Bluttaufe

  • von Michael Koglin
  • Sprecher: Martin Keßler
  • 8 Std. 5 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Eine zerstückelte weibliche Leiche wird in einem kleinen Waldstück in der Nähe Lüneburgs gefunden. Der Fall wird an den Hamburger Kommissar Peer Mangold übergeben. Den erinnert die Tat an den amerikanischen Serienkiller Ted Bundy. Kopiert der Mörder ein berüchtigtes Vorbild? Um diese Frage zu klären, erhält Mangold Unterstützung von der Profilerin Kaja Winterstein. Dann meldet sich der Täter überraschend bei der Mordkommission. Er scheint die Polizei zu einem makabren Wettkampf herauszufordern. Es gibt Hinweise darauf, dass es sich bei dem Täter um einen sogenannten Savant handelt, einen Inselbegabten mit einem außergewöhnlichen Gehirn. Will er seine geistigen Kräfte messen, oder geht es ihm um ein einzelnes Mitglied der Mordkommission? >> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

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Kritikerstimmen

Ein atmosphärisch dichter Kriminalroman, stringent erzählt und mit glaubwürdigen Figuren. Ein Roman zudem, der die blutigen Seiten des Lebens und Sterbens wahrlich nicht verschweigt.
-- Volker Albers
Fesselnder Psychothriller des deutschen Journalisten und Autors Michael Koglin, der nach einer Fortsetzung verlangt.
-- TV Media

Ein genialer Psycho-Thriller in bester US-amerikanischer Manier, der seinen Lesern hochspannende Lesestunden bereitet.
-- www.literaturmarkt.info

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Blutig und spannend

Zu Beginn von "Bluttaufe" wird Kommissar Peer Mangold an den Tatort einer misshandelten und grausam zerstückelten Frau bestellt. Mangold kommt von dem Verdacht nicht los, dass der Mörder mit ihm Kontakt aufnehmen will. Die Tote ist Opfer einer Mordserie. Die Art und Weise wie der Mörder seine Opfer zur Strecke bringt, erinnert die Ermittler immer wieder an amerikanische Morde. Versucht der Mörder amerikanische Serienkiller nachzuahmen bzw. zu perfektionieren?

Der Mörder beginnt ein äußerst intelligentes Spiel. Mit geheimen Botschaften und Rätsel hält er die Ermittler auf Trab. Während das Ermittlerteam um Mangold immer wieder denkt, nun eine heiße Spur gefunden zu haben, freut sich der Serienmörder im Hintergrund (er ist immer mindestens 2 Schritte voraus) und inszeniert somit eine spannende Schnitzeljagd bzw. einen makaberen Wettkampf. Er legt falsche Fährten und führt die Ermittler mit jeder neuen Spur nur noch weiter in die Irre.

Mangold wird unterstützt von der attraktiven und selbstbewussten Profilerin Winterstein, sowie von den beiden Beamten Weitz und Tannen. Während Tannen gewissenhaft seiner Arbeit nachgeht, hat Weitz eine Vorliebe für derbe Sprüche und nutzt jede Gelegenheit, sich bei seinem Chef einzuschmeicheln.

Von Anfang an baut Michael Koglin diesen Thriller logisch auf. Die Charaktere des Ermittlerteams werden gut gezeichnet. Ebenfalls nimmt der Autor den Zuhörer förmlich an die Hand und erklärt ihm nach und nach die Denkweise des Mörders ... und diese ist faszinierend und grausam zugleich. Leider kommt das Ende - meiner Meinung nach - dann doch ein wenig plötzlich und fällt viel zu kurz aus. Ebenfalls bleiben einige Fragen offen. Dennoch überwiegt bei mir ein äußerst positiver Eindruck.

So bleibt mir am Ende dieses rasanten Thrillers die Hoffnung, dass es bald weitere Fälle für Mangold und sein Ermittlerteam geben wird. Ich freu mich drauf!
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- Thomas

Nicht so gut, wie die Bewertungen glauben machen

Leider kann ich mich den Lobeshymnen nicht recht anschliessen.
Über den Inhalt wurde ja schon genug geschrieben...der ist ehrlich gesagt aber ziemlich hanebüchen und gar nicht so spannend (viel Blut und abgetrennte Gliedmaßen bedeutet eben nicht gleich Spannung) wie vielfach hier gelobt, zudem gibt es massenhaft riesige klaffende Logiklöcher. Wie kann sich z.B. der Täter denn bei seinem Job als ??? das ganze Theater, das er veranstaltet, überhaupt leisten? Zwei Drittel der Ermittlungserfolge beruht auf bloßen Zufällen und übers Knie gebrochenen Schlussfolgerungen. Die Figuren sind leider auch ziemlich klischeehaft direkt vom Reißbrett, inklusive der unglaubwürdigen Namen. Alles in allem wirkt es so, als hätte sich der Autor seine Lieblingsstücke verschiedener amerikanischer Krimiautoren ausgeborgt, neu zusammengesetzt und dem Täter eine absolut phantastische Hintergrundgeschichte verpasst - fertig ist der Bestseller.

Und das Ende - wie viele andere Hörer schon bemängelten, kommt es sehr plötzlich. Allerdings wirklich so unglaublich plötzlich, als wäre dem Autoren auf einen Schlag Papier und Tinte ausgegangen.

Martin Kessler liest gut, allerdings hätte er die einzelnen Personen besser herausarbeiten können.
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- Micky

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 18.04.2011
  • Verlag: Audible GmbH