Metro 2034 (Metro 2) : Metro

  • von Dmitry Glukhovsky
  • Sprecher: Oliver Brod
  • Serie: Metro
  • 14 Std. 7 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Stalker Hunter muss sich seiner bisher größten Herausforderung stellen

Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat...

An der Station Sewastopolskaja, die seit Tagen von der Verbindung zur Großen Metro abgeschnitten ist, taucht der geheimnisvolle Brigadier Hunter auf. Er nimmt den einsamen Kampf gegen die dunkle Bedrohung auf, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen, und bricht zu einer gefährlichen Expedition in die Tiefen des Tunnelsystems auf. An seiner Seite steht Homer, ein alter, erfahrener Stationsbewohner, der die Metro und ihre Legenden kennt wie kein anderer - und der seine Lebensaufgabe darin sieht, ihre Geschichte aufzuschreiben. Als die beiden auf die 17-jährige Sascha treffen, glaubt Homer, er habe in dem gebrochenen Helden und dem Mädchen das perfekte Paar für sein Epos gefunden - aber er darf sie in der Gefahr keine Sekunde aus den Augen lassen.

Dies sind die Abenteuer von Hunter, ehemaliger Soldat und nun einsamer Kämpfer gegen die dunkle Bedrohung, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen.

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Anfangs ermüdend am Ende mitreisend

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Da Metro 2033, 2034 und 2035 eine zusammenhängende Story sind schreib ich jetzt mal für alle drei Bücher.

2033: Der erste Teil wirkt auf mich wie ein 08/15 Fantasy Roman, welche in die falsche Kulisse geworfen wurde. Der unbedeutende Junge wird durch bestimmte Umstände zu einer Reise getrieben und stellt hierbei fest, dass er eine besondere Gabe besitzt. Nur findet das Ganze in der falschen Umgebung statt (in der Moskauer Metro statt in einer Fantasy-Welt). Das ist zwar etwas kurz gefasst, aber wirklich viel gab der erste Band auch nicht her. Er schleppte sich so dahin, war nicht wirklich aufregend und der Erzählstil (oder auch die schlechte Übersetzung?) war alles andere als fesselnd. Was mir zusätzlich Probleme bereitet hat waren die nicht übersetzten russischen Ortsbezeichnungen, was dem folgen der Handlung nicht unbedingt zuträglich war. Ich schwankte ständig zwischen abbrechen und war mich sicher, dass nach dem ersten Band für mich Schluss ist. Aber man möchte ja trotzdem wissen wie’s weiter geht. Also hab ich mich doch noch zum zweiten Teil durchgerungen.

2034: Der Hauptprotagonist des ersten Teils spielt hier kaum eine Rolle. Und durch neue Charaktere erhält das Buch einen neuen Stil, fast schon philosophisch. Band zwei gefiel mir schon etwas besser, war aber trotzdem zeitweise ansträngend den langatmigen Gedankenspielen zu folgen. Aber es wurde zum Schluss doch spannend wie die Geschichte sich in Band 3 zusammenfügen könnte und wohin das Ganze überhaupt führen soll.

2035: Hier beginnen die ersten beiden Bände zusammen zu laufen. Die Geschichte hat angefangen zu fesseln und wird nun auch wirklich gut. Der Handlungen beginnen an Tempo zu gewinnen. Wer es bis hierher geschafft hat wird belohnt. Es werden viele gesellschaftskritische Fragen, Fragen zum Wesen der Menschheit, der globalen Supermächte und im speziellen natürlich zur russischen Gesellschaft, Politik und Geschichte aufgeworfen.

Schlussendlich hab ich diese Tribologie nicht bereut. Man muss der Geschichte jedoch die Zeit geben zu reifen, um dann im dritten Band belohnt zu werden.

Lesen Sie weiter...

- Marcel

Antidepressiva bereit halten

Leider eine ziemliche Enttäuschung. Die Story strotzt nur so von düster depressiven Bildern und Allegorien. Der erste Teil Metro 2033 war noch recht spannend und abwechslungsreich. Die Fortsetzung überzeugt leider nicht durch die Story. Alles wirkt ziemlich überkonstruiert und doch auch zäh. Die Figuren haben sich mir nicht erschlossen, obwohl man meinen könnte, das es der Autor gerade darauf anlegt, diese besser heraus zu arbeiten. Es wirkt aber letztendlich plump und er hätte wohl besser daran getan, diese Experiment zu lassen.
Lesen Sie weiter...

- Daniel Müller

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 25.07.2016
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland