Control war dabei, Extinction und Quest. Letzteres war sehr gut, die anderen beiden interessant, aber nicht wirklich faszinierend.

28 Stunden, huh, da habe ich schon etwas überlegt trotz der guten Kritiken, dann losgelegt und eingetaucht in diese Welt des Peter F. Hamilton. Dieses Werk habe ich dann verschlungen und es war so schnell zu Ende, dass ich sofort danach den zweiten Teil kaufte – und die anderen werde ich mir auch noch besorgen.

Was ist so interessant an diesem Werk? Zwar nicht vom Genre her, aber von der Machart ist es mit dem Herrn der Ringe ähnlich. Damit meine ich, dass es dem Autor gelingt, einen Einstieg in eine ferne Welt zu geben, die man bald schon für real hält bzw. für glaubwürdig. Hamilton legt einfach los als würde ein Berichterstatter wie selbstverständlich aus einer fernen Welt berichten.

Und diese ferne Welt ist nicht eindimensional, sie ist sehr sehr komplex. Das betrifft den Weltall selbst, die historische Aufarbeitung, die Figuren, die darin vorkommen, die Technologie und vor allem die Phantasie, mit der Hamilton hier zu Werke geht. Ich habe mich beim Lesen oft gefragt, woher nimmt dieser Mann diese Ideen? Er schafft eine phantastische Welt im wahrsten Sinne des Wortes.

Und diese Welt besteht nicht nur aus Raumschiffen. Auch alte Kulturen werden beschrieben, und die Art, wie der Autor das zusammenfügt ist einfach großartig. Wer SiFi Literatur von vornhinein als weniger literarisch wertvoll bezeichnet, der irrt hier. Hamilton ist ein großartiger Erzähler, auch im Detail, oder gerade im Detail. Manche meinen, er sei zu langatmig. Das meine ich nicht, denn seine Schilderungen tragen dazu bei, sich ein realistisches Bild von den verschiedenen Bühnen zu machen.

Am Anfang war ich ein wenig desorientiert, da waren zu viele Begriffe, mit denen ich nichts anfangen konnte, auch zu viele Personen, die ich noch nicht einordnen konnte. Ein deutsches Handbuch bzw. eine Legende hätte ich mir gewünscht, aber keine gefunden. Erst jetzt fand ich im Confederation Handwiki Erklärungen zu seltsamen und faszinierenden Dingen wie Ly-Cilf.

Ein SiFi Autor muss von (Zukunfts-)Technik etwas verstehen, andererseits, und davon gibt es viele, würde ein Roman nur von Ideen leben können. Und Hamilton scheint sein Handwerk sehr gut zu beherrschen. Auch wenn ich nicht alles verstanden habe, worüber Hamilton da redet, kommt man langsam in diese Welt hinein, googelt mal hier, mal da oder schaut eben in dieses Confederation Handwiki.

Und in den Mittelpunkt der Story pflanzt Hamilton eine so interessante Figur wie Joshua Calvert. Er hat Eigenschaften, die gerne so mancher hätte; ein gerissener, intelligenter, abenteuerlustiger Frauenheld, ein Aufsteiger, der jede Frau beeindruckt und so allerhand „treibt“. Das wird in manchen Passagen schon sehr eindeutig beschrieben, aber nicht schlecht wie ich finde. Und gut ist es vor allem deshalb, weil sich SiFi ebenso wie der Herr der Ringe oft in einer quasi sexlosen, sterilen Welt bewegen. Calvert ist das Gegenteil von steril und gerade durch seine Figur bekommt der Roman noch eine eigene Würze.

Es wird eigentlich nie langweilig, immer möchte man wissen, wie es weiter geht, und allein das macht für mich schon einen guten Roman aus. Insgesamt muss ich sagen, bin ich begeistert von diesem Roman. Er hat mich gepackt, mich hineingezogen in diese Welt und nun befinde ich mich schon im zweiten Teil.

Und zum Abschluss noch ein Wort zum Sprecher Oliver Siebeck. Seine Stimme und die Art wie er sie einsetzt passen wie die Faust aufs Auge. Das ist Spitzenklasse.

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5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars
Von Viktor Am hilfreichsten 25.12.2014

SF-Cocktail mit Fantasy-Schuss

... oder "Fantomasy in der Space Opera".



HINWEIS: Der Armageddon-Zyklus wurde vor der Commonwealth-Saga geschrieben und steht damit inhaltlich in keinem Zusammenhang.



Vorab die Bitte an die nachfolgenden Rezensenten, nicht zu verraten, welcher Art der Kernkonflikt des Zyklus' ist, denn es steht nicht in der Beschreibung, nicht im Klappentext des Buches, und man erfährt es auch erst mitte des zweiten Bandes. Ich gestehe, ich habe mich vorher auch nicht darüber informiert, und als ich es erfuhr, war ich wie vor den Kopf gestoßen, dachte eine zeitlang, ich wäre im falschen Film gelandet. Der Reihen-Titel "Armageddon-Zyklus", im Original "Night's-Dawn-Trilogy", sollte zunächst mal als Hinweis ausreichen.
Und nun eine erste Warnung an Interessierte: Es ist kein Zyklus, es ist keine Trilogie - selbst in den USA erschien das Werk zunächst in sechs Bänden, genau wie der Herr der Ringe, der ebenfalls keine Trilogie ist - sondern ein einziges episches Science-Fantasy-Abenteuer, allerdings zusammengesetzt aus verschiedenen Erzählsträngen, die nie vollständig zusammengeführt werden.
Laut Wikipedia hat dieses Werk - bisher sicherlich das wichtigste und bekannteste Hamilton's - das Genre der Space Opera modernisiert bzw wiederbelebt, indem es neueste wissenschaftliche Fiktionen in die Story integrierte. Die Fülle an phantastischem hat mich ehrlich gesagt etwas überfordert, obwohl ich es in Buchform aufnahm, ich bin zuvor eben bloß ein SF-Fan der fernsehenden Sorte gewesen, und da bekommt man wissenschaftlich eher leichte Kost serviert. Manches im Roman wäre mir bekannt gewesen, hätte ich die zuvor erschienenen "Hyperion-Gesänge" und "Endymion" von Dan Simmons gekannt, denen mindestens ein ebenso großer Verdienst, wenn nicht die Initial-Zündung für die Erneuerung der Space Opera zukommt. Ich bin zurzeit dabei, dieses Versäumnis nachzuholen. Bei den Hyperion-Gesängen handelt sich um zwei zusammengehörende Romane, die hier bei Audible jeweils zweigeteilt erhältlich sind, irreführenderweise als "Hyperion und Endymion Teil 1-4" bezeichnet, und "Endymion" ist eine jahrhunderte später spielende Fortsetzung, ebenfalls ein Zweiteiler, dessen Teile halbiert wurden, "Hyperion und Endymion Teil 5-8". Ich kann diese(s) Werk(e) nur empfehlen, auch wenn ich Audible eine Halbierung des Preises ans Herz legen möchte.
Meine zweite Warnung, ich habe es bereits angedeutet, der "entscheidende" Aspekt des Epos ist Fantasy, wenn man es nicht gar als Religion bezeichnen muss. Ich habe darum mit dem Gedanken gespielt, meine Rezension mit einem Wortspiel, zusammengesetzt aus "Fantasy", "Space Opera" und dem "Phantom in der Oper" zu überschreiben, siehe oben; "Fantomas" ist übrigens der Name eines perversen Superschurken, was ebenfalls gut passt. Nun, was die Vermischung von Fantasy und Religion betrifft, auch in den Hyperion-Gesängen spielt sie eine große Rolle, vielleicht habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt, nachdem ich Romane wie "Das Gottesmahl", "Schattenfall" und "Warten auf Oho" gelesen habe. Doch nach all der SF, mit der mich der erste Band überflutet hatte, war der Fantasy-Funke, der das Pulverfass entzündete, ein Schock für mich. War ich da in das Machwerk eines christlichen Fundamentalisten geraten? Nein, im Nachhinein kann ich sagen, der Armageddon-Zyklus verrät nicht, ob Gott existiert oder nicht, und ist für jeden Leser geeignet, der Fantasy (und SF) zu schätzen weiß, egal ob Atheist oder Christ (oder anderes). Meine dritte Warnung lautet allerdings, erwartet nicht zuviel vom Schluss, den fand ich recht enttäuschend, da Hamilton sein Epos zu sehr durch einen "Deus ex Machina" beendet, was sogar durch den Titel des letzten Teils, "Der nackte Gott", vorweggenommen wird. Also seid nicht zu gespannt auf das Ende, sondern genießt den Weg dorthin!
Meine nullte Warnung hätte allerdings genau das sein sollen, was mich zunächst überfordert hatte, nämlich die Fülle an Science Fiction: Affinitätsbindung, Med-Pack, verschiedenste technische Implantate. Nachdem ich den Commonwealth-Zyklus hier bei Audible erworben (bisher aber noch nicht angehört) hatte, hoffte ich auch auf die Vertonung des Armageddon-Zyklus, und habe Audible dringend empfohlen, den als "siebtes" Buch vermarkteten Band "Zweite Chance auf Eden" zuerst zu vertonen. Ich würde ihn "Vorgeschichten zum Armageddon-Zyklus" nennen, er umfasst verschiedene Erzählungen, die allesamt vor dem Hauptwerk spielen, teilweise lange vorher veröffentlicht wurden, nichts über dessen Inhalt verraten, aber als Einstieg in dieses Universum sehr geeignet wären. Die Titelstory beschreibt zudem ein wichtiges historisches Ereignis, die ethische Spaltung der Menschheit in Adamisten und Edeni(s)ten. Bei "Eden" handelt es sich um den Namen einer Raumstation, damit hier kein allzu falscher Eindruck entsteht.
Dieser erste Band beginnt zunächst mit ein paar Vorgeschichten, in denen einige Personen eingeführt und der Leser mit dem Stand der Technik vertraut gemacht wird, bevor die eigentliche Handlung auf dem - recht langweiligen - Planeten Lalonde beginnt. Dessen Name dürfte an den des Sterns Lalande 21185 angelehnt sein, einem der unserer Sonne am nächsten gelegenen bekannten Sternsysteme, nach Alpha Centauri (Drei-Sterne-System), Barnard's "Pfeil-"Stern, der aus Hyperion bekannt ist, und Wolf 359, bekannt aus Star Trek Next Generation. Außer Alpha Centauri sind all diese Sterne natürlich viel zu leuchtschwach, um von der Erde aus mit bloßem Auge gesehen zu werden.
Der Original-Titel des ersten Romans - in Deutsch halbiert - lautet übrigens "The Reality Dysfunction", übersetzt "Funktionsstörung der Realität", oder eleganter, Realitätsversagen, daran angelehnt heißt der zweite Band "Fehlfunktion".
Wer wissen will, warum er sich dieses Hörbuch nicht kaufen sollte, dem kann ich die 1-, 2- und 3-Sterne-Rezensionen bei Amazon empfehlen, die stammen von Leuten, die nicht über den ersten Band hinaus gekommen sind und daher gar nicht spoilern können. Und sie haben nicht unbedingt Unrecht.

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49 von 66 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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