Der Amaryllis-Virus

  • von Andreas Eschbach
  • Sprecher: Christoph Wortberg
  • 0 Std. 24 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Er würde es ihr beweisen. Er würde beweisen, dass er der verdammt noch mal beste Programmierer der Welt war. Er würde den raffiniertesten Computervirus aller Zeiten schreiben...
Fabian, bekennender Computerfreak, hat sich in Amaryllis aus der Parallelklasse verliebt. Doch sie scheint sich eher für breitschultrige Machos als für Nerds wie ihn zu interessieren. Um Amaryllis zu beeindrucken, beschließt Fabian ein Computer-Virus zu programmieren, das alle auf ihn aufmerksam machen soll...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Ein Liebesbeweis mal anders...

...ein "Nerd" der denkt er könne niemals bei seiner Träumfrau landen, kommt auf die Idee ihr zum Beweis der Liebe einen Computer Virus zu erstellen... Doch dies nimmt für ein Ausmaß an, mit dem er nicht rechnete...


Kurze, schöne Geschichte. Wie von Eschbach gewohnt, detailliert ausgearbeitet und einem nicht zu erahnenden Verlauf der Geschichte...

Der Sprecher ist grandios und führt einen an sich und seiner Stimme durch die Geschichte.

Für Eschbach Fans ein Muss, Neulingen ist der Amaryllis Virus zu raten, aber auch Unerlaubte Werbung, Der Mann aus der Zukunft oder Eine Trillion Euro wären ein toller Einstieg um mit Eschbach und seinen (Kurz-) Geschichten vertraut zu werden.
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- O. Zimmermann

Schade ... das können Sie besser, Herr Eschbach!

Das ist jetzt die erste Kurzgeschichte von Andreas Eschbach, mit der ich nicht so richtig warm wurde.

Warum?
Die Situation zu Anfang der Story kommt uns allen sehr bekannt vor: ein unbeliebter Junge, der auf Computer steht und in der realen Welt so seine Probleme hat, trifft auf ein beliebtes Mädchen.
Bis hierher hätte mich der Griff in die Klischeekiste nicht sonderlich gestört.

Aber dass ein so hochintelligenter Mensch die Folgen eines Computervirus so falsch einschätzt, halte ich dann doch für sehr unwahrscheinlich.

Das junge, unglaublich schöne und unglaublich sportliche Mädchen entspricht dafür jeder Groschenromanheldin.

Die Handlung und das Ende sind absolut vorhersehbar.

In der technischen Recherche finden sich auch mehr Fehler, als ich von dem Autor gewohnt bin. Hmpf. Noch nicht wirklich schlimm, aber das kann Herr Eschbach eindeutig besser.
Irgendwie bekomme ich beim Lesen das Gefühl, dass der Autor schnell Kurzgeschichtennachschub schreiben wollte und deswegen in Bezug auf die Entwicklung der Personen und in Bezug auf die Recherche Zeit eingespart hat.

Der Schreibstil ist dafür wie immer spannend, fesselnd und erzeugt eine dichte Atmosphäre.
Die Hörbuchumsetzung ist sehr gut und steigert die Spannung noch weiter, die Lesung ist exzellent und der Hintergrund unaufdringlich, aber passend.
Trotzdem verbleibt nach dem Hören ein mauer Nachgeschmack - jedenfalls, wenn man auch bei SciFi und in Romanen Wert auf eine realistische und nachvollziehbare Handlungsweise der Personen legt.
Wer dabei auch ein Auge zudrücken kann, wird das Buch mehr genießen als ich.

Fazit:
Zum ersten Mal erhält ein Eschbach-Audible-Hörbuch-Snack nicht die volle Punktzahl - aufgrund anhaltender Klischees.
Trotzdem noch 3 von 5 Sternen, wobei davon ein großer Teil an Lesung und Hintergrund des Hörbuchs geschuldet sind.
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- Mata Hari

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 10.02.2016
  • Verlag: Lübbe Audio