Das Rad der Ewigkeit

  • von Tibor Rode
  • Sprecher: Robert Frank
  • 19 Std. 22 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Ein geheimnisvoller Code, versteckt in einer uralten Schrift, führt den Patentanwalt Robert Weber und die Buchrestauratorin Julia Wall zusammen. Die Lösung des Rätsels verspricht die Erfüllung des Menschheitstraums von ewiger Energie. Doch jemand scheint die Entschlüsselung mit allen Mitteln verhindern zu wollen.

Dreihundert Jahre zuvor: Der Mühlenbauer Johann Bessler, der sich selbst Orffyreus nennt, behauptet, eine Maschine erfunden zu haben, die unendliche Energie liefert. Bald ist Orffyreus seines Lebens nicht mehr sicher. Wer fühlt sich durch seine Erfindung bedroht? - Robert und Julia erkennen, dass nur die Antwort auf diese Frage ihr Leben retten kann...

weiterlesen

Kritikerstimmen



"Das Rad der Ewigkeit' ist das spannende und rundum gelungene Debüt des 1974 geborenen Rode.
-- Die Welt


Rode [...] wandelt in seinem Romandebüt auf den Spuren Dan Browns. Fesselnd. Und ganz nebenbei lernt der Leser noch, wie spannend Physik sein kann.
-- Hamburger Morgenpost

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Super !!! Endlich mal etwas anderes !!!

Was hat Ihnen das Hörerlebnis von Das Rad der Ewigkeit besonders unterhaltsam gemacht?

Das Rad der Ewigkeit wurde mir von einem Freund empfohlen. Ein wundervoller Roman bestehend aus zwei parallel laufenden Geschichten, aus zwei Jahrhunderten, die sich zum Schluss zusammenfügen. Das Buch ist nicht blutrünstig, dafür aber sehr spannend und weil es in der Vergangenheit offenbar eine wahre Geschichte beschreibt, auch ein wenig lehrreich.


Welcher Moment von Das Rad der Ewigkeit ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Die Person des Offyreus bekommt man nicht so leicht aus dem Kopf.


Wie hat Ihnen Robert Frank als Sprecher gefallen? Warum?

Robert Frank zuzuhören war ein Genuss! Er liest schnell, versucht aber jeder der verschiedenen Figuren durch lautes und leises, schnelles und langsames, helles und dunkles Sprechen ihren eigenen Wiedererkennungswert zu geben. Einfach toll!


Wenn Sie dieses Hörbuch verfilmen könnten wie würde der Slogan dazu lauten?

Alles ist möglich.


Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

So spannend, dass es schwer auszuschalten ist. Und es sticht von seiner Kompensation her aus dem Mainstream der Kommissar & Co Krimis und Psychothriller heraus. Endlich mal etwas anderes!!!

Lesen Sie weiter...

- Gier

Nein, das war nichts!

Ja, was soll man sagen? - Das war nichts!

Die Geschichte vom unehrenhaften Patentanwalt, der alte Druckplatten zugesteckt bekommt und damit eine angeblich vor 300 Jahren mal erfundenes perpetuum mobile wiederentdecken soll, in eine obskure Geschichte mit einem angeblichen Wissenschafts-Geheimdienstes und rusichen Oligarchen gerät und schließlich zum Lebensglück gelangt, ist genau so konfus und unklar wie es hier klingt.

Der Plot ist formal spannend, aber in weiten Teilen so unglaubwürdig und unplausibel, dass es kracht. Kann man es anders als lächerlich verstehen, dass es einen "Wissenschafts-Geheimdienst" geben soll, der heute "im Auftrag von Isaac Newton" im Handumdrehen über Millionen verfügen kann und der Morde begeht um zu verhindern, dass ein angeblich vor 300 jahren erfundenes perpetuum mobile heute an die Öffentlichkeit gelangt. Und das ist ein zentrales Element in dieser Geschichte, ohe das sie überhaupt nicht mehr funktionieren würde! Oder dass eine alte Dame alte Druckplatten, die ihre Familie seit so 10-12 Generationen geheim gehalten hat, dann plötzlich mittels eines Penners ihrem Anwalt zukommen lässt. Sorry, das schluck ich nicht!
Außerdem sind viele Aspekte der Geschichte ziemlich schlecht recherchiert, was dem Ganzen einen sehr oberflächlichen und unplausiblen Anschein gibt. Die "historischen" Anteile sind unfreiwillig komisch, da der Autor die Personen zwar im Barock leben lässt, aber denken und handeln lässt, als ob sie in der Moderne lebten. Das ist manchmal ziemlich skurril, wenn zum Beispiel ein Verbrecher, der einen Jungen mit dem Messer verletzt hat, diesen dann zum Arzt bringen lassen will, wie von einem modernen Rettungsdienst, oder wenn ein wichiges Datum in modernen Kürzeln verschlüsselt sein soll... Von den Verhältnissen zwischen Herr und Magd oder zwischen Liebenden oder Eheleuten oder zwischen Bürgern und Adel ganz zu schweigen, man wüsste garnicht, wo man anfangen sollte. Lieber Herr Rode, das soll im frühen 18. Jh. spielen?!

Die Sprache, in der das alles erzählt wird, hat etwas seltsam distanziertes. So, als ob nicht eine Geschichte erzählt wird, sondern als ob jemand einen Film über eine Geschichte gedreht hat und der Autor jetzt diesen Film nacherzählt (...oben auf dem Regal erregte unter all den Sammlerstücken ein kleiner Gegenstand seine Aufmerksamkeit...)

Den Vogel aber schießt der Sprecher ab: Issac Newton spricht deutsch mit breitem amerikanischen (!) Akzent, ein holländischer Zeitgenosse von ihm redet deutsch mit holländischen Einschlägen (wie Rudi Carell), der aber oft in was französisches abgleitet, der sterbende Newton schnauft und ächzt, als ob er gerade einen 5000er besteigt, nicht als ob er gerade stürbe. Robert Frank "schauspielert" stark, was ich garnicht leiden kann, und was meistens auch noch nicht gelingt und dann eher lächerlich wirkt.

Nein, das war nichts!
Und es hat mich in meiner Absicht bestärkt, die Finger von "historischen" Romanen zu lassen, was mir dieses Mal leider nochmal passiert ist, weil ich die Geschichte leider nicht auf den ersten Blick als so stark historisch erkannt habe.

2 Sterne für die formal aufgebaute Spannung und für die zum Teil originelle Idee, die aber bei Terry Pratchett besser aufgehoben wäre.
Lesen Sie weiter...

- Markus

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 30.10.2014
  • Verlag: Audible GmbH