Der Absturz

  • von Günter Ogger
  • Sprecher: Hannes Jaenicke
  • 6 Std. 22 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Peter Kuhn studiert Wirtschaft an einer Pariser Elite-Uni, als ein plötzlicher Anruf sein Leben verändert: Der Privatjet seines Vaters ist in den Schweizer Bergen abgestürzt, der Konzern pleite. Zusammen mit Sheila, einer jungen Afghanin, macht er sich auf die Jagd nach dem unbekannten Regisseur des Dramas - und stößt dabei auf einen der reichsten Männer der Welt. Der geheimnisvolle Deutsche verdient sein Geld mit computergesteuerten Prognosen über die Entwicklung von Wechselkursen. Im Auftrag der US-Regierung manipuliert er den Dollar. Zusammen mit einem Oberstaatsanwalt und zwei hartnäckigen Steuerfahndern versuchen Peter und Sheila Licht in das Dunkel zu bringen und geraten dabei in eine Orgie der Gewalt...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Fakten & Spannung

Ogger, in der Wirtschaft zu Hause, nun mit einem „Krimi' über sein Spezialgebiet. Fakten aus der Wirtschaft, über Konzernstrukturen und Machenschaften lassen die Geschichte real erscheinen, lassen den Atem anhalten und verbinden sich letztendlich in 'realer Fiktion' zu einer Story zusammen. Es ist, als wenn aus diffusem Nebel Reales sichtbar aufsteigt und im Anblick Erstarrung erzeugt, um gleich wieder wegen der Mischung mit Fiktion zu zerfallen. Ogger schafft es zu glauben was passiert, weil es geschrieben ist, weil es gedacht ist. Das bisher nicht Vorstellbare wird hier virtuelle Realität, letztendlich werden Fakten bis zur Kenntlichkeit entstellt.
Ogger verbindet Elemente des klassischen Krimis mit seinen profunden ökonomischen Kenntnissen zu einem brisanten Wirtschaftsthriller erster Güte.
Hervorragend von Hannes Jaenicke gelesen, der mit seiner besonders angenehmen Stimme, brilliant die Spannung dem Hörer vermittelt.
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- msvk

Verwirrend und überwiegend langweilig

Der Roman ist ein krude, mitunter verwirrende und anstrengende Mischung aus Fiktion und echten Wirtschaftsfakten; als Laie erfährt man leider nicht, was Realität ist bzw. sein könnte und was literarische Erfindung ist. Die (Nicht-)Reaktion des Hauptprotagonisten auf den Tod seine Vaters ist psychologisch genauso wenig nachvollziehbar wie die Liebesgeschichte zwischen den Hauptakteuren. Schreibende Wirtschaftswissenschaftler haben anscheinend ein ähnliches Problem wie singende Schauspieler: die meisten sollten lieber nur eines von beidem tun.

Einzig Erfreuliches: Der Vorleser macht seine Sache wirklich gut; er liest unspektakulär und so, dass man ihm gern zuhört. So holt er aus dem eher drögen Stoff heraus, was herauszuholen ist.
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- Schmiding

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 02.09.2005
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland