Fahrenheit 451

  • von Ray Bradbury
  • Sprecher: Rufus Beck
  • 5 Std. 51 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Bei 451 Grad Fahrenheit "fängt Bücherpapier Feuer und verbrennt". In dem Staat, den Bradbury in eine nahe Zukunft projiziert, ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens, die Bücher, zu vernichten. Da beginnt ein Feuerwehrmann, sich Fragen zu stellen ...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

düstere Anti Utopie

ich mag Ray Bradbury sehr, insbesonders seine Kurzgeschichten sind genial, voller skurillem grotesken Humor, beißend ironisch, aber auch sehr feinsinnig, unglaublich sprachgewandt mit einem einmaligen Ideenreichtun.

FAHRENHEIT 451 ist ein dystopischer Roman, der erstmalig 1953 erschien u.anschließend in sehr viele Sprachen übersetzt wurde, später wurde diese Thematik auch verfilmt.
sicher kam Bradbury bei seiner Arbeit auch die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten im Dritten Reich in den Sinn.

kurz zum Inhalt; der Staat hat sich zu einem allumfassenden Kontrollorgan entwickelt, der Individualismus, Kreativität fürchtet, das besitzen u.lesen von Büchern ist bei härtesten Strafen verboten, vermutet man doch in deren Inhalten das subversive untergraben der Staatsräson.
die Hauptfigur des Romans ist bei der Feuerwehr, ironischer Weise ist es deren Hauptaufgabe Bücher aufzuspüren und diese öffentlich zu verbrennen.
dieser Feuerwehrmann setzt sich später immer mehr mit dem Sinn seiner Tätigkeit u. den Hintergründen auseinander u. gerät immer mehr in den Mittelpkt. staatlicher Kontrollorgane.

insgesamt gefällt mir das Hörbuch sehr gut, der Sprecher hat genau das passende tempre u. findet die richtigen Betonungen u.sprachlichen Charakterisierungen der Personen.
zudem hat es m.E. auch die richtige Länge, der Spannungsbogen ist recht hoch, man möchte es durchaus in einem Stück hören.

eines der immer noch recht wenigen wirklich intelligenten Hörbücher, das weitestgehend der SF Schublade zugeordnet werden kann, dies allerdings ganz ohne Aliens u. Raumschlachten.

allgemein wird mit dem Inhalt des Buches ein Bezug zu einem totalitärem Staat verknüpft, der mündige Bürger als Bedrohung ansieht, dem hat allerdings Bradbury widersprochen, es sei ihm vornehmlich um das zerstören u. das verschwinden des gedruckten Buches im Fernsehzeitalter gegangen, hier zeigt sich einmal mehr die Interpretationsfreiheit der Kritiker......, schon recht interessant! :-)
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- Klaus

super Buch. manchmal etwas langatmig.

manchmal sind die Beschreibungen zu sehr ausgeschmückt. ansonsten tolles Buch.
Werde ich weiterempfehlen. eine sehr schöne gesellschaftskritik.
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- ATWerQ

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 20.06.2008
  • Verlag: Diogenes Verlag AG