Blut und Knochen

  • von Stuart MacBride
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • 16 Std. 2 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Als in einem Container im Hafen von Aberdeen menschliche Leichenteile in den Fleischvorräten für eine Bohrinsel gefunden werden, beginnt ein wahrer Alptraum. Offenbar ist der "Fleischer" zurück, ein Killer, der vor vielen Jahren seine Opfer im wahrsten Sinne des Wortes abgeschlachtet hatte. Ken Wiseman war damals zwar gefasst und verurteilt worden, ist seit einiger Zeit aber wieder in Freiheit. Bald werden weitere Leichenteile gefunden, und von einigen offenbar verschleppten Opfern fehlt jede Spur. Nur Unmengen von Blut zeugen von den unvorstellbaren Gräueln, die sich in ihrem Haus zugetragen haben müssen. Fieberhaft suchen Detective Logan McRae und seine Kollegen nach dem "Fleischer" - doch der ist ihnen stets einen Schritt voraus...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

MacBride in Höchstform

Einer meiner Favoriten von MacBride, endlich als Hörbuch. Nichts für schwache Nerven und des öfteren an der Grenze zur Übelkeit und trotzdem kann ich hier und da immer mal herzhaft lachen - dafür verehre ich Stuart MacBride. Die Charaktere sind wunderbar getroffen und Herr Bierstedt macht seine Sache meiner Meinung nach sehr sehr gut. Ich kann mich der Meinung meines Vorredners daher ganz und gar nicht anschließen, gerade DCI Steel trifft er hervorragend und ich finde auch nicht, dass sie unsympathisch rüberkommt. Sie ist halt "speziell" und Logan tut mir sicher oft leid, wenn er mit ihr zusammenarbeiten muss, aber eigentlich hat sie das Herz schon am rechten Fleck und ich finde sie von Herrn Bierstedt wirklich richtig gut in Szene gesetzt. Ich freue mich, wenn es endlich alle Thriller der Reihe als Hörbuch gibt, kann die nächsten kaum erwarten. Spannung, eine gute Story, absolut nicht langweilige Charaktere und eine Prise schwarzer Humor & Situationskomik; wer das mag, für den ist Stuart MacBride sicher nicht verkehrt.
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- LaStroidel

Nicht mein Geschmack

Ich gestehe, dass ich eine Schwäche für "Mord und Totschlag" habe. Real meist Friedensstifterin, vielleicht darf es deshalb in fiktional auch mal "blutig" und eben nicht "gut durch" sein. Besondes haben es mir die britischen Kapitalverbrecher angetan. Stuart MacBride ist ein Fall für sich - definitv nicht mein Fall.

Ja, es ist grausam, doch wenn das Thema Kannibalismus im Mittelpunkt gestellt wird, ist abstoßender Ekel voraussehbar. Damit sollte man rechnen. In Kombination jedoch mit der Masse an quälenden Details auch oft an der Schmerzgrenze. "Darf's ein bisschen mehr sein?", nein, etwas weniger wäre dann vielleicht mehr gewesen.

Nichtsdestotrotz in dem Sinne blutleer für mich, denn auch in der Länge zu viel; sehr zäh mit vielen Charakteren, welche zu kurz angeschnitten werden um sich zu verankern und die Geschichte nicht bereichern, sondern eher konfus machen. Dies erschwert es den Sprüngen und Spuren in der Story mit Begeisterung zu folgen.

Dröge dieselben sich im halben Dutzend wiederholenden Beschreibungen des sich violett färbenden Gesichts des Vorgesetzten, bei denen man sich fragt wie der Lektor das übersehen konnte. Ärgerlich sind dann der Rest der ermittelnden Kollegen, welche von blass über unsympathisch bis nervig changieren. Zusätzlich erachtet es diese Truppe anscheinend als wichtiger sich in Vorschul-Manier zu beschimpfen, zu besaufen und sich gegenseitig eins auszuwischen. Es wundert einen nicht, dass sie kaum einen Kugelschreiber finden, geschweige denn einen seit zwanzig Jahren gesuchten Serienkiller. Dies gipfelt in dem Versuch selbigen allein mit einem Pfefferspray zu stellen - bloody idiot. Nein, das wird den Schotten nicht gerecht.

Detlef Bierstedt ist ein grandioser Sprecher, nur leider wird er hier verbraten. Auf das Nachahmen von Geräuschen sollte verzichtet werden, es unterstrich nur die Kindergarten Cops in ihrer nervtötenden Art, wie auch auf den Versuch die weibliche Polizeikollegin anders zu intonieren. Nein, man muss nicht jeden Protagonisten mögen, man muss sich aber durch eine furchtbare Interpretation auch nicht bei dem Wunsch ertappen, dass der Schlachter sie holen möge. Da half auch nicht sich vorzustellen, dass George Clooney die Geschichte erzählt. Sorry George, nichts für ungut.

Geschmäcker sind halt verschieden. Wer es also mag zig Fäden zu entwirren, den Sprüngen und zahlreichen Nebenfiguren folgen will, sich an scharenweise abartigen Beschreibungen nicht stört und sich einer Chaostruppe anschließen möchte, der kommt hier auf seine Kosten.
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- M. Brise

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 14.06.2012
  • Verlag: Der Hörverlag