Peripherie

  • von William Gibson
  • Sprecher: David Nathan
  • 16 Std. 1 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Flynne und Wilf leben auf zwei Seiten des "Jackpots", der Apokalypse, die gegen Ende des 21. Jahrhunderts große Teile der Menschheit hinweggerafft hat. Jahrzehnte liegen zwischen ihnen, doch als ein Mord geschieht, nimmt Wilf Kontakt zu Flynne auf...

Flynnes Heimatdorf liegt an der amerikanischen Ostküste, wo sie ihr Geld in einem 3D-Kopierladen verdient. Dort lebt auch ihr Bruder Burton, der heimlich Computerspiele testet, um seine spärliche Veteranenrente aufzubessern. Flynne springt eines Tages für ihn ein und findet sich in einer virtuellen, dunkelfremden Welt wieder, die an London erinnert. Sie ahnt nicht, dass diese Welt die Zukunft ist, in der Wilf lebt, ein PR-Mann, der Promis betreut und ein Problem hat, als eine seiner Kundinnen ermordet wird.

Flynne ist die einzige Zeugin des grausamen Verbrechens - und wird von Wilf mithilfe eines Peripherals über den Zeitsprung hinweg kontaktiert. Dadurch wird sich Flynnes Welt ein für alle Mal ändern, während Wilf erfahren muss, dass die Vergangenheit einen langen Schatten hat und die Zukunft kein Spiel ist.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Solide, aber insgesamt weniger als erwartet.

Nach den vielen guten Rezensionen habe ich vielleicht zu viel erwartet. Dabei ist die Grundidee recht interessant und es entwickelt sich daraus auch ein solider SciFi Krimi. Doch auch wenn das Personal mitunter ganz unterhaltsam ist, bleibt die Geschichte selbst doch fern und das Schicksal der Protagonisten belanglos. Die ständigen Wortneuschöpfungen sind schließlich der Knüppel zwischen die Beine der langatmigen Handlung. So dauert es einige Kapitel bis man weiß, wovon überhaupt die Rede ist. Am Ende ist die Auflösung logisch, wenn auch wenig überraschend und es bleiben einige Fragen offen. Was bleibt sind eine spannende Grundidee die durch eine träge Handlung und austauschbare Protagonisten zusammenschrumpft.
David Nathan könnte wohl auch das Telefonbuch vorlesen und es würde großartig klingen.
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- Zapf

Grauenhaft

Mir fehlen die Worte: von den etwas über 120 Kapiteln habe ich rund 80 gebraucht um der Geschichte folgen zu können. Bisher hat es David Nathan immer geschafft selbst die mittelmässigste Story spannend zu verpacken, aber an dieser Geschichte musste selbst er scheitern. Da war einfach nichts was er mit seinen Fähigkeiten als Sprecher hätte "aufbereiten" können.

Die Idee der Story selbst ist gut, aber die Umsetzung, also die Leistung des Autors ist eigentlich nicht zu bewerten. Ich komme mir ein wenig vor wie beim betrachten eines kubistischen Kunstwerkes: Ich verstehe es nicht und kann keinen Zugang dazu finden.

Die Geschichte ist in einem futuristischen Slang geschrieben der das verstehen jedes einzelnen Satzes zur Herausforderung macht. Eine Aneinanderreihung von Substantiven aus einem frei erfundenen Wortschatz einer futuristischen Gesellschaft mit völlig fremden kulturellen Eigenschaften macht das "Werk" zu einem bizarren Erlebnis auf das ich auch gut hätte verzichten können.

Als Quintessenz bleibt für mich nur zu sagen: "Dieses Hörbuch lässt mich völlig unbefriedigt zurück, und ich bereue es, dafür Geld ausgegeben zu haben."
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- MvdL

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 17.08.2017
  • Verlag: Ronin - Hörverlag