Abscheu

  • von Esther Verhoef
  • Sprecher: Cathrin Bürger
  • 8 Std. 16 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Sie dachte, ihr Leben wäre perfekt - bis sie ihre eigene Todesanzeige in Händen hält. Doch wer plant ihren Mord? Wer will ihr Glück zerstören? Der attraktiven Claire scheint es an nichts zu fehlen. Sie wohnt mit ihrer Familie in einem restaurierten Bauernhof an einem der idyllischsten Orte der Niederlande. Ihr Ehemann ist ein einflussreicher Immobilienmakler. Den beiden Kindern kann sie jeden Luxus bieten. Und ihr Freundeskreis ist erlesen. Doch Claires Leben ist nicht so makellos, wie sie vorgibt. Kennt jemand ihr dunkles Geheimnis? Das Geheimnis, das sie niemandem anvertraut hat. Nicht einmal ihrer eigenen Familie. Und dabei soll es bleiben, koste es, was es wolle...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Erotisch angehauchter 'Spätzünder'

Mein Fazit:

ABSCHEU ist ein langsamer Thriller mit erotischen Aspekten. Die Geschichte braucht Zeit, um in Gang zu kommen. Verhoef lässt sich ein wenig zu viel Zeit, um die Lebenssituation von Claire zu etablieren und verliert sich leicht im Thema ‘Architektur’. Der Thrill betrifft mehr die Psychologie der Figuren als die tatsächliche Handlung. Action spielt hier nicht die Hauptsache. Lebenslügen und dunkle Geheimnisse, die ans Tageslicht gezerrt werden sind das zentrale Thema. Besonders im letzten Drittel steigert sich ABSCHEU und fährt doch noch viele Pluspunkte ein.

Zusammen genommen, ein solider ‘Spätzünder’, dessen Zugehörigkeit zum Genre ‘erotic suspense’ ein wenig verschwiegen wird. Zu Unrecht, finde ich, denn es verleiht der Geschichte Würze.

Zur Sprecherin:

Cathrin Bürger war mir neu, und sie passt gut zu Claire’s Charakter. Ihre Schilderungen sind meist wenig emotionalisiert, und Bürger reflektiert das sehr gut. Cool folgt sie der Figur durch ihren zivilisierten, organisierten Alltag als Mutter und Vorzeige-Ehefrau. Ich war positiv überrascht, wie prickelnd Bürger die erotischen Szenen erzählt, ohne auch nur einmal in lächerliches Gehauche zu verfallen. Sie bleibt Claire treu und schafft es trotzdem, ihrer Figur auch stimmlich einen subtil verruchten Unterton zu verleihen.

Was die Dialoge angeht, gelingt ihr eine schöne Charakterisierung und Differenzierung zwischen den Figuren. Claire’s Mutter, die Töchter, Harald und vor allem Marius gibt sie wieder erkennbare Stimmen.

Das gelingt ihr allerdings weniger gut bei den Perspektivwechseln in der Geschichte. Meistens erzählt Claire in der Ich-Perspektive, aber ab und zu wechselt der Blickwinkel zu Harald. Diese Passagen sind ebenfalls in der 1. Person geschrieben, und ich war mehrere Male verwirrt, weil ich den Wechsel nicht mitbekommen hatte. Ein großes Manko für mich. Hier hätten längere Sprechpausen als Hinweis hilfreich sein können, oder vielleicht sogar der Einschub ‘Claire’ bzw. ‘Harald’, auch wenn das im Buch nicht vorgesehen war.
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- papercuts1

Schlecht

Langweilig und schlecht. Die ständigen Beschreibungen von Make up und Kleidern sind hohl, ebenso die "erotischen Szenen". Die Motivation und die Figuren bleiben schal bis zum Schluss.
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- Erika

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 09.04.2012
  • Verlag: SAGA Egmont