Bluternte

  • von Sharon Bolton
  • Sprecher: Achim Grauer
  • 16 Std. 5 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Es gibt eine Zeit zu leben. Eine zu sterben. Und eine zu töten. Die Familie Fletcher ist erst vor kurzem aufs Land gezogen. Doch die vermeintliche englische Dorfidylle entpuppt sich bald als Alptraum. Die beiden Söhne der Fletchers hören auf dem Friedhof nahe des Hauses rätselhafte Stimmen und sehen immer wieder die seltsame Gestalt eines Kindes. Als eine Friedhofsmauer einstürzt und ein Grab mit den Überresten dreier Mädchen freigelegt wird, ist klar, dass der Ort ein tödliches Geheimnis birgt. Auch der neue Vikar, Harry Laycock, und die Psychotherapeutin Evi Oliver werden in die rätselhaften Vorgänge um verschwundene Mädchen und ein unfassbares Verbrechen hineingezogen. Und die kleine Tochter der Fletchers könnte das nächste Opfer eines rätselhaften Killers sein...

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Kritikerstimmen

Sharon Bolton versteht es brillant, die beklemmende Atmosphäre englischen Dorflebens zu beschreiben. Und "Bluternte" ist ihr bislang unheimlichster Thriller. Dieser Roman dringt in das verborgene, finstere Herz eines kleinen Ortes in den Mooren von Lancashire vor und bis zu den echten wie metaphorischen Leichen, die dort vergraben sind. Planen Sie keinen Ausflug in diese Gegend, nachdem Sie "Bluternte" gelesen haben.
-- The Observer (Thriller des Monats)

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

schauerroman

Das Buch steht in gleich zwei ehrwürdigen Traditionslinien - dem klassischen Who-done-it-Krimi und dem Schauerroman. Nicht zufällig erinnert das düstere Moor-Ambiente an Doyles unverwüstlichen "Hund von Baskerville".
Boltons Roman hat zunächst einen gemächlichen Erzählton, beschreibt ein einsames Dorf aus dem blickwinkel dreier Neuankömmlinge - eines Vikars, einer jungen Familie und einer Psychotherapeuthin. Zwischen Vikar und Therapeutin baut sich eine seltsame Anziehung auf, die ebenso sensibel und fesselnd erzählt wird wie die Ebene der Kinder der neuen Familie.
Was sich langsam - mit einigen hochspannenden Szenen - aufbaut, könnte man lange für eine Art mystischen Nebel halten, entpuppt sich aber als gigantische Gewitterwolke, die sich in den letzten 4 Stunden des Hörbuchs entlädt - wo das Tempo enorm zunimmt. Kurz - kein hingeschluderter, sondern sorgsam konstruierter, gut gemachter düsterer Krimi mit vielen Episoden zum Schmunzeln.
Hab ihn sehr genossen.
Vielleicht fällt es zunächst schwer, dem Duktus von Achim Grauer zu folgen. Sein eher phlegmatischer Stil hebt sich stark ab vom typischen Audible-Lese-Star: Da ist nicht das Tempo eines Bierstedt, nicht die ironie eines Nathan oder oder die Fähigkeit eines Teschner oder Arnold, den Hörer komlett mit dem Geschehen verschmelzen zu lassen. Aber nach einer Stunde hatte ich mich nicht nur daran gewöhnt, sondern mochte diese Stimmer sehr gern - Grauer kostet die Geschichte aus, nimmt sich zeit, damit sie sich entfalten kann, hat Gespür fürs Unheimliche und legt seine Figuren durchaus unverwechelbar an - und daß die Ruhe täuscht, weiß jeder, der das buch zuende gehört und erlebt hat, wieviel Energie Grauer für die Schlüsselszenen aufgewendet hat. Ein sprecher, den ich mir in diesem Genre durchaus öfter bei Audible vorstellen kann.
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- Matthias

Geht so

Also ich fange mal mit dem Positiven (aus meiner Sicht) an. Die Story ist recht flüssig erzählt und es kommen nicht unüberschaubar viele Personen vor. Ich konnte mein Kopfkino ganz gut nutzen, was bei anderen Hörbüchern auch schon gar nicht funktioniert hat.
Aber und es ist leider ein großes ABER, mit diesem Sprecher komme ich nicht klar. Er spricht so gepresst hinten im Hals, man möchte ihm etwas zu trinken oder ein Hustenbonbon anbieten. Somit gebe ich den Tipp, erst die Hörprobe zu machen und dann zu entscheiden, ob man das mag oder nicht.
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- Evchen

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 10.11.2011
  • Verlag: Der Hörverlag