Das zweite Gedächtnis

  • von Ken Follett
  • Sprecher: Frank Glaubrecht
  • 5 Std. 46 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Ein Mann erwacht in einem dunklen, kalten Raum. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas Schreckliches geschehen ist. Er öffnet die Augen und stellt fest, dass er auf dem Fußboden einer öffentlichen Toilette liegt. Er ist gekleidet wie ein Vagabund. Und er kann sich an nichts mehr erinnern. Nicht einmal an seinen eigenen Namen.
Sein Kumpan, der neben ihm liegt, nennt ihn Luke. Das ist zumindest schon mal ein Anfang. Durch einen Blick in die Tageszeitung erfährt Luke dass es Mittwoch, der 29. Januar 1958, ist und dass der Start des ersten amerikanischen Satelliten, Explorer, unmittelbar bevorsteht.Ohne einen Cent in der Tasche macht er sich daran, herauszufinden, wer er wirklich ist. Bald wird ihm klar, dass er Dinge weiß, die ein Asozialer eigentlich nicht wissen dürfte. Zum Beispiel Details über Raumfahrttechnik. Außerdem merkt er, dass man ihm folgt -- und dass er offensichtlich sehr gut in der Lage ist, sich seiner Haut zu wehren.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

So kanns gehn

Mir gefiel das Buch gut. Die Story ist spannend. Besonders weil sie einen Verlauf nimmt den ich am Anfang überhaupt nicht gedacht hätte.
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- mirj666

Und das alles - nicht nur - für eine Rakete...

Die Bücher von Ken Follett mag ich größtenteils sehr. Selbst weniger gelunge Werke wie Die Kinder von Eden sind immer noch hörenswert.
Auch das 2. Gedächtnis passt in diese Kategorie. Es ist nicht gut, unterhält jedoch die paar Stunden ganz passabel.

Das Buch ist vor allem für Freunde von Held-verliert-Gedächtnis-klärt-jedoch-alles-wieder-auf-Romanen. In diese Kerbe schlägt beispielsweise Sebastian Fitzeks Thriller Splitter. Auch die Filme Fletchers Visionen und The Game bedienen dieses Klientel.

Die Haupthandlung spielt sich innerhalb von nicht mal 48 Stunden ab. Gewürzt wird die Story mit Rückblenden in die Studentenzeit von Luke, Billy, Elsbeth und Anthony. Auch die Erlebnisse dieser 4 Protagonisten während des Krieges werden kurz beleuchtet, denn sie spielen natürlich eine Rolle in den aktuellen Geschehnissen des Jahres 1958.

Es geht um Spionage und Liebe. Luke muss den Start einer Rakete verhindern bzw. sicherstellen dass sie gefahrlos starten kann. Er hat einflußreiche Gegenspieler und natürlich - meist weibliche - Helfer.

Der Sex bleibt außen vor. Jedenfalls fast. Das ist etwas untypisch für Follett der diesbezüglich in seinem neuesten Werk Sturz der Titanen richtig Vollgas gab.

Die Geschichte ist meist spannend, jedoch niemals fesselnd. Ich habe interessiert zugehört, war jedoch auch froh als es vorbei war. Leider war der Verlauf der Story sehr vorhersehbar. Selbst wer überlebt und wer stirbt ist ganz leicht zu erraten.

Fazit: Nette Spionagestory zur Zeit des Kalten Krieges. An manchen Stellen wurde recht rüpelhaft gekürzt. Frank Glaubrecht hat die passende Stimme für derlei Geschichten. Leider schafft er es nicht den Figuren Leben einzuhauchen. Er spielt nicht in der Liga von Rufus Beck, Simon Jäger, Ulrich Nöthen oder gar Reinhard Kuhnert.
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- Jochen

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2006
  • Verlag: Lübbe Audio